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Ausstellung | Subjects of Life. Fotografie in der Mudam Sammlung | MUDAM | Luxembourg
Jan
31
zu 22. Sep.

Ausstellung | Subjects of Life. Fotografie in der Mudam Sammlung | MUDAM | Luxembourg

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Käthe in the tub West Berlin 1984 Nan Goldin © Remi Villaggi

Käthe in the tub West Berlin 1984 Nan Goldin © Remi Villaggi


Als Teil einer Reihe von Sammlungspräsentationen des Mudam zeigt Subjetcs of Life hemen des Lebens eine Auswahl bedeutender Arbeiten aus dem Bereich der Fotografie. Als Anregung zum Nachdenken über das Medium der Fotografie mag die Auswahl auch den Einfluss bestimmter Darstellungen und Bildeffekte auf unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit hinterfragen. Die Ausstellung präsentiert zwölf Künstler aus Europa, Asien, dem Nahen Osten und Nordamerika, deren Arbeiten sich mit den Themen des Territoriums und der Figur im weiteren Sinne,sowie mit verschiedenenAspekten der zeitgenössischen fotografischen Praxis beschäftigen.

Bernd und Hilla Becher (1931–2007 / 1934–2015) folgten stets einem strengen foto­gra­fischen Protokoll, mit dem sie umfassende Inventare einer verschwindenden industriellen Welt erstellten. Dieser dokumentarische Anspruch im Werk der Bechers findet sich auch in den Fotos von luxemburgischen Schaufenster­auslagen von Valérie Belin (*1968), während sich die zwischen Reportage und Kunstfotografie bewegenden Fotos von Martin Parr (*1952) mit Schärfe einige der Aspekte des heutigen Lebens aufs Korn nehmen.

Sophie Calle (*1953) und Pasha Rafiy (*1980) schwanken auf ihren Reisen nach Venedig bzw. New York zwischen Reportage und Fiktion. Sie reizen das erzählerische Potenzial der Bilder aus, während die fantastischen Inszenierungen der Fashion-Victims von Kyoichi Tsuzuki (*1956) eine neue Wirklichkeit erschaffen. In seinen Arbeiten spiegelt sich auf subtile Weise die Persönlichkeit der Dargestellten, ebenso wie dies in den intimistischen Porträts von Nan Goldin (*1953) oder in den üppigen Bilderwelten von Wolfgang Tillmans (*1968) der Fall ist, dessen Porträts an Traditionen der Malerei anknüpfen.


Dans la continuité des présentations régulières dédiées à la collection du Mudam, Figures sensibles dévoile une sélection d’œuvres majeures issues du fonds photo­graphique. Elle offre une réflexion sur le médium au travers de la question de la représentation et des effets de l’image sur notre approche du réel. Rassemblant douze artistes originaires d’Europe, d’Asie, du Moyen-Orient et d’Amérique du Nord, la présentation s’articule autour des notions de territoire et de figure au sens large du terme, et explore différents aspects de la pratique photographique contemporaine.

Mettant en œuvre de rigoureux protocoles de prise de vue, des artistes comme Bernd et Hilla Becher (1931–2007 / 1934–2015) inventorient ainsi un monde industriel en voie de disparition. La dimension documentaire présente chez les Becher se retrouve dans les photographies de vitrines luxembourgeoises de Valérie Belin (*1968) et plus encore dans celles de Martin Parr (*1952) qui, évoluant indifféremment entre le reportage et le champ artistique, croque de manière acerbe notre société contemporaine.

Oscillant entre enquête et fiction, Sophie Calle (*1953) ou Pasha Rafiy (*1980) exploitent quant à eux, dans leur périple respectif à travers Venise et New York, le potentiel narratif des images, tandis que les mises en scène fantaisistes d’inconnus passionnés de mode par Kyoichi Tsuzuki (*1956) recomposent une réalité nouvelle. Ses clichés révèlent pourtant en creux de manière sensible autant de personnalités, et trouvent un écho dans l’atmosphère intimiste des images de Nan Goldin (*1953) et l’univers foisonnant de Wolfgang Tillmans (*1968) dont les portraits puisent dans la tradition picturale.


As part of the ongoing series of presentations dedicated to the Mudam Collection, Subjects of Life highlights a selection of emblematic artworks from the museum’s collection of photography. This selection encourages a reflection on the medium through questions of representation and the effects of the image on our perception of reality, notions of territory, and the represented subject. Including works by twelve artists from Europe, Asia, the Middle East and North America, the presentation also underscores the varying approaches to photography within the broader scope of contemporary art practice.

Bernd and Hilla Becher (1931–2007 / 1934–2015) use rigorous shooting protocols that enable them to create an inventory of a disappearing industrial world. This archival dimension in the work of the Bechers is also present in the photographs of Luxembourg shop windows by Valérie Belin (*1968) whereas the photographs by Martin Parr (*1952) move between the world of reporting and visual art, and capture with acerbity aspects of contemporary life.

Operating somewhere between investigation and fiction, Sophie Calle (*1953) and Pasha Rafiy (*1980) exploit, through their respective tours around Venice and New York, the narrative potential of images, while the fanciful staging of anonymous fashion aficionados by Kyoichi Tsuzuki (*1956) recreates a new reality. His images, which reveal as much their personalities in a sensitive manner, find resonance in the intimist atmosphere of the portraits of Nan Goldin (*1953) and the lush images from the personal and global universe of Wolfgang Tillmans (*1968) that evoke painterly traditions of portraiture.

(Text: MUDAM, Luxembourg)

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Ausstellung | Unwägbarkeiten - Gabriela Morawetz | Anzenberger Gallery | Wien
Feb
18
zu 30. Aug.

Ausstellung | Unwägbarkeiten - Gabriela Morawetz | Anzenberger Gallery | Wien


Anzenberger Gallery | Wien
18. Februar - 30. August 2019
Im Rahmen von Foto Wien 2019

Unwägbarkeiten
Gabriela Morawetz


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Reproduktionen können Gabriela Morawetzs Werken nicht gerecht werden. Obwohl es fotografische Arbeiten sind, wirken sie mehr wie dreidimensionale Objekte. Es sind komplexe Kunstwerke auf Leinwand, Glas und Metall, in denen Reflektionen mit Materie spielen.  

Mit Morawetz tritt die Fotografie in eine neue Dimension ein. In Schwerelosigkeit, ohne Erdanziehungskraft zu arbeiten, erscheint wie eine Metapher für die Arbeitsweise der Künstlerin. Von der Realität losgelöst, von einer Idee komplett eingenommen, weitergetragen von einer grundlegenden Energie zu einem unbekannten Resultat. 

Ihre Erkundungen machen aus Morawetz eine Alchemistin, der es gelingt, die Magie des Materials und die Praxis des Experiments zu verbinden. Sie bewegt sich in ihrer künstlerischen Praxis zwischen Studio und Dunkelkammer. Zur Fotografie kam Morawetz nach dem Studium der Malerei, Skulptur und Radierung an der Akademie der Künste in Krakau. All diese Techniken sind wie Echos in ihrer Arbeit präsent. 

Gabriela Morawetz ist gebürtige Polin und studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau. Von 1975 bis 1983 lebte sie in Venezuela und seither in Frankreich.

(Text: Anzenberger Gallery, Wien)

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Ausstellung | Über Leben am Land | Kunst Haus Wien
Mär
23
zu 25. Aug.

Ausstellung | Über Leben am Land | Kunst Haus Wien


Kunst Haus Wien
23. März - 25. August 2019

Über Leben am Land

Toni Amengual, Iris Andraschek, Miia Autio, Anatoliy Babiychuk, Peter Braunholz, Heinz Cibulka, Philipp Ebeling, Petros Efstathiadis, Bernhard Fuchs, Patrick Galbats, Anne Golaz, Nilbar Güres, Laura Henno, Anna Jermolaewa, Joel Karppanen, Paul Kranzler, Paul Albert Leitner, Igor Samolet, Eva Szombat, Tara Wray


White River Junction, Vermont, USA, aus der Serie Too Tired for Sunshine, 2015 © Tara Wray

White River Junction, Vermont, USA, aus der Serie Too Tired for Sunshine, 2015 © Tara Wray

Noch vor wenigen Jahrzehnten waren SoziologInnen überzeugt, dass sich mit zunehmender Mobilität, spätestens mit dem Einzug des Internets in unseren Alltag, die Lebensformen des ländlichen und städtischen Raums immer mehr angleichen würden. Man sprach von der „Urbanisierung des Landes“. Ein Leben im Einfamilienhaus mit Gemüsegarten und gleichzeitigem Anschluss an die globale Kommunikation und Interaktion schien zum Greifen nahe. Durch das Internet kann man heute selbst am entlegensten Bauernhof der Eröffnung der Met Gala ebenso folgen wie den Tweets internationaler TopjournalistInnen, und neueste Musiktrends brauchen auch nicht mehr Jahre, um in der Provinz zu erschallen. Der Unterschied zwischen urbanen und ländlichen Lebenswelten scheint sich gegenwärtig allerdings eher zuzuspitzen, als dass er sich aufhebt: Auf der Suche nach Arbeit ziehen immer noch mehr Menschen vom Land in die Stadt als umgekehrt. Zurück bleiben oft Gemeinden mit vorwiegend alten und bildungsfernen Bevölkerungsschichten, ohne Postamt, Supermarkt oder Bank und mit nur geringen Aussichten auf Beschäftigung. Die abgelegenen, strukturschwachen Regionen driften politisch nach rechts, wie aktuelle Wahlergebnisse in Europa und den USA zeigen.

Dennoch wird das Leben auf dem Land von vielen GroßstädterInnen als geradezu paradiesischer Zufluchtsort idealisiert. Geträumt wird von Ruhe, innerer Einkehr, einem Leben im Einklang mit der Natur. Die sogenannte Provinz verspricht ein idyllisches Leben, abseits von Hektik und Konsumzwang des urbanen Ballungsraums. Der Trend geht zum Zweitwohnsitz in der Natur. Mit dem wirklichen Leben am Land hat die Stippvisite am Wochenende allerdings nur wenig zu tun.

Es scheint notwendig, das Leben am Land einer genaueren Betrachtung zu unterziehen, stereotype Bilder zu identifizieren und die greifbare Realität dessen, was ist, von idealisierten 2 Vignetten dessen, was vielleicht sein könnte, zu unterscheiden. „Die Auseinandersetzung mit dem Dörflichen und Ländlichen hat in der jüngeren Vergangenheit eine Renaissance, aber die dabei produzierten Dorfbilder und die Dorfwirklichkeit liegen mitunter weit auseinander“, hält eine unlängst verfasste Studie des Fachbereichs Soziologie an der Universität Trier fest. „Was zunächst einmal auffällt, ist eine Idealisierung des Landlebens. Ob in Wohnzeitschriften, Backbüchern, Telenovelas oder auf Lebensmittelverpackungen – allseits trifft man auf Bilder der Dorf- und Heimatromantik, das Lob der Schönheit und der Vorzüge des Landlebens. Mehr oder weniger direkt macht dieser Agrarromantizismus Anleihen bei einer pauschalisierenden und polarisierenden Stadtkritik, wonach die städtische Lebenswirklichkeit ungesund, Anomie fördernd oder sogar dissozial sei, die Verhältnisse auf dem Land dagegen als gesund, harmonisch und geordnet angesehen werden.“

Die Ausstellung Über Leben am Land im KUNST HAUS WIEN vereint fotografische Positionen, die sich auf dokumentarische, inszenierende und bisweilen sehr persönliche Weise den unterschiedlichen Gesichtern der Provinz in Europa und den USA annähern. Als ländliche Topographien zeigen sich die fotografischen Bildgeschichten und sind dabei analytisch, poetisch, real und surreal, fröhlich, komisch, melancholisch und bisweilen tragisch, nie objektiv oder vollständig.

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Ausstellung | Bauhaus und Fotografie - Zum neuen Sehen der Gegenwartskunst | Museum für Fotografie | Berlin
Apr
11
zu 25. Aug.

Ausstellung | Bauhaus und Fotografie - Zum neuen Sehen der Gegenwartskunst | Museum für Fotografie | Berlin

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Museum für Fotografie | Berlin
11. April - 25. August 2019

Bauhaus und Fotografie - Zum neuen Sehen der Gegenwartskunst
László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Man Ray, Jan Tschichold, Hedda Walther, Florence Henri, Hans Robertson, Erich Consemüller, Thomas Ruff, Dominique Teufen, Daniel T. Braun, Wolfgang Tillmans, Doug Fogelson, Max de Esteban, Viviane Sassen, Stephanie Seufert, Kris Scholz, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Antje Hanebeck, Douglas Gordon und anderen


Stefanie Seufert owers Option #2, Just Yellow, Atlas Grey, Dark Aubergine, 2016 Fotogramm / Farbpapier Courtesy Stefanie Seufert © Stefanie Seufert

Stefanie Seufert owers Option #2, Just Yellow, Atlas Grey, Dark Aubergine, 2016 Fotogramm / Farbpapier Courtesy Stefanie Seufert © Stefanie Seufert


Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses eröffnet die Ausstellung einen Dialog zwischen der Foto-Avantgarde um 1930 und der zeitgenössischen Kunst.

Das Bauhaus spielt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Design- und Kunstgeschichte, sondern auch für die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Wie tragen dessen Neuerungen auch heute noch zur Weiterentwicklung fotografischer Bildsprachen und ästhetischer Konzepte bei? Welche Rolle spielt die Foto-Avantgarde um 1930 für zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler? Die Ausstellung konfrontiert Arbeiten von u.a. László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Man Ray, Jan Tschichold, Hedda Walther, Florence Henri, Hans Robertson und Erich Consemüller mit Werkgruppen von Thomas Ruff, Dominique Teufen, Daniel T. Braun, Wolfgang Tillmans, Doug Fogelson, Max de Esteban, Viviane Sassen, Stephanie Seufert, Kris Scholz, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Antje Hanebeck und Douglas Gordon.

Dialog zwischen historischem Ereignis und Gegenwart
Historischer Bezugspunkt der Ausstellung ist die Werkbundausstellung „Film und Foto“, die 1929/30 unter anderem in Stuttgart, Berlin und Zürich zu sehen war. Die Berliner Station wurde damals von der Kunstbibliothek ausgerichtet. Der ungarische Künstler László Moholy-Nagy (1895-1946), der sich bereits mit seinen experimentellen Fotoarbeiten einen Namen gemacht hatte, kuratierte jeweils einen Raum zur Geschichte und zur Zukunft der Fotografie. Dem Bauhaus-Künstler lag daran, programmatisch das Neue Sehen in der Fotografie zu untersuchen. Die historische Werkschau, die als eine Art Manifest zu verstehen ist und sich in die damalige Debatte um den Stellenwert der Fotografie in der Kunst einmischte, wird mit über 300 Exponaten virtuell rekonstruiert. Darüber hinaus wird ein Teil der Berliner Station als szenografische Reproduktion präsentiert. Ergänzt werden die Rekonstruktionen durch zahlreiche Vintage Prints aus den Beständen der Kunstbibliothek und eine Präsentation von Filmen der 1920er-Jahre. In Kombination mit fotografischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern eröffnet die Ausstellung einen Dialog zwischen dem historischen Ereignis und der Gegenwart.

Studierende präsentieren Entwürfe
Einen Blick nach vorne werfen Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt und der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg, die ihre eigenen, zukunftsorientierten Entwürfe präsentieren, die auch elektronische und digitale Medien mit einbeziehen.

Die Schau ist Teil des Jubiläumsprogramms „100 jahre bauhaus“.

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem NRW-Forum Düsseldorf und der Kunsthalle Darmstadt, gefördert im Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes, vom NRW-Forum Düsseldorf, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und von der Hochschule Darmstadt.

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Ausstellung | Intramontabili Eleganze. Dior a Venezia nell'archivio Cameraphoto | Villa Pisani Museo Nazionale | Stra
Apr
12
zu 3. Nov.

Ausstellung | Intramontabili Eleganze. Dior a Venezia nell'archivio Cameraphoto | Villa Pisani Museo Nazionale | Stra

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Villa Pisani Museo Nazionale
12. April - 3. November 2019

Intramontabili Eleganze. Dior a Venezia nell’archivio Cameraphoto


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1951, ein magisches Jahr für Venedig. Die faszinierendsten Ansichten der Stadt sind Co-Protagonisten der Landschaft, die auf der ganzen Welt die Vorschläge des beliebtesten Schneiders der Gegenwart verbreiten: Christian Dior. Und im selben Jahr, am 3. September, wird im Palazzo Labia, dem von Don Carlos de Beistegui y de Yturbe gewünschten Bal Oriental, der am 3. September den "Ball des Jahrhunderts" feiert, der von den 5 Kontinenten tausend Protagonisten des Jet-Sets anzog. Ein Maskenball, an dem Dior mit Dalì, dem sehr jungen Kardin, Nina Ricci und anderen als Schöpferin der Kostüme für die illustren Gäste beteiligt war. Ein Ereignis, das in der Welt die Pracht des venezianischen 18. Jahrhunderts widerspiegeln wird.

Stille Zeugen beider Ereignisse waren die Fotografen von Cameraphoto, der venezianischen Fotoagentur, die 46 von Dino Jarach gegründet wurde, der in jenen Jahren alles Besondere, was in Venedig und darüber hinaus geschah, "abdeckte" und dokumentierte.

Auf Wunsch von Vittorio Pavan, derzeitiger Kurator des beeindruckenden Archivs der Kamerafotografie (allein der historische Teil hat mehr als 300.000 Kartennegative) und Daniele Ferrara, Direktor des Polo Museale Veneto, werden die Bilder dieser beiden historischen Ereignisse der Öffentlichkeit präsentiert. Um sie wieder zum Vorschein zu bringen, wurde ein außergewöhnlicher Ort gewählt, die Villa Nazionale Pisani in Stra, der "Königin" der venezianischen Villen, die, und das ist kein Zufall, mit wunderbaren Fresken von Giambattista Tiepolo verziert ist. Künstler, der von den Decken des Palazzo Labia aus das denkwürdige Festival von 1951 dominierte.

Pavan hat für diese Ausstellung 40 Bilder aus der von Christian Dior in Venedig inszenierten Sammlung ausgewählt. In diesen Jahren präsentierte jede Modenschau knapp 200 Modelle, die sorgfältig zwischen leicht tragbarer und anspruchsvoller Kleidung abgestimmt waren. Dior war die Schutzgottheit der Nachkriegsmode. Seine Sammlungen wurden in der Welt erwartet und umstritten. Es wird geschätzt, dass nur zu sehen (und zu kaufen) seine Vorschläge über den Ozean flogen, jedes Jahr, 25 Tausend Menschen. Jeder Linienwechsel (und jede Saison eine) wurde mit Begeisterung und heftiger Kritik aufgenommen, je nachdem, ob er zu seinem "Clan" oder zu gegensätzlichen Interessen gehörte. Auf jeden Fall konnte keine Frau, die modisch sein wollte, das Diktat des Pariser Couturiers der Avenue Montaigne ignorieren, eines Hauses, das vor 5 Jahren geboren wurde und bereits über tausend Menschen beschäftigte. Ihr neuer Look entwickelte sich von Saison zu Saison. 1950 führte sie die Vertikale Linie ein, 1951 - wie die in der Villa Pisani gezeigten Bilder dokumentieren - konnte sich die Frau nur in Oval kleiden: abgerundete Schultern und Raglanärmel, Stoffe, die zu einer zweiten Haut geformt wurden. Eine unverzichtbare Ergänzung, der Hut, zu dem Dior in diesem Jahr inspiriert wurde, durch die Kopfbedeckung der Kulissen und damit durch den chinesischen Stil. Für den Herbst schuf er stattdessen die Linie "Princesse", in der das Leben die Illusion erweckte, sich bis unter die Brust zu erstrecken: In den Bildern von Cameraphoto kleideten sich die schönen Models als Dior-Duett mit Venedig. Kanäle, Kirchen, Paläste sind nie ein reiner Hintergrund, sondern Protagonisten auf Augenhöhe mit den Kreationen des großen Schneiders.

Der zweite Kern dieser faszinierenden Ausstellung ist dem Großen Ball des Palazzo Labia gewidmet, dem gesellschaftlichen Ereignis des Jahrhunderts. Für den mythischen 3. September in Venedig kam die ganze schöne Welt. Don Carlos' Einladung, im Volksmund bekannt als Il Conte di Montecristo, erreichte tausend Menschen. Dior, mit einer Gruppe junger Schneider und Dalì, war damit beschäftigt, die faszinierendsten Kleider zu kreieren, die alle an das achtzehnte Jahrhundert von Goldoni und Casanova erinnern. Kostüme für Menschen, aber auch für Windhunde und andere Hunde, die oft ihre Herren begleiteten. Die Fackeln, die in der mythischen Nacht die Herzöge von Windsor, die Großen von Spanien, den Aga Khan III, den König Faruq von Ägypten, Winston Churchill, viele gekrönten Häupter, Prinzen und Prinzessinnen, Legionen von Millionären, Künstler wie Fabrizio Clerici und Leonor Fini beleuchteten, Designer wie Balenciaga und Elsa Schiapparelli, Protagonisten des Jetsetsets wie Barbara Hutton, Diana Cooper, Orson Welles, Daisy Fellowes, Cecil Beaton (dessen von Life veröffentlichte Bilder die Welt zum Träumen brachten), Polignac und Rothschild. Um sie willkommen zu heißen, inmitten von Wolken von Tänzern und Harlekins, dominierte der Vermieter, der auf 40 Zentimeter hohen Plattformen als Sonnenkönig gekleidet ging. Er war der Erbe eines immensen Vermögens, das in Mexiko geschaffen wurde. Er lebte zwischen Paris, wo er ein von Le Courbusier entworfenes und von Salvador Dali dekoriertes Haus und ein Landschloss besaß. Er hatte den Palazzo Labia gekauft und restauriert und bot ihn nun seinen Freunden an.

Die Ausstellung soll daher zur Aufwertung des Fotoarchivs von Kamerafoto beitragen, das vom Ministerium für Kulturerbe und Aktivitäten als außerordentlich interessant erklärt wurde und ein unschätzbares Erbe für den Reichtum und die Vielfalt der Bilder, aus denen es besteht, darstellt. Zu diesem Zweck wurde der Kern der Fotografien ausgewählt, die die Kleidung eines der genialsten Designer darstellen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator


1951, un anno magico per Venezia. Gli scorci più intriganti della città sono coprotagonisti dalla campagna che in tutto il mondo diffondeva le proposte di quello che è il sarto più popolare del momento: Christian Dior. E, nello stesso anno, il 3 settembre si celebra a Palazzo Labia il “Ballo del Secolo”, quel Bal Oriental voluto da Don Carlos de Beistegui y de Yturbe, che richiamò dai 5 continenti un migliaio di protagonisti del jet set. Un ballo in maschera che impegnò Dior, con Dalì, il giovanissimo Cardin, Nina Ricci e altri, in veste di creatore dei costumi per gli illustrissimi ospiti. Un evento che riverberò nel mondo i fasti del Settecento Veneziano.  

Silenziosi testimoni di entrambi gli eventi furono i fotografi di Cameraphoto, l’agenzia fotografica veneziana fondata nel ’46 da Dino Jarach, che in quegli anni “copriva” e documentava tutto ciò che di speciale accadeva a Venezia e non solo. 

Per volontà di Vittorio Pavan, attuale conservatore dell’imponente Archivio di Cameraphoto (la sola parte storica vanta oltre 300 mila negativi schedati) e di Daniele Ferrara, Direttore del Polo Museale Veneto, le immagini di quei due storici avvenimenti vengono esposte al pubblico. Per farle riemergere si è scelta una location straordinaria, Villa Nazionale Pisani a Stra, la “Regina” delle Ville Venete, che, e non è un caso, è impreziosita da meravigliosi affreschi di Giambattista Tiepolo. Artista che dominò, dai soffitti di Palazzo Labia, la memorabile festa del 1951.  

Pavan, per questa mostra, ha selezionato 40 immagini della collezione messa in scena a Venezia da Christian Dior. In quegli anni, ogni sfilata presentava poco meno di 200 modelli, attentamente calibrati tra capi facilmente vestibili e altri più impegnativi. Dior era il nume tutelare della moda di quel dopoguerra. Le sue collezioni erano attese e contese nel mondo. Si valuta che solo per vedere (e acquistare) le sue proposte sorvolassero l’Oceano, ogni anno, 25 mila persone. Ogni suo cambiamento di linea (e ogni stagione ne imponeva uno) veniva accolto con entusiasmo e con critiche feroci, a seconda se si appartenesse al suo “clan” o ad intessi contrapposti. In ogni caso, nessuna donna che volesse essere alla moda poteva ignorare i dettami del couturier parigino di Avenue Montaigne, una Maison che, nata da appena 5 anni, impegnava già oltre un migliaio di collaboratori. Il suo New look si evolveva stagione dopo stagione. Nel 1950 aveva imposto la Linea Verticale, nel ’51 – come documentano le immagini esposte in Villa Pisani - la donna non poteva che vestire in Ovale: spalle arrotondate e maniche a raglan, tessuti modellati sino a diventare una seconda pelle. Complemento indispensabile, il cappellino, per cui Dior si ispirò, quell’anno, ai copricapi dei coolies, alla cinese quindi. Per l'autunno, creò invece la linea “Princesse” in cui la vita dava l’illusione di estendersi sino a sotto il seno.Nelle immagini di Cameraphoto le bellissime modelle vestite da Dior duettano con Venezia. Canali, chiese, palazzi non sono mai un puro sfondo ma protagonisti alla pari delle creazioni del grande sarto. 

Il secondo nucleo di questa affascinate mostra è dedicato al Gran Ballo di Palazzo Labia, l’evento mondano del secolo. Per quel mitico 3 settembre a Venezia giunse tutto il bel mondo. L’invito di don Carlos, popolarmente indicato come Il Conte di Montecristo, raggiunse mille persone. Dior, con una schiera di giovani sarti e con Dalì, venne impegnato a creare i più affascinanti abiti, tutti a richiamare il Settecento di Goldoni e Casanova. Costumi per persone ma anche per i levrieri e altri cani che spesso accompagnavano i loro padroni. Le torce quella mitica notte illuminarono  i Duchi di Windsor, i Grandi di Spagna, l’Aga Khan III, il Re Faruq d’Egitto, Winston Churchill, molte teste coronate, principi e principesse, schiere di milionari, artisti come Fabrizio Clerici e Leonor Fini, stilisti come Balenciaga e Elsa Schiapparelli, protagonisti del jet set come Barbara Hutton, Diana Cooper, Orson Welles, Daisy Fellowes, Cecil Beaton (le cui immagini, pubblicate da Life, fecero sognare il mondo), i Polignac, e Rothschild. Ad accoglierli, in mezzo a nuvole di ballerine e Arlecchini, il padrone di casa che, camminando su piattaforme alte 40 centimetri, dominava abbigliato da Re Sole. Lui era l’erede di una immensa fortuna creata in Messico. Viveva tra Parigi, dove possedeva una casa disegnata da Le Courbusier e decorata da Salvador Dalì, e un castello di campagna. Aveva acquistato e restaurato Palazzo Labia ed ora lo offriva ai suoi amici.

L’esposizione pertanto si prefigge l’obiettivo di contribuire alla valorizzazione dell’archivio fotografico Cameraphoto, dichiarato di eccezionale interesse culturale dal Ministero per i beni e le attività culturali, che costituisce un inestimabile patrimonio quanto a ricchezza e varietà delle immagini che lo costituiscono. A tal fine si è scelto il nucleo di fotografie che ritraggono gli abiti di uno degli stilisti più geniali e iconici del mondo della moda il quale, a sua volta, attraverso le sue creazioni, ha consentito di puntare il faro su un frammento della millenaria storia di Venezia, aiutandoci a ricostruire quella memoria collettiva sulla quale si fonda il nostro presente.

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Ausstellung | Mischpoche - Andreas Mühe | Hamburger Bahnhof | Berlin
Apr
26
zu 11. Aug.

Ausstellung | Mischpoche - Andreas Mühe | Hamburger Bahnhof | Berlin


Hamburger Bahnhof | Berlin
26. April - 11. August 2019

Mischpoche
Andreas Mühe


Andreas Mühe Isolde IX, 2016 – 2019 aus der Serie: Mischpoche © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Andreas Mühe Isolde IX, 2016 – 2019 aus der Serie: Mischpoche © VG Bild-Kunst, Bonn 2019


Andreas Mühe (geb. 1979, Chemnitz, vormals Karl-Marx-Stadt, lebt in Berlin) wurde international bekannt durch seine Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit und Identität. Seinen Fotografien, die er ausschließlich analog herstellt, ist oftmals eine Ambivalenz, fast düstere Andeutung, inhärent, die auf die nicht mehr sichtbaren aber noch immer spürbaren Folgen der deutschen Geschichtsschreibung verweisen. Die sorgsam konzipierten Bildkompositionen suggerieren dabei eine gewisse Verwandtschaft zu Theater und Inszenierung. Die Nähe zu Schauspiel, Bühne und Film erschließt sich unter anderem aus Mühes persönlicher Biografie; sein Vater war der bekannte Schauspieler Ulrich Mühe, seine Mutter ist die renommierte Theaterintendantin Annegret Hahn. Diese beiden Persönlichkeiten, Mühes engste familiäre Bande, gemeinsam mit weiteren Verwandtschaftsmitgliedern, bilden die Protagonisten seiner für den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin konzipierten neuen Werkserie. In zwei großformatigen fotografischen Familienportraits vereint Mühe die lebenden wie verstorbenen Mitglieder seiner Familie, mütterlicher- und väterlicherseits. Die bereits verstorbenen Personen ließ er, von Fotovorlagen ausgehend, in einem komplexen und intensiven Produktionsprozess als verblüffend lebensecht anmutende Skulpturen nachbilden.

Es offenbart sich hierbei eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit den innerfamiliären Geflechten der Familie Mühe, die – berufsbedingt – teilweise auch ein Leben in der Öffentlichkeit führten. Der psychologisch, sozial geladene Aspekt des Familienbildes steht gleichzeitig einer kunsttheoretischen Abhandlung gegenüber. Denn Mühes künstlerischer Prozess von Fotografie als Ausgangsmaterial, zu plastischen Nachbildungen in Form von Skulpturen, und schlussendlich zu einer choreografierten Gruppierung, an dessen Ende ein fotografisches Familienportrait steht, macht die ambivalente Bedeutung von Fotografie – zwischen Wahrheit und Konstruktion – überdeutlich. Persönliche Geschichte, soziale und gesellschaftliche Verhältnisse sowie künstlerische Tradition vereinen sich zum Portrait einer Familie, dem Zeit- wie Kunstgeschichte tief eingeschrieben sind. 

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation in deutscher und englischer Sprache.

Kuratiert von Udo Kittelmann und Kristina Schrei.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch Volkswagen und die Freunde der Nationalgalerie.

(Text: Hamburger Bahnhof, Berlin)

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Ausstellung | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
Apr
27
zu 28. Sep.

Ausstellung | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur

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Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
27. April - 28. September 2019

Akteure und Artefakte
Kyra Tabea Balderer


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Kyra Tabea Balderer (*1984 in Luzern, lebt und arbeitet in Berlin) spielt mit unserer Wahrnehmung. Sobald wir erfahren, dass ihre Arbeiten Fotografien sind, juckt es in den Fingern, stehen doch Auge und Information im Widerspruch. Ihre fotografischen Werke sind ausserordentlich malerisch und haben für das zweidimensionale Medium überraschende Eigenschaften wie Haptik und Tiefe. Die Künstlerin erreicht dies mit genuin fotografischen Mitteln: Sie setzt Licht und Schatten gezielt ein und wählt Fokus und Tiefenschärfe äusserst präzis, wenn sie ihre Konstruktionen mit der Grossformatkamera fotografiert. Fotografien sind mal gerahmt, mal hinter Glas, lehnen an Stellwänden. Manchmal stehen die an die Wand genagelten Fotodrucke bauchig von der Ausstellungswand ab.

Ihre Inspiration findet Kyra Tabea Balderer zwar ebenso im Stadtraum wie in Bildbänden skulpturaler Werke, ihre Fotografien zeigen aber ausschliesslich selbst gebaute Objekte: Bricollage-Skulpturen aus einfachen Materialien, die sie farbig bemalt. Dass dabei die Grösse der Formen im Unklaren bleibt, verstärkt die Irritation. Kyra Tabea Balderer verbindet in ihrer Arbeit auf raffinierte Art und Weise Plastik, Malerei und Fotografie, im Einzelbild ebenso wie in der installativen Präsentation.

Anfang 2018 wurde der in Luzern aufgewachsenen Künstlerin der Manor-Kunstpreis Zentralschweiz verliehen, einer der bedeutendsten Nachwuchsförderpreise der Schweiz. Ende 2018 stellte sie ihr Schaffen im Kunstmuseum Luzern einem grösseren Publikum vor. Für die Ausstellung der COALMINE entwickelt die Künstlerin eine komplett neue Installation, wobei die Skulptur eine zentrale Rolle spielen wird. 

(Text: Coalmine, Winterthur)

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Ausstellung | Ferox, the Forgotten Archives - Nicolas Polli | Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur
Apr
27
zu 28. Sep.

Ausstellung | Ferox, the Forgotten Archives - Nicolas Polli | Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur

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Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur
27. April - 28. September 2019

Ferox, the Forgotten Archives
Nicolas Polli


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Täglich begegnen wir Bildern, die wir nicht überprüfen können. Seien es Fotografien aus Kriegsgebieten, die für Zivilisten kaum betretbar sind, seien es Astrofotografien, die ferne Gestirne oder Errungenschaften der Raumfahrt darstellen: Wir sind aufgefordert, ihnen Glauben zu schenken. Selber verifizieren können wir sie nicht, weil es dazu teurer Apparaturen oder der Augenzeugenschaft bedarf. Aber was bringt uns dazu, einer Fotografie zu vertrauen oder sie in Zweifel zu ziehen – wie muss sie beschaffen sein, und welche Rolle spielt ihr Erscheinungskontext?

Eine künstlerische Versuchsanordnung
Fragen wie diese haben Nicolas Polli zu einem künstlerischen Experiment angeregt: Würde es möglich sein, einen wissenschaftlichen Archivbestand vollumfänglich zu «erfinden» und als echt auszugeben? Ende 2016 – just in jenem Jahr, als «Fake News» zum Anglizismus des Jahres gekürt wurde – begann er damit, seine Hypothese mit einer umfangreichen Versuchsanordnung zu überprüfen. Er erschuf eine eigene Raumfahrtagentur, die IEMS (für «International Exploration for the Mars Surroundings»). Zwischen 1976 und 2010 arbeiteten Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern für das zivile Forschungsprogramm. Ausgehend von einem rätselhaften Meteoritenfund in den Schweizer Alpen, suchten sie nach dessen Ursprung und entdeckten dabei Ferox. Die Mission, den neuen Himmelskörper mit einem Rover zu erkunden, scheiterte jedoch, und die Agentur wurde aufgelöst.

Übrig blieb das Archiv: eine umfassende Dokumentation aller Aktivitäten der IEMS, einschliesslich einer Vielzahl wissenschaftlicher Fotografien und Analysen, Renderings und Datensammlungen. In einer 336-seitigen Publikation (erschienen 2018 im Verlag Skinnerboox/Ciao Press) arbeitete Nicolas Polli dieses Material erstmals auf.

Camouflage, Mimikry, Überzeichnung
Die Ausstellung in der COALMINE konfrontiert die Besucher mit der Fülle dieses Archivs und führt sie gleichzeitig auf einen Weg der zunehmenden Verunsicherung. Die kühle Bildsprache, die fotografischen Spezialverfahren, die technischen Apparaturen und Diagramme und der wissenschaftliche Jargon untermauern den Wahrheitsanspruch. Sämtliche Elemente der Präsentation verbinden sich zu einem glaubwürdigen Narrativ, das jedoch bei genauerer Betrachtung Risse und Inkongruenzen offenbart.

Das Projekt versucht Sprach- und Bildpolitiken aufzudecken, wie sie im Kraftfeld des wissenschaftlichen, medialen und politischen Systems verwendet werden. Es eignet sich dessen visuelle Register an und hebt sie durch die Mittel des Mimikry und der Überzeichnung ins Bewusstsein. Auf formaler Ebene untersucht Nicolas Polli die Beziehung zwischen Fotografie und Grafikdesign sowie zwischen Wissenschaft und Storytelling. Mit einem Augenzwinkern, analytischem Spürsinn und enormer Schöpfungskraft leistet er damit einen künstlerischen Beitrag zu einigen der relevantesten gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit.

Künstlerbiografie
Nicolas Polli ist ein Schweizer Fotograf und Grafikdesigner, geboren 1989 in Brusino Arsizio TI. Er lebt in Lausanne, wo er an der ECAL (Ecole Cantonal d’Art de Lausanne) als Lehrassistent tätig ist. 2012 gründete er zusammen mit Salvatore Vitale «YET», eine internationale Zeitschrift für zeitgenössische Fotografie. Für seine jüngste Fotoarbeit «Ferox, the Forgotten Archives» wurde er für den Image Vevey Book Award, Kassel Book Award, Unseen Book Award, Luma Foundation Book Award und Aperture First Book Award nominiert. 2016 wurde er für den Prix de la Relève photographique der Pro Helvetia ausgewählt und 2018 mit einem Swiss Design Award ausgezeichnet. Im Jahr 2018 gründete er den Verlag CIAO Press.

(Text: Coalmine, Winterthur)

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Ausstellung | all natural. 100 % Sammlung | Museum der Moderne | Salzburg
Apr
27
zu 29. Sep.

Ausstellung | all natural. 100 % Sammlung | Museum der Moderne | Salzburg


Museum der Moderne | Salzburg
27. April - 29. September 2019

all natural. 100 % Sammlung


Gordon Matta-Clark  Fresh Air, 1972 Video (schwarz-weiß, Ton)  Sammlung Generali Foundation – Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg  © Generali Foundation / Bildrecht, Wien, 2019, Foto: Werner Kaligofsky

Gordon Matta-Clark
Fresh Air, 1972 Video (schwarz-weiß, Ton)
Sammlung Generali Foundation – Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg
© Generali Foundation / Bildrecht, Wien, 2019, Foto: Werner Kaligofsky

Die Zukunft des Planeten und der Zustand, in dem wir ihn unseren Nachkommen hinterlassen werden, gehören zu den drängenden Fragen der Gegenwart. Der Klimawandel und schwindende Ressourcen sind kritische Themen, die den Lebensalltag vieler Menschen zunehmend beeinflussen.

Ausgehend vom titelgebenden Begriff „all natural“, der im englischsprachigen Bereich Naturprodukte bezeichnet, präsentiert die Ausstellung eine Auswahl von künstlerischen Positionen, die sich mit dem komplexen Bezugssystem zwischen Mensch und Natur auseinandersetzen.

„Bio“ ist schon längst auch ein Prädikat und Synonym für eine Lebensweise geworden, durch die man sich selbst und seine Umwelt möglichst wenig schädigt. Nachhaltigkeit – neben der Ernährung mittlerweile auch auf andere Bereiche des Lebensalltags wie Kleidung, Wohnen und Fortbewegung bezogen – ist hier das Gebot.

Vom Erdzeitalter des Anthropozän – dem „Zeitalter des Menschen“ – ist die Rede, ein Begriff, der ausdrückt, dass der Mensch (spätestens mit der industriellen Revolution) zu einem gewichtigen Einflussfaktor für die Umwelt geworden ist, und in der Lage ist, geologische Gegebenheiten auf unserem Planeten zu verändern. Die menschlichen Bedürfnisse nach Energie, Nahrung und Gütern und die damit im Zusammenhang stehenden erhöhten CO2-Emissionen, die industriellen und landwirtschaftlichen Überproduktionen, der Abbau von Bodenschätzen, die Massentierhaltung und die Überfischung der Meere stehen unter dem dringenden Verdacht, für die Veränderung des Ökosystems verantwortlich zu sein. Das seit jeher angespannte Verhältnis von Mensch und Umwelt steht auf dem Prüfstand.

In diesem Zusammenhang zeigt die Ausstellung all natural einerseits Werke, die kritisch auf die ambivalente Beziehung des Menschen zur Natur und auf sein Zerstörungspotenzial verweisen, andererseits Entwürfe, die sich im Grenzbereich zwischen Utopie und Dystopie bewegen. Ein weiteres Kapitel der Ausstellung beschäftigt sich mit der Kunst, die durch menschengemachte Zuschreibungen und Überformungen zu einer zweiten Natur wird. Ein vierter Themenblock vereint Arbeiten, die Mensch und Umwelt in einem Ursache-Wirkungs-Zusammenhang betrachten. Die Ausstellung schließt mit einer Auswahl von Positionen, die mit einem Blick auf die verwendeten Materialien und deren Ästhetik – gleichermaßen synthetische wie organische Stoffe – einen idealisierenden Natur- und Kunstbegriff infrage stellen.

(Text: Museum der Moderne Salzburg)

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Ausstellung | My Garden of Eden | Christophe Guye Galerie | Zürich
Mai
9
zu 24. Aug.

Ausstellung | My Garden of Eden | Christophe Guye Galerie | Zürich

  • Christophe Guye Galerie (Karte)
  • Google Kalender ICS

Christophe Guye Galerie | Zürich
9. Mai - 24. August 2019

My Garden of Eden
Daido Moriyama, Nobuyoshi Araki, Jean-Marc Bustamante, Grazia Conti Rossini, Armen Eloyan, Gabriela Fridriksdottir, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Klaas Kloosterboer, Loretta Lux, Paul McCarthy, Russ Meyer, Ernesto Neto, Julian Opie, Walter Pfeiffer, Thomas Ruff, Frank Thiel, Bernard Voïta


Nobuyoshi Araki

Nobuyoshi Araki


Die Christophe Guye Galerie freut sich sehr, die neue Ausstellung My Garden of Eden, kuratiert von Bob van Orsouw, anzukündigen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken namhafter Künstlerinnen und Künstler wie Nobuyoshi Araki, Jean-Marc Bustamante, Grazia Conti Rossini, Armen Eloyan, Gabriela Fridriksdottir, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Klaas Kloosterboer, Loretta Lux, Paul McCarthy, Russ Meyer, Ernesto Neto, Julian Opie, Walter Pfeiffer, Thomas Ruff, Frank Thiel, Bernard Voïta, um nur einige zu nennen.

(Text: Christophe Guye Galerie, Zürich)

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Ausstellung | Polaroids and more - Gian Paolo Barbieri | 29 ARTS IN PROGRESS gallery | Milano
Mai
10
zu 27. Juli

Ausstellung | Polaroids and more - Gian Paolo Barbieri | 29 ARTS IN PROGRESS gallery | Milano

  • 29 ARTS IN PROGRESS gallery (Karte)
  • Google Kalender ICS

29 ARTS IN PROGRESS gallery | Milano
10. Mai - 27. Juli 2019

Polaroids and more
Gian Paolo Barbieri


© Gian Paolo Barbieri | Neorealismo, Milano 2000 | Courtesy of 29 ARTS IN PROGRESS gallery

© Gian Paolo Barbieri | Neorealismo, Milano 2000 | Courtesy of 29 ARTS IN PROGRESS gallery


Vom 10. Mai bis 27. Juli 2019 findet in der Galerie ARTS IN PROGRESS in Mailand (Via San Vittore 13) die Ausstellung "Polaroids and more" des renommierten Modefotografen Gian Paolo Barbieri statt, 2018 Lucie Awards Honoree for Outstanding Achievement in Fashion.

Die von Giovanni Pelloso kuratierte Sonderausstellung zeigt Gian Paolo Barbieris Einsatz der Sofortfotografie und umfasst mehr als 120 Polaroidfotografien, die in den letzten 30 Jahren nie zuvor ausgestellt und aufgenommen wurden.

Eine erste Serie von Porträts und Figurenstudien zeigt die Welt der Mode und ihre Protagonisten, eine spannende und aufschlussreiche Arbeit hinter den Kulissen.

Laut Barbieri muss die Modefotografie eine Szene, eine Performance, ein Theater widerspiegeln, so realitätsnah sie auch sein mag.

Es muss Schönheit, Metapher und Realität kanalisieren. Im Zentrum dieser Szene steht eine Frau, die oft von einer verspielten, respektlosen Ironie animiert wird. Eine Frau, die in der Lage ist, ein erschütterndes Maß an Ambiguität und Mysterium zu vermitteln, das ihr andererseits eine erbärmliche Reduktion auf den Widerspruch erspart.

So wie sie abgebildet ist, ist diese Frau kein Mythos. Es ist ein "echtes" Bild und spiegelt Barbieris eigenen großen Glauben wider: Die wahre Essenz der Frauen ist ein Geheimnis, das stark darauf abzielt, geheim zu bleiben.

Diese Sichtweise erklärt Barbieris Bewunderung für die ewige, aber sich ständig verändernde Schönheit der Frauen, aber auch sein Bewusstsein dafür, wie reich und voller unendlicher Metamorphosen die weibliche Persönlichkeit ist.

Barbieris Aufnahmen sind atemberaubend und magisch, traumhaft und verspielt, ironisch und theatralisch. Verführerische Schüsse. Die schlichte Oberfläche des Bildes wird zum "verführerischen Objekt", eine spannende Einladung zum Vorstellen und Phantasieren. Ein ganzes Gebiet voller Geheimnisse, bereit für das Auge zu erforschen und zu entdecken.

Der Betrachter kann hinter die Linse schauen, um zu sehen, wie die Modefotografie in der Arbeit von Gian Paolo Barbieri entsteht, die in der Lage ist, die menschlichste Seite seiner Themen zu beschreiben, seien es ikonische Topmodels oder polynesische Einheimische. Ein zweiter Teil der Werke ist in der Tat der indigenen Bevölkerung in ihrer natürlichen Umgebung gewidmet, den fesselnden Akteuren, die oft als Vorbereitungswerke konzipiert sind, und den Blumen, der großen Leidenschaft des Künstlers.

Sechzig Jahre vor Smartphones und Instagram fängt Gian Paolo Barbieri mit seiner Polaroidkamera vor Ort Eindrücke aus dem Leben ein, die er später in seine Kunst integrieren konnte.

Viele dieser kleinen, intimen Fotos vermitteln Zärtlichkeit und Verletzlichkeit, andere zeigen Zähigkeit und Unmittelbarkeit.

Im Gegensatz zu den hochkarätigen Bildern, für die Barbieri im Studio inszeniert und berühmt wurde, sind diese entwaffnenden Bilder von Spontaneität und Erfindung geprägt. Gemeinsam geben sie einen Einblick in die große Karriere des Künstlers.

Eine weitere große Vorschau ist eine Auswahl neuer Werke, die sich an dem Werk von William Shakespeare orientieren, an dem Barbieri seit etwa drei Jahren arbeitet, und zwar im vierten Jahrestag seines Todes: "Wie ich es immer gerne getan habe - sagt Barbieri -, die Vergangenheit aufzugreifen und in die Zukunft zu schauen".


Dal 10 maggio al 27 luglio 2019, 29 ARTS IN PROGRESS gallery di Milano (Via San Vittore 13) presenta in prima assoluta la più vasta retrospettiva sulla fotografia istantanea di Gian Paolo Barbieri intitolata “Polaroids and more”, a pochi mesi dal premio ricevuto ai Lucie Awards 2018 di New York come miglior Fotografo di Moda Internazionale.

La mostra, curata da Giovanni Pelloso, riunisce una selezione di oltre 120 Polaroid inedite e traccia per la prima volta l’uso della fotografia istantanea di Gian Paolo Barbieri negli ultimi trent’anni; un percorso articolato che abbraccia i ritratti e gli studi di figura, la moda e i suoi protagonisti, svelandone i segreti e i retroscena.
Per quanto aderente alla realtà possa essere, la fotografia di moda per Barbieri è scenario, spettacolo, teatro, bellezza, metafora e realtà.
Al centro di questa scena, animata spesso da una ludica e irriverente ironia, c’è la donna. Non mitizzata, la sua immagine rispecchia la profonda convinzione dell’autore che il mistero dell’universo femminile non debba mai essere completamente rivelato.
In questo atteggiamento vi sono il rispetto e l’ammirazione per l’eterna e, nello stesso tempo, mutevole bellezza, ma anche la consapevolezza della ricchezza della sua personalità e delle sue innumerevoli metamorfosi.
Le immagini risultano fantastiche e magiche, oniriche e ludiche, ironiche e teatrali.
Sono istantanee seducenti. La superficie bidimensionale della stampa fotografica diventa, grazie alla sensibilità del fotografo milanese, un “oggetto di fascino”, uno stimolante invito all’immaginazione e alla fantasia, un territorio che cattura lo sguardo e che richiama il lettore a decifrarne i misteri.

Le Polaroid di Gian Paolo Barbieri non solo raccontano il making of della fotografia di moda per le più grandi maison di sempre, ma lasciano trasparire sguardi intimistici rivolti a soggetti diversi, dalla più iconica top model all’autoctono polinesiano. Un secondo corpo di opere è dedicato, infatti, agli indigeni colti nel loro habitat naturale, a nudi audaci concepiti spesso come lavori preparatori, e ai fiori, grande passione dell’artista.

Molte di queste piccole icone trasferiscono tenerezza e vulnerabilità, altre, durezza e immediatezza. A differenza delle immagini rigorosamente ideate e concepite in studio e per le quali Barbieri è diventato famoso nel mondo, queste disarmanti fotografie sono contrassegnate dalla spontaneità e dall’invenzione, offrendo nell’insieme un’inedita visione della sua straordinaria carriera.

Un’altra anteprima assoluta in mostra sarà una selezione di nuovi lavori ispirati all’opera di William Shakespeare, a cui Barbieri lavora da circa tre anni, nel quarto centenario della sua scomparsa: «Come mi è sempre piaciuto fare – ricorda l’autore – attingo dal passato per guardare al futuro».


From May 10th to July 27th 2019, 29 ARTS IN PROGRESS gallery in Milan (Via San Vittore 13) will host the exhibition “Polaroids and more” by renowned fashion photographer Gian Paolo Barbieri, 2018 Lucie Awards Honoree for Outstanding Achievement in Fashion.

Curated by Giovanni Pelloso, this special exhibition traces Gian Paolo Barbieri’s use of instant photography and comprises more than 120 Polaroid photographs never exhibited before and taken in the last 30 years.

A first series of portraits and figure studies depict the world of fashion and its protagonists, an exciting and insightful behind-the-scenes work.
According to Barbieri, fashion photography has to reflect a scene, a performance, theatre, as close to reality as it might be.
It has to channel beauty, metaphor, reality. Standing right at the centre of that scene is a woman, often animated by a playful, irreverent irony. A woman who is able to convey an upsetting deal of ambiguity and mystery, which on the other hand spare her a miserable reduction to object.
Pictured as she is, this woman is no myth. It’s a “real” picture and reflects Barbieri’s own great belief: women’s real essence is a secret, strongly aiming to remain secret.
This view explains Barbieri’s admiration for Women’s everlasting yet ever-changing beauty, but also his awareness of how rich and full of infinite metamorphosis the female personality is.
Barbieri’s shots are stunning and magic, dreamlike and playful, ironic and theatrical. Seducing shots. The plain surface of the picture turns into a “seducing object”, an exciting invitation to imagine and fantasise. A whole territory full of mysteries, ready for the eye to explore, and discover.

Viewers can peek behind the lens to see the making of fashion photography in Gian Paolo Barbieri work able to describe the most human side of his subjects, be they iconic top models or Polynesian natives. A second body of works is indeed dedicated to indigenous people in their natural environment, to captivating nudes often conceived as preparatory works, and to flowers, the great passion of the artist.

Sixty years before smartphones and Instagram, Gian Paolo Barbieri was using his Polaroid camera to capture on-the-spot impressions from life that he could later incorporate into his art.
Many of these small, intimate photographs convey tenderness and vulnerability, others depict a toughness and immediacy.
Unlike the highly crafted images Barbieri staged in the studio and became famous for, these disarming pictures are marked by spontaneity and invention. Together, they offer insight into the artist’s great career.

Another great preview will be a selection of new works inspired by the work of William Shakespeare, which Barbieri has been working on for about three years, in the fourth centenary of his death: «As I’ve always liked to do – Barbieri says – drawing on the past and looking to the future».

(Text: 29 ARTS IN PROGRESS gallery, Milano

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Ausstellung | Aufgeblüht und abgelichtet: Blumen in der Fotografie | Galerie Stihl | Waiblingen
Mai
11
zu 25. Aug.

Ausstellung | Aufgeblüht und abgelichtet: Blumen in der Fotografie | Galerie Stihl | Waiblingen


Galerie Stihl | Waiblingen
11. Mai - 25. August 2019

Aufgeblüht und abgelichtet: Blumen in der Fotografie
Nobuyoshi Araki, Jessica Backhaus, Alberto Baraya, Wilfried Bauer, Wout Berger, Karl Blossfeldt, Giovanni Castell, Imogen Cunningham, Natalie Czech, Noor Damen, Silvie Defraoui, Amin El Dib, Thomas Florschuetz, Joan Fontcuberta, Seiichi Furuya, Dieter Huber, Judith Huemer, Sanna Kannisto, Idris Khan, Martin Klimas, Rosemary Laing, Brigitte Lustenberger, Robert Mapplethorpe, Rémy Markowitsch, Hiroyuki Masuyama, Holger Niehaus, Tim Otto Roth, Miron Schmückle, Kai-Uwe Schulte-Bunert, Luzia Simons, Margriet Smulders, Xiao Hui Wang, Michael Wesely, Manfred Willmann

sowie einer Installation von Rebecca Louise Law


Paragone 2, 2018, Inkjet-Print, Courtesy Galerie Filser & Gräf München © Kai-Uwe Schulte-Bunert

Paragone 2, 2018, Inkjet-Print, Courtesy Galerie Filser & Gräf München © Kai-Uwe Schulte-Bunert


Es blüht in der Galerie: Anlässlich der Remstal Gartenschau 2019 widmet sich die Sommerausstellung Blumenmotiven in der zeitgenössischen Fotografie. Künstlerinnen und Künstler lassen sich von der jahrhundertealten Tradition des Blumenbilds inspirieren und gewinnen dem Thema zugleich vielfältige neue Seiten ab. Überbordende Blütenpracht trifft auf Reflexionen über Welken und Vergänglichkeit, Wildwuchs auf elegante Inszenierung, leuchtende Farbigkeit auf strenges Schwarz-Weiß. Mit ungewöhnlichen Perspektiven und verschiedensten technischen Finessen – von der Langzeitbelichtung über das Spiel mit Spiegelungen, Licht- und Farbeffekten bis zur Überlagerung von Motiven – eröffnen die Fotografien überraschende Sichtweisen der scheinbar vertrauten Pflanzenwelt. Sie regen so dazu an, gängige Vorstellungen zu überdenken und die „Sprache der Blumen“ auf neuen Wegen zu entdecken.

Die Schönheit der Blumen ist dabei ebenso Thema wie ihr traditioneller Symbolgehalt. Sie werden in Stillleben arrangiert oder im landschaftlichen Umfeld festgehalten, mit dem nüchternen Blick des Naturwissenschaftlers geordnet oder – mit ironischem Unterton – als florale Ornamente an der Grenze zum Kitsch präsentiert. Neben Aufnahmen, die eine körperliche Sinnlichkeit vermitteln, klingt auch Kritik an der Gesellschaft, dem Handel und Konsum an. Wenn absonderliche Hybride oder makellose Plastikblumen in den Fokus rücken, stellt sich nicht zuletzt die Frage nach unserem Verständnis von Natürlichem und Künstlichem sowie der Grenze dazwischen.

Aufgeblüht und abgelichtet lädt ein, den Facettenreichtum floraler Bildwelten in der Fotografie zu entdecken. Die Ausstellung präsentiert herausragende nationale und internationale Künstlerpositionen, die allesamt deutlich machen: So hübsch harmlos, wie die Blume scheint, ist sie nur selten.

(Text: Galerie Stihl, Waiblingen)

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Ausstellung | Billboard - Latronico 2018 - Maurizio Montagna | Galleria Cons Arc | Chiasso
Mai
12
zu 27. Juli

Ausstellung | Billboard - Latronico 2018 - Maurizio Montagna | Galleria Cons Arc | Chiasso


Galleria Cons Arc | Chiasso
12. Mai - 27. Juli 2019

Billboard - Latronico 2018
Maurizio Montagna


Latronico, 2018 | Maurizio Montagna

Latronico, 2018 | Maurizio Montagna


Im Jahr 2013 präsentierte CONSARC/GALLERIA eine Reihe von Billboards 2003-2009 von Maurizio Montagna, einem Mailänder Profi, der sich seit 20 Jahren der Architekturfotografie und der Darstellung der Stadtlandschaft widmet.

Montagna's Arbeit an Plakaten begann 2003 mit einer Recherche, die zunächst dazu neigte, die Funktion der Werbeflächen zu neutralisieren, die leer in der Stadtlandschaft verbleiben, sich auf die Umgebungssituationen beziehen und die Lücken verschiedener, oft zufälliger Realitäten schließen. Dieses neue Werk, das von CONS ARC / GALLERIA unter dem Titel Billboard - Latronico 2018 veranstaltet wird, wurde 2017 nach einem Landschaftsfotografie-Workshop geboren und geht von einem von Bianco Valente und Pasquale Campanella kuratierten Projekt mit dem Titel A cielo Aperto aus, das dank der Arbeit des Vereins Vincenzo de Luca in der Gemeinde Latronico, Basilikata, als Forschung und Experiment in der Welt der zeitgenössischen Kunst entstand. In dieser zweiten Phase der Arbeit an Plakaten, die konzeptueller und synthetischer ist, wird das "Kartellsubjekt" seiner primären Funktion beraubt und wird zum Versuch, das gleiche Objekt zu posieren und auch einen definierten Raum in der Leere und dem geschaffenen Mangel zu erfinden. Die Beobachtung eines sich im Laufe der Zeit verändernden Landschaftsfragments erfolgt von einem bestimmten Punkt aus und durch ein leeres, 6 mal 3 Meter breites Werbeschild, das speziell entworfen und am Fuße des Monte Alpi, oberhalb von Latronico (PZ-Italien) platziert wurde. Montagna erklärt in einem Interview mit Marianna Ascolese und Federica Deo für die Zeitschrift[c] compasses, dem internationalen Magazin für Architektur & Innenarchitektur / Middle East:

"Das Zeichen wartet nicht stillschweigend auf die Ankunft desjenigen, der es erkennen kann: es konstituiert sich nie selbst, außer durch einen Akt des Wissens" (M.Foucault, The Order of Things, Routledge, London 2002, S. 65)".

In den technischen Möglichkeiten, die das Instrument zur Verfügung stellt, in Bezug auf die Lesemöglichkeiten eines Subjekts zu handeln, ist das Vorrecht eines Künstlers. Fotografie ist ein Akt des Wissens, vielleicht mehr als die anderen Künste: Die sorgfältige Beobachtung eines Fotos ist ein Akt des Respekts vor der Welt. Jedes Detail eines Fotos kann Interpretationsmöglichkeiten eröffnen. Unsere Sensibilität wird uns die Möglichkeit geben, das Thema durch Codes zu verstehen: Es liegt an uns und unserer visuellen Kultur, es zu interpretieren und ihnen Bedeutung zu geben. Durch ein gutes Foto hoffe ich immer, die Überstrukturen des Subjekts aus dem Gleichgewicht zu bringen und eine Neuinterpretation geben zu können, bei der Sinn und Vision das "Opfer" des Subjekts durch Posen unterstützen. Dies gilt für jedes Modell, das ich versuche, meinen Werken vorzuschlagen, insbesondere für die Architektur, wo ein stereotyper Blick das Risiko birgt, Kanons vorzuschlagen, die mit vorab festgelegten Modellen gefüllt sind, mit dem traurigen Ergebnis, dass wir uns damit begnügen, zu sehen, was wir bereits wissen.


Nel 2013 la CONSARC/GALLERIA accoglieva una serie del lavoro dei Billboards 2003-2009 di Maurizio Montagna, professionista milanese che si dedica da 20 anni alla fotografia di architettura e alla rappresentazione del paesaggio urbano.

Il lavoro di Montagna sui Billboards parte dal 2003 con una ricerca che tendeva inizialmente a neutralizzare la funzione dei pannelli pubblicitari che, vuoti, restano nel paesaggio urbano, relazionandosi con le situazioni circostanti e riempiendo i vuoti di realtà diverse, spesso accidentali. Questo nuovo lavoro ospitato da CONS ARC / GALLERIA dal titolo Billboard – Latronico 2018, nasce dopo un workshop di fotografia di paesaggio nel 2017 e parte da un progetto a cura di Bianco Valente e Pasquale Campanella dal titolo A cielo Aperto, creato come ricerca e sperimentazione nel mondo dell’arte contemporanea grazie al lavoro dell’Associazione Vincenzo de Luca, nel Comune di Latronico, Basilicata. In questa seconda fase del lavoro sui Billboards, più concettuale e sintetica, il “soggetto cartello” viene privato dalla sua funzione primaria e diventa un tentativo di mettere in posa lo stesso oggetto e anche di inventarsi uno spazio definito nel vuoto e nella mancanza creatisi. L’osservazione di un frammento di paesaggio, che muta nel tempo, viene ripresa da un punto determinato e attraverso un cartello pubblicitario vuoto, largo 6 metri per 3, pensato e posto appositamente ai piedi del Monte Alpi, sopra Latronico (PZ-Italia). Spiega Montagna in un’intervista di Marianna Ascolese e Federica Deo per la rivista [c] compasses, the architecture & interior design international magazine / middle east:

“Il segno non attende silenziosamente l’arrivo di colui che può riconoscerlo: non si costituisce mai se non attraverso un atto di conoscenza” (M.Foucault, The Order of Things, Routledge, London 2002, p. 65)”.

Agire nelle possibilità tecniche che lo strumento mette a disposizione in relazione alle possibilità di lettura di un soggetto è la prerogativa di un artista. La fotografia è un atto di conoscenza, forse più delle altre arti:osservare attentamente una fotografia è un atto di riguardo verso il mondo. Ogni dettaglio di una fotografia può aprirci possibilità d’interpretazione. La nostra sensibilità ci darà la possibilità di una comprensione del soggetto attraverso dei codici: sta a noi e alla nostra cultura visiva interpretarli e dar loro significati. Attraverso una buona fotografia mi auguro sempre di scardinare le sovrastrutture del soggetto, riuscendone a dare una rilettura ove senso e visione avvalorino il “sacrificio” compiuto dal soggetto mettendosi in posa. Così è per ogni modello che cerco di proporre ai miei lavori, in maniera particolare per l’architettura, dove uno sguardo stereotipato corre il rischio di proporre canoni impagliati da modelli precostituiti, con il triste risultato di accontentarci di vedere quello che già conosciamo. 

(Text: Galleria Cons Arc, Chiasso)

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Ausstellung | Spiegel - Der Mensch im Widerschein | Museum Rietberg | Zürich
Mai
17
zu 22. Sep.

Ausstellung | Spiegel - Der Mensch im Widerschein | Museum Rietberg | Zürich


Museum Rietberg | Zürich
17. Mai - 22. September 2019

Spiegel - Der Mensch im Widerschein


Freizeit eines arbeitenden Mädchens. Berlin 1933 Marianne Breslauer (1909-2001), 1933/34 Silbergelatine Abzug, 17,0 x 23,5 cm Fotostiftung Schweiz, Inv-Nr. GoeV.1999.01 © Marianne Breslauer / Fotostiftung Schweiz

Freizeit eines arbeitenden Mädchens. Berlin 1933 Marianne Breslauer (1909-2001), 1933/34 Silbergelatine Abzug, 17,0 x 23,5 cm Fotostiftung Schweiz, Inv-Nr. GoeV.1999.01 © Marianne Breslauer / Fotostiftung Schweiz


«Wie sehe ich aus, was sagt mir mein Gesicht?» – Tag für Tag dient uns der Spiegel als Instanz zur Prüfung unseres Aussehens und Empfindens. Er begleitet uns ein Leben lang und wir pflegen mit ihm eine meist innige, mitunter auch selbstvergessene und distanzierte Beziehung. Aber was wissen wir über ihn, über seine Geschichte und seine Verwendung, und was erzählt der Spiegel über uns?

Die Ausstellung präsentiert erstmals die Jahrtausende alte Kulturgeschichte des Spiegels umfassend. Ob im alten Ägypten, bei den Maya in Mexiko, in Japan, in Venedig oder in der Kunst und im Spielfilm von heute – Zivilisationen rund um den Globus haben Spiegel hergestellt und ihnen unterschiedliche Bedeutungen und Wirkkräfte zugeschrieben.

Mit 220 Kunstwerken aus 95 Museen und Sammlungen weltweit, werden die wechselvolle handwerkliche und technologische Entwicklung wie auch die kulturelle und gesellschaftliche Tragweite dieses reflektierenden Mediums beleuchtet. Es geht um Spiegel als Artefakte aber auch um Selbsterkenntnis, um Eitelkeit und Weisheit, Schönheit, Mystik und Magie und nicht zuletzt um das Spiegelmedium unserer Zeit – das Selfie.


« De quoi ai-je l’air aujourd’hui? Qu’est-ce que me dit mon visage? » Jour après jour, le miroir est l’instance qui nous permet de vérifier notre aspect et de capter notre état d’âme. Il nous accompagne durant toute notre vie, et nous entretenons avec lui une relation intime, même si elle est parfois machinale et distanciée. Mais au fait, que savons-nous de lui, de son histoire et de son utilisation, et que raconte le miroir sur nous-même?

Cette exposition est la plus vaste jamais présentée sur l’histoire culturelle du miroir, qui s’étend sur plusieurs millénaires. Que ce soit dans l’Egypte ancienne, chez les Mayas du Mexique, au Japon ou en Italie, plus précisément à Venise, mais aussi dans l’art et les films actuels – d’un bout à l’autre de la planète, des miroirs ont été fabriqués dans toutes sortes de civilisations et se sont vus attribuer des significations et des pouvoirs particuliers.

A l’aide de 220 œuvres d’art provenant de 95 musées et collections du monde entier, nous mettons en lumière l’évolution artisanale et technologique mouvementée ainsi que la portée culturelle et sociale de cet intermédiaire qui nous renvoie notre propre reflet. Dans cette exposition, il est question du miroir en tant qu’artefact, mais aussi de connaissance de soi, d’orgueil et de sagesse, de beauté, de mystique et de magie, ainsi que du miroir de notre époque – le « selfie ». 


‘How do I look, what does my face tell me?’ Day for day we rely on mirrors to inform us about how we look and how we feel. The mirror is a lifelong companion with whom we usually harbour an intimate, although at times self-forgotten and distanced relationship. But what do we actually know about the mirror, its history and usage, and what do mirrors have to say about us?

This is the first time that an exhibition takes a global look at the cultural history of the mirror, stretching back thousands of years. In ancient Egypt, among the Maya of Mexico, in Japan, in Venice, as well as in the world of modern art and movies – over the ages civilizations across the globe have produced and relied on mirrors, and ascribed to them varying meanings and powers.

Based on 220 artworks from 95 museums and collections worldwide, we reveal the eventful craft history and technological development of this reflective medium, along with its cultural and social significance across the ages. We look at mirrors in their quality as artefacts but also address themes such as self-awareness, vanity and wisdom, beauty, mysticism and magic, and, last but not least, the latest mirror craze in the form of the selfie.

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Ausstellung | Herbst im Paradies - Jean-Luc Mylayne | Aargauer Kunsthaus | Aarau
Mai
18
zu 11. Aug.

Ausstellung | Herbst im Paradies - Jean-Luc Mylayne | Aargauer Kunsthaus | Aarau


Aargauer Kunsthaus | Aarau
18. Mai - 11. August 2019

Herbst im Paradies
Jean-Luc Mylayne


Jean-Luc Mylayne   N° 96, Août 1990 à Décembre 1991  128 x 128 cm © Jean-Luc Mylayne

Jean-Luc Mylayne
N° 96, Août 1990 à Décembre 1991
128 x 128 cm
© Jean-Luc Mylayne


Die Ausstellung Jean-Luc Mylayne gewährt einen Einblick in das Schaffen des aussergewöhnlichen internationalen Künstlers Jean-Luc Mylayne (*1946, in Frankreich). Vom ländlichen Südfrankreich bis in die Steppen der südwestlichen USA folgen der Fotograf und seine Partnerin einer künstlerischen Arbeit die gleichermassen radikal wie poetisch ist.

Vom ersten Bild aus dem Jahre 1976 an kreist sein Schaffen ausschliesslich um die Begegnung mit Vögeln. Der Vogel ist dabei sowohl Protagonist der sorgsam konstruierten Szenen, wie auch konzeptueller Partner auf Augenhöhe.

Das Aargauer Kunsthaus präsentiert Jean-Luc Mylaynes erste institutionelle Einzelausstellung in der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Fondation Vincent van Gogh in Arles, wo die Schau vom 17.11.2018 bis 10.2.2019 zu sehen ist. Sie vereint ein thematisch gegliedertes Ensemble von Werken, die zwischen 1979 und 2008 entstanden sind.

(Text: Aargauer Kunsthaus)

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Ausstellung | Lawrence Carroll Photographs | Rolla Foundation | Bruzella
Mai
18
zu 1. Sep.

Ausstellung | Lawrence Carroll Photographs | Rolla Foundation | Bruzella


Rolla Foundation | Bruzella
18. Mai - 1. September 2019

Lawrence Carroll Photographs


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Lawrence Carroll Photographs ist die sechzehnte Ausstellung im ehemaligen Kindergarten von Bruzella, dem Sitz der Rolla Foundation.

Philip und Rosella Rolla sammeln seit Jahren Carrolls Bildwerke und präsentieren nun sein erstes fotografisches Projekt.

Lawrence Carroll gilt als einer der führenden Vertreter der zeitgenössischen Kunst. Sein Werk, oft an der Grenze zwischen Malerei und Skulptur, ist von einem poetischen Gefühl und einem autobiografischen Abdruck durchdrungen, der sich in seinem fotografischen Werk widerspiegelt.

Das Projekt entstand nach einer langen Reise durch die Vereinigten Staaten von Amerika in eine neue Stadt und ein neues Zuhause.


Lawrence Carroll Photographs è la sedicesima mostra ospitata nell’ex scuola d’infanzia di Bruzella, sede della Fondazione Rolla.

Philip e Rosella Rolla, che da anni collezionano l’opera pittorica di Carroll, ora presentano il suo primo progetto fotografico.

Lawrence Carroll è considerato un esponente di rilievo dell’arte contemporanea internazionale. Il suo lavoro, spesso al limite tra pittura e scultura, è pervaso da un sentimento poetico e un’impronta autobiografica che si riflette anche nel lavoro fotografico.

Il progetto nasce dopo un lungo viaggio attraverso gli Stati Uniti d’America verso una nuova città e una nuova casa.


Lawrence Carroll Photographs is the sixteenth exhibition held in the ex-kindergarten of Bruzella, home of the Rolla Foundation.

Philip and Rosella Rolla have been collecting Carroll’s pictorial work for years and now present his first photographic project.

Lawrence Carroll is considered a leading exponent of contemporary art. His work, often at the boundary between painting and sculpture, is pervaded by a poetic sentiment and an autobiographical imprint that is reflected in his photographic work.

The project was born after a long journey through the United States of America to a new city and a new home.

(Text: Rolla Foundation)

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Ausstellung | Everything is up in the air, thus our vertigo - Yann Mingard | Musée d'Elysée | Lausanne
Mai
29
zu 25. Aug.

Ausstellung | Everything is up in the air, thus our vertigo - Yann Mingard | Musée d'Elysée | Lausanne


Musée d’Elysée | Lausanne
29. Mai - 25. August 2019

Everything is up in the air, thus our vertigo
Yann Mingard


Yann Mingard_Chapitre Evolution, un lion a la criniere empaille 2015 © Yann Mingard_Courtesy Parotta Contemporary Art.jpg

Das Projekt Everything is up in the air, thus our vertigo des Schweizer Fotografen Yann Mingard ist zwischen 2015 - 18 entstanden. Es stellt einen Meilenstein im karrierebegleitenden Interesse des Künstlers zur Schaffung einer „fotografischen Diagnostik von Zeitgenossenschaft“ dar. Dies vor allem im Hinblick auf weitreichende natürliche, technologische und soziale Phänomene und deren Auswirkungen sowohl auf unseren gegenwärtigen „Geisteszustand“ als auch den „Weltzustand“. Die Ausstellung ist nicht nur eine europäische Premiere, sondern zeigt – nach Ausstellungen zu Matthias Bruggmann oder Nicolas Savary – auch das Engagement des Musée de l’Elysée für die Unterstützung von aufstrebenden und etablierten Künstlern in der Schweiz. In diesem Fall hat der in Colombier lebende und vormals auch im Gartenbau tätige Künstler eine Werkreihe geschaffen, die von geologischen Vorstellungen und Konzepten wie der Sedimentation und Schichtung inspiriert ist. Sie aktiviert damit teils paradoxe, teils auch dystopische Metaphern und Kontexte, die global verteilte Phänomene aus verschiedenen Zeitaltern zu kombinieren vermögen. So taucht der Künstler in einem Unterkapitel sowohl in unsere aktuelle Medienlandschaft, als auch in die Kunstgeschichte ein und stellt Webcam-Bilder von Himmeln chinesischer Metropolen den Details von Himmeln aus William Turner Gemälden gegenüber. Diese doppelte Bewegung in Zeit und Raum wurde durch eine Studie inspiriert, die den langfristigen Klimawandel anhand visueller Beweise untersucht, welche einer grossen Stichprobe historischer Gemälde entnommen wurden.

Durch die Kombination seines charakteristischen und oft düsteren fotografischen Stils von Stillleben und Landschaftsbildern mit angeeigneten Dokumenten und Filmstills gelingt es ihm, eine synoptische visuelle Gegenüberstellung zu erzeugen. Dabei werden mehrere Szenarien nebeneinandergestellt: eine nukleare Beinahe-Katastrophe, die „Wiedererschaffungsbestrebungen“ des Wollmammuts und die Weiterentwicklung eines katholischen Gelübdes, welches in der Aletschregion zur Beeinflussung der Gletscherentwicklung verwendet wird. Diese globalen Zusammenhänge und das Anthropozän als Periode planetarischer menschlicher Intervention, werden hier als manchmal absurde, aber immer sehr lokale und historisch spezifische Unterkapitel präsentiert. War sein vorheriges Projekt Deposit noch langfristiger und enzyklopädischer angelegt, so ist das aktuelle Projekt in seiner künstlerischen Strategie allegorischer, aber nicht weniger weitreichend und relevant. Letztendlich fordert uns die Ausstellung auf, unsere eigene Positionierung als Bürger/innen und Konsument/ innen in einer Welt zu überdenken, welche angesichts unseres Schicksals als planetarisches Netzwerk menschlicher und nichtmenschlicher Akteure immer öfter aus dem Ruder geraten und damit schwindelerregend erscheint.


Le projet Tant de choses planent dans l’air, d’où notre vertige a été conçu par le photographe suisse Yann Mingard entre 2015 et 2018. Il marque une nouvelle évolution de l’intérêt que porte l’artiste à la création de « diagnostics photographiques de la contemporanéité », en rapport avec des phénomènes naturels, technologiques et sociaux ainsi que leur impact sur notre état d’esprit actuel et celui du monde en général. L’exposition reflète l’engagement et le soutien constants du Musée de l’Elysée envers les artistes suisses émergents, ou déjà plus avancés dans leur carrière, comme ce fut le cas avec Nicolas Savary et Matthias Bruggmann. C’est par ailleurs une première en Europe.

L’œuvre de Yann Mingard, qui vit à Colombier et est horticulteur de formation, s’inspire de notions et de méthodes empruntées à la géologie, comme celles de sédimentation et de stratification. Elle engendre des métaphores tenant du paradoxe ou de la dystopie, à l’instar de situations qui parviennent à combiner des phénomènes aux temporalités différentes, téléportant ainsi l’observateur de l’instant présent vers notre passé préhistorique. Ceci s’illustre, par exemple. dans un sous-chapitre où l’artiste explore le paysage médiatique actuel et l’histoire de l’art, juxtaposant des images prises, par webcam, de ciels métropolitains chinois à des morceaux de ciels peints par William Turner. Ces doubles mouvements, tant dans le temps que l’espace, furent inspirés par les travaux d’un climatologue qui a étudié, sur la durée, le changement climatique à travers des preuves visuelles fournies par un nombre important de peintures historiques. En combinant un style photographique assez sombre dans ses natures mortes et ses paysages avec des documents et enregistrements provenant d’une variété de sources, Yann Mingard parvient à créer un itinéraire visuel synoptique. Côte à côte se retrouvent des scénarios de presque-accidents nucléaires, des tentatives de résurrection du mammouth laineux et l’évolution, ou plus exactement l’inversion, d’une prière catholique vieille d’un siècle utilisée dans la région d’Aletsch pour préserver son glacier.

Le contexte mondial et les cadres temporels géologiques dans lesquels se produisent le changement climatique et l’anthropocène – appelée aussi Grande accélération –, où l’activité humaine a pris une ampleur planétaire, sont ici mis en scène comme des chapitres secondaires parfois absurdes, propres à un lieu et un moment historique particuliers. Au final, l’exposition nous invite à réfléchir sur notre propre rôle et nos prises de position en tant que citoyens et consommateurs, dans un monde qui semble de plus en plus à la dérive et pris de vertige face au destin qui sera le nôtre en tant que réseau planétaire d’acteurs humains et non humains.

(Text: Musée d’Elysée Lausanne)

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Ausstellung | Monumenti - Irene Kung | Camera – Centro Italiano per la Fotografia | Torino
Mai
31
zu 28. Juli

Ausstellung | Monumenti - Irene Kung | Camera – Centro Italiano per la Fotografia | Torino

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Camera - Centro Italiano per la Fotografia | Torino
31. Mai - 28. Juli 2019

Monumenti
Irene Kung


Duomo e Ulivo

Duomo e Ulivo


Im Projektraum von CAMERA - Centro Italiano per la Fotografia wird die vom Direktor des Turiner Instituts, Walter Guadagnini, kuratierte Einzelausstellung von Irene Kung (Bern, 1958) mit dem Titel Monumenti am Donnerstag, den 30. Mai um 18 Uhr eröffnet.

Ausgehend von der Gegenüberstellung von Bildern aus zwei früheren Fotoserien, Le città invisibili (2012) und Trees (2014), trifft Kung eine visuelle Auswahl, die eine introspektive und soziale Untersuchung der Landschaft, ob urban, archäologisch oder natürlich, neu komponiert. Für die Schweizer Autorin sind diese Elemente reine Sehgrundlagen, die sich dem Betrachter, ohne die visuelle Störung durch Formen des Fortschritts und der menschlichen Vernachlässigung, als höfische Portraits aus der Dunkelheit präsentieren. In den achtzehn großformatigen Werken, die bei dieser Gelegenheit ausgestellt werden, erhalten Bäume, antike Ruinen und zeitgenössische Architektur einen heilbringenden Charakter und werden zu zeitgenössischen Denkmälern, die dank der Kraft der Ästhetik und der Stärke des Bildes die Zeit aufheben und das Chaos mit ihrer konstruktiven Harmonie ordnen.

Kung, die in der Malerei ausgebildet wurde, hat die Fotografie seit etwa einem Jahrzehnt als bevorzugtes Medium ihrer künstlerischen Produktion angenommen und ihre Ausbildung nicht nur dazu genutzt, die lyrische und emotionale Komponente ihrer künstlerischen Forschung, sondern auch die gestische und instinktive zu verbessern. Die Wesentlichkeit der Aufnahmen und die Fähigkeit, ihre Motive aus der Dunkelheit herauszuführen, drücken in der Tat eine stilistische und konzeptionelle Nähe zur italienischen Renaissance-Malerei aus: Ihre Werke unterstreichen den rationalen Wunsch, neue Möglichkeiten für eine nachhaltige Zukunft zu finden, und die erneute Aufmerksamkeit für das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Gleichzeitig kontrastieren Kungs Kompositionen mit der Mehrdeutigkeit von Urbanisierung und menschlicher Fahrlässigkeit und unterstreichen eine subtile Unruhe aus der Schönheit. Das Beschreiben von Leiden durch eine raffinierte und traumhafte Darstellung ist - so Kung - ein Versuch, aus den Wahrnehmungen einer emotionalen Erfahrung eine neue Bedeutung zu generieren, ist eine Abstraktion, die mich von den Gebieten am meisten im Schatten über die meditative Dimension bis hin zu den unbewussten Räumen der Seele führt.

Orcha e Primavera

Orcha e Primavera

Nella Project Room di CAMERA – Centro Italiano per la Fotografia, verrà inaugurata giovedì 30 maggio, alle ore 18.00, la mostra personale di Irene Kung (Berna, 1958) intitolata Monumenti, curata dal direttore dell’istituto torinese, Walter Guadagnini.

A partire dalla giustapposizione di immagini appartenenti a due serie fotografiche precedenti, Le città invisibili (2012) e Trees (2014), Kung compie una selezione visiva che ricompone un’indagine al tempo stesso introspettiva e sociale sul paesaggio, sia esso urbano, archeologico o naturale. Tali elementi sono per l’autrice svizzera come fondamenti puri della visione che, spogliati dal disturbo visivo generato dalle forme di progresso e dall’incuria umana, si presentano allo spettatore come ritratti aulici che emergono dall’oscurità. Nelle diciotto opere di grande formato esposte in questa occasione, alberi, antiche rovine e architetture contemporanee assumono un carattere salvifico, diventano monumenti contemporanei che – grazie al potere dell’estetica e alla forza dell’immagine – annullano il tempo e ordinano il caos con la loro armonia costruttiva.

Formatasi in ambito pittorico, Kung ha adottato la fotografia come medium privilegiato della propria produzione artistica da circa un decennio, sfruttando la sua formazione non solo per impreziosire la componente lirica ed emotiva della sua ricerca artistica, ma anche quella gestuale ed istintiva. L’essenzialità delle inquadrature e la capacità di far emergere i suoi soggetti dall’oscurità, infatti, esprimono una vicinanza stilistica e concettuale al Rinascimento pittorico italiano: i suoi lavori evidenziano il desiderio razionale di individuare nuove strade possibili per un futuro sostenibile e la rinnovata attenzione all’equilibrio tra umano e naturale. Allo stesso tempo le composizioni di Kung evidenziano per contrasto l’ambiguità dell’urbanizzazione e della negligenza umana, facendo emergere dalla bellezza una sottile inquietudine. Descrivere la sofferenza attraverso una rappresentazione raffinata e onirica è – dichiara la Kung – un tentativo di generare un nuovo significato a partire dalle percezioni di un’esperienza emotiva, è un’astrazione che mi conduce dalle zone più in ombra alla dimensione meditativa, fino agli spazi inconsci dell’anima.

(Text: Camera - Centro Italiano per la Fotografia, Torino)

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Ausstellung | Goosewalk - Regina Anzenberger | Anzenberger Gallery | Wien
Jun
1
zu 30. Aug.

Ausstellung | Goosewalk - Regina Anzenberger | Anzenberger Gallery | Wien


Anzenberger Gallery | Wien
1. Juni - 30. August 2019

Goosewalk
Regina Anzenberger


Goosewalk IV, 2015-2018

Goosewalk IV, 2015-2018


Goosewalk erzählt die Geschichte einer Schlachthof-flüchtigen Gans, die sich auf einem Golfplatz niederließ und von drei Wildgänsen akzeptiert wurde. Es war kein Zufall, dass sie auf einem Golfplatz gelandet sind, denn Gänse können nur kurzes Gras essen. Hier lebt sie in Freiheit, wenn auch noch geschützt, und wird endlos frisch gemähtes Gras auf einer Platte serviert. Nur die Winter sind einsam, wenn die Wildgänse nach Süden fliegen. Aber im Frühjahr treffen sich die Vögel wieder auf dem gleichen Teich.


Goosewalk tells the story of a slaughterhouse-runaway goose who settled on a golf course and has been accepted by three wild geese. It has not been a coincidence that they landed at a golf course because geese can only eat short grass. Here she lives in freedom, although still protected, endlessly being served freshly mowed grass on a platter. Only the winters are lonely, when the wild geese fly south. But come spring, the birds happily reunite on the same pond.

(Text: Anzenberger Gallery, Wien)

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Ausstellung | The Magic of Metzner - Sheila Metzner | The Lumiere Brothers Center for Photography | Moscow
Jun
6
zu 1. Sep.

Ausstellung | The Magic of Metzner - Sheila Metzner | The Lumiere Brothers Center for Photography | Moscow

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The Lumiere Brothers Center for Photography | Moscow
6. Juni - 1. September 2019

The Magic of Metzner
Sheila Metzner


© Sheila Metzner. Uma. Patou Dress. 1986

© Sheila Metzner. Uma. Patou Dress. 1986


Das Lumiere Brothers Center for Photography präsentiert eine Retrospektive von Sheila Metzner - einer herausragenden amerikanischen Fotografin, deren Arbeiten erstmals in Russland gezeigt werden. In ihrer 50-jährigen Karriere hat Sheila ein beeindruckendes Portfolio aufgebaut: von Promi-Porträts wie Uma Thurman, David Lynch, Milla Jovovich, Tilda Swinton und Kim Basinger über Fotos für Modemagazine wie Vogue, Tatler und Vanity Fair bis hin zu Stillleben und Landschaften. Trotz dieser Genrevielfalt haben Metzners Werke alle einen leicht erkennbaren Markenstil. Sheila findet Inspiration im Leben selbst: in Menschen und Subjekten um sie herum, in ihrer Familie, in flüchtigen Eindrücken und Gefühlen. Sheila kreiert tief persönliche, sinnliche, anmutige und faszinierende Bilder. In den Posen der Modelle, den satten, tiefen Farben und dem weichen Fokus spürt man einen Einfluss der Fotografie des 19. bis frühen 20. Jahrhunderts, des Piktorialismus, der Werke von Edward Steichen, Alfred Stieglitz, Man Ray sowie der Gemälde von Caravaggio und Rembrandt. Sheila Metzners Fotografien sind Geschichten, sei es New Yorker Landschaften - ein visuelles Gedicht, das einer geliebten Stadt gewidmet ist, Werbefotografie, die organisch außerhalb des Werbekontextes existiert, Porträts, in denen die Gefühle des Subjekts durchscheinen, sowie die Bewunderung der Person hinter der Kamera für die Person davor, oder Stillleben mit berührend erhaltenen Objekten der Welt um uns herum - Vasen, Blumen, voller Erinnerungen und Spuren der Vergangenheit. Sie sind wie ein zerbrechliches Gefäß, gefüllt mit einem magischen Elixier aus einer Mischung von Gefühlen, persönlichen Geschichten und Erfahrungen, genauer Beobachtung und Auseinandersetzung mit der Welt und der Liebe zu Menschen, Objekten, Orten und jedem Moment des Lebens. "Fotografie....in ihrer einfachsten Form ist Magie...Dieses Bild, gefangen in meiner Falle, meiner Box der Dunkelheit, kann leben. Es ist ewig, unsterblich", schreibt Sheila. Nach ihrem Studium an der School of Industrial Art in Manhattan (heute High School of Art and Design) und dem Schwerpunkt Visuelle Kommunikation am Pratt Institute (New York) arbeitet Sheila seit vielen Jahren in der Werbebranche. In den 1960er Jahren wurde sie die erste weibliche Art Directorin der Werbeagentur Doyle Dane Bernbach, und sie konnte mit vielen berühmten Fotografen zusammenarbeiten, darunter Richard Avedon, Melvin Sokolsky, Bob Richardson und Diane Arbus.

Inspiriert von den Werken der englischen Fotografin des 19. Jahrhunderts Julia Margaret Cameron, die malerische Porträts ihrer Familie schuf, begann Sheila, ihren Mann, den Künstler Jeffrey Metzner, und ihre sieben Kinder zu fotografieren. Der erste Schritt in ihrer fotografischen Karriere war die Teilnahme an der Ausstellung Spiegel und Fenster von 1978: Amerikanische Fotografie Seit 1960 im Museum of Modern Art (MOMA) in New York, wo das Schwarz-Weiß-Porträt ihrer Tochter Evyan zusammen mit Werken von Künstlern wie Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Garry Winogrand und William Eggleston präsentiert wurde. Während die Fotografie erst allmählich als Kunst wahrgenommen wurde und der künstlerische Wert der Farbfotografie in Frage gestellt wurde, war Metzner einer der ersten Fotografen, der in Farbe arbeitete. Nach einem erfolgreichen Start begann Sheila mit den Modehäusern Valentino, Fendi, Ralph Lauren, Chloé zu arbeiten und unterschrieb einen Vertrag mit der Vogue und war damit die erste Fotografin, die kontinuierlich mit der Vogue zusammenarbeitete. Sheila Metzners Fotografien werden in den größten Museumssammlungen der USA präsentiert, wie dem Metropolitan Museum of Art, dem Museum of Modern Art (MOMA), dem International Center for Photography (ICP) und dem J. Paul Getty Museum. Im Rahmen der Ausstellung wird Sheila Metzner eine Ausstellungstour und einen Künstlergespräch geben, in dem sie über ihr Leben, ihre Karriere und Inspirationsquellen spricht. Dieses Projekt wurde von der Botschaft der Vereinigten Staaten in Russland unterstützt.


The Lumiere Brothers Center for Photography presents a retrospective by Sheila Metzner—an outstanding American photographer whose works are being presented in Russia for the first time. During her 50-year career, Sheila has built up an impressive portfolio: from celebrity portraits, including Uma Thurman, David Lynch, Milla Jovovich, Tilda Swinton and Kim Basinger, and photographs for fashion magazines such as Vogue, Tatler and Vanity Fair, to still life and landscapes. Despite such a variety of genres, Metzner’s works all have an easily recognizable trademark style. Sheila finds inspiration in life itself: in people and subjects around her, her family, fleeting impressions and feelings. Sheila creates deeply personal, sensual, graceful and fascinating images. In the poses of the models, saturated deep colors and soft focus, there is a hint of an influence from 19th-early 20th century photography, pictorialism, the works of Edward Steichen, Alfred Stieglitz, Man Ray, and the paintings of Caravaggio and Rembrandt. Sheila Metzner’s photographs are stories, whether they be New York landscapes—a visual poem dedicated to a beloved city, advertising photography that organically exists outside the advertising context, portraits in which the subject’s feelings shine through, as well as the admiration of the person behind the camera for the person in front of it, or still life filled with touchingly preserved objects of the world around us—vases, flowers, fraught with memories and traces of the past. They are like a fragile vessel filled with a magical elixir of a mixture of feelings, personal stories and experiences, close observation and examination of the world and love for people, objects, places and every moment of life. “Photography…in its most basic form is magic…This image, caught in my trap, my box of darkness, can live. It is eternal, immortal,” Sheila writes. After studying at the School of Industrial Art in Manhattan (now High School of Art and Design) and majoring in Visual Communications at Pratt Institute (New York), Sheila has worked in the advertising industry for many years. In the 1960s, she became the first female art director of the advertising agency Doyle Dane Bernbach, and she was able to work with many famous photographers, including Richard Avedon, Melvin Sokolsky, Bob Richardson and Diane Arbus. 

Inspired by the works of the 19th century English photographer Julia Margaret Cameron, who created picturesque portraits of her family, Sheila began photographing her husband, artist Jeffrey Metzner, and their seven children. The first step in her photographic career was participating in the 1978 exhibition Mirrors and Windows: American Photography Since 1960 at The Museum of Modern Art (MOMA) in New York, where the black and white portrait of her daughter Evyan was presented along with works by artists such as Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Garry Winogrand and William Eggleston. While photography was only beginning to be perceived as art, and the artistic value of color photography was being questioned, Metzner was one of the first photographers to work in color. After a successful start, Sheila began working with fashion houses Valentino, Fendi, Ralph Lauren, Chloé and signed a contract with Vogue, becoming the first female photographer to work with Vogue on an ongoing basis. Sheila Metzner’s photographs are presented in the largest museum collections in the US, such as The Metropolitan Museum of Art, The Museum of Modern Art (MOMA), The International Center for Photography (ICP) and the J. Paul Getty Museum. As part of the exhibition, Sheila Metzner will give an exhibition tour and an artist talk, in which she will discuss her life, her career and sources of inspiration. This project has been supported by The United States Embassy in Russia.

(Text: The Lumiere Brothers Center for Photography, Moscow)

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Ausstellung | Japanese Photography 1930s - 1970s | Mai 36 Galerie | Zürich
Jun
7
zu 3. Aug.

Ausstellung | Japanese Photography 1930s - 1970s | Mai 36 Galerie | Zürich


Mai 36 Galerie | Zürich
7. Juni - 3. August 2019

Japanese Photography 1930s – 1970s
Nobuyoshi Araki, Ken Domon, Ei-Q, Masahisa Fukase, Hiroshi Hamaya, Minoru Hirata, Eikoh Hosoe, Seiryu Inoue, Yasuhiro Ishimoto, Kikuji Kawada, Kineo Kuwabara, Daido Moriyama, Takuma Nakahira, Ikko Narahara, Yonosuke Natori, Kiyoji Otsuji, Akira Sato, Osamu Shiihara, Teikoh Shiotani, Issei Suda, Akira Tanno, Shoji Ueda, Hitomi Watanabe, Katsuhiro Yamaguchi, Kansuke Yamamoto


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Die Mai 36 Galerie freut sich in der Gruppenausstellung “Japanese Photography 1930s-1970s” in Zusammenarbeit mit Taka Ishii Gallery, Tokyo eine Auswahl japanischer Fotografie aus den Jahren 1930 bis 1970 zu präsentieren. Seit 30 Jahren zeigt die Mai 36 Galerie zeitgenössische Positionen der Fotografie wie Thomas Ruff sowie analoge Fotografien von Roe Ethridge, Luigi Ghirri, Ion Grigorescu, Jitka Hanzlova, Peter Hujar, Robert Mapplethorpe und Torbjørn Rødland.

Seit den 1990er Jahren hat die globale Anerkennung für die japanische Kunstfotografie massiv zugenommen. Weltweit interessierte sich das Publikum dafür, wie japanische Fotografen, obwohl von den Ausdrucksmitteln der westlichen Fotografie beeinflusst, ihren je eigenen unverwechselbaren Kontext für ihre Arbeit fanden.

Was zunächst als Interesse für einzelne japanische Fotografen begann, weitete sich derart aus, dass zwischen den einzelnen Punkten Verbindungen geknüpft und Linien gezogen wurden, bis die Versuche, sich einen Überblick über die japanische Fotografie zu verschaffen, schließlich in eine systematische Erforschung derselben mündeten. 2005 wurde im Rahmen des Houston International Photography Festivals in Texas, USA, eine Ausstellung zur Geschichte der japanischen Fotografie gezeigt, die in Amerika zu einem vertieften Verständnis der japanischen Fotografie führte. 2008 präsentierte das International Center of Photography in New York die Ausstellung «Heavy Light: Recent Photography and Video from Japan», die auch nach den 1990er Jahren einsetzende Trends der japanischen Fotografie und Kunst vorstellte. Die Ausstellung «For a New World to Come: Experiments in Japanese Art and Photography 1968–1979» im Museum of Fine Arts, Houston, 2015, konzentrierte sich bei ihrer ausführlichen Darstellung der Entwicklung und Bedeutung der Fotografie im Kontext der zeitgenössischen japanischen Kunst ganz auf die Zeit zwischen den späten 1960er und 1970er Jahren. Da es in Europa noch keine Schau ähnlichen Umfangs gab, planen wir eine Ausstellung, in deren Zentrum Schlüsselwerke der unten aufgeführten Künstler stehen und den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen sollen, die Strömungen der japanischen Nachkriegsfotografie von den 1930er bis in die 1970er Jahre nachzuvollziehen.

(Text: Mai 36 Galerie, Zürich)

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Ausstellung | Vor Ort - Fotografie aus Salzburg | Fotohof | Salzburg
Jun
7
zu 27. Juli

Ausstellung | Vor Ort - Fotografie aus Salzburg | Fotohof | Salzburg


Fotohof | Salzburg
7. Juni - 27. Juli 2019

Vor Ort - Fotografie aus Salzburg
Anna Aicher, Sebastian Albert, Valentin Backhaus, Katrin Froschauer, Michaela Fellner, Vincent Forstenlechner, Ira Grünberger, Peter Hellekalek, Gerhard Kaserer, Vera Kern, Gerhard Kowald, Karl Mätzler, Bernhard Müller, Sigrid Riepl, Peter Schreiner, Nadine Weixler


Peter Schreiner − Black Triangle No. 82, 2018. Pigment Print. 16×20 cm

Peter Schreiner − Black Triangle No. 82, 2018. Pigment Print. 16×20 cm

Die Ausstellung gibt einen Einblick in das vielfältige kreative Schaffen von FotokünstlerInnen Vor Ort. Sie umfasst unterschiedlichste Arbeiten in Inhalt und Form, spiegelt somit die vielfältigen visuellen Ausdrucksmöglichkeiten wieder, die das Medium bietet. Von sozialkritischer Dokumentarfotografie bis zu inszenierter Land-Art, von Portrait- bzw. Selbstportrait-Fotografie bis zur dreidimensionalen Landschaftserfassung, von der präzisen lokalen Ortsuntersuchung bis zum Roadtrip, vom hochwertigst produzierten und gestaltetem Fotobuch bis zum Fotofilm - die ausgewählten Positionen geben eine spannnende Übersicht über die Produktionen einer jungen Salzburger Foto-Szene.

(Text: Fotohof, Salzburg)

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Ausstellung | Mondsüchtig - Fotografische Erkundungen | Fotostiftung Schweiz | Winterthur
Jun
8
zu 6. Okt.

Ausstellung | Mondsüchtig - Fotografische Erkundungen | Fotostiftung Schweiz | Winterthur


Fotostiftung | Winterthur
8. Juni - 6. Oktober 2019

Mondsüchtig - Fotografische Erkundungen


Apollo 11 (oben: Detail), 1969 © Edy Brunner

Apollo 11 (oben: Detail), 1969 © Edy Brunner


Die Mondlandung am 21. Juli 1969 war ein Jahrhundertereignis. Fünfzig Jahre nachdem der erste Mensch seinen Fuss auf die Mondoberfläche setzte, fragt die Fotostiftung Schweiz nach der fotografischen Darstellung dieses Gestirns, das die Fantasien der Menschen schon seit jeher beflügelt. Dabei geht es nicht so sehr um eine wissenschaftliche oder dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Mond als vielmehr um die bildhafte Übersetzung einer schwer fassbaren Erfahrung. Die «Entzauberung» des Monds ist ein Schock, der auch künstlerische Energien freigesetzt hat. Die romantische Verklärung hat einer Diskussion um die Rolle des Menschen im Universum Platz gemacht. Dies kommt etwa in konzeptuellen und erkenntniskritischen Ansätzen zum Ausdruck, die aber immer auch die sinnliche Faszination bewahren, die vom Mond ausgeht. Was die in der Ausstellung vertretenen Positionen eint, ist die Befragung eines Ereignisses, dessen Ambivalenz auch heute noch zu denken gibt: Die Grossartigkeit der Unternehmung und der sie ermöglichenden technischen Leistungen kontrastieren mit der Banalität des Vorgefundenen und der Motive der Raumfahrtmissionen, des Space Race. Neben ausgewählten historischen Werken werden in erster Linie zeitgenössische Arbeiten und Installationen vorgestellt.

(Text: Fotostiftung Schweiz, Winterthur)

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Ausstellung | Un certain Regard - Sophie Calle | Fotomuseum | Winterthur
Jun
8
zu 25. Aug.

Ausstellung | Un certain Regard - Sophie Calle | Fotomuseum | Winterthur


Fotomuseum | Winterthur
8. Juni - 25. August 2019

Un certain Regard
Sophie Calle


Anne Collier, Negative (California), 2013 © Anne Collier; Courtesy of the artist; Anton Kern Gallery, New York; Galerie Neu, Berlin; and The Modern Institute/Toby Webster Ltd., Glasgow

Anne Collier, Negative (California), 2013 © Anne Collier; Courtesy of the artist; Anton Kern Gallery, New York; Galerie Neu, Berlin; and The Modern Institute/Toby Webster Ltd., Glasgow


Sophie Calle (*1953), eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart, erzählt Geschichten in Fotografien und kombiniert diese mit dem geschriebenen Wort. Im Fokus ihrer Arbeiten steht das Verhältnis von Erinnerung und deren visuelle Darstellung. Was passiert, wenn Bilder verschwinden oder das Sehen nicht mehr möglich ist? In akribischen Spurensuchen durchleuchtet die französische Künstlerin letzte, fehlende oder private Aufnahmen und reflektiert gleichzeitig die Beziehung von Text und Bild. Ihre Arbeiten sind durch eine starke Intimität geprägt, die sich in den Werkkomplexen entfaltet und die eine unausweichliche Anziehung ausüben.

Das Fotomuseum Winterthur und das Kunstmuseum Thun präsentieren in Zusammenarbeit und zum ersten Mal in der Schweiz Sophie Calles umfangreiches Schaffen der letzten Jahre in einer zweiteiligen Ausstellung. Zweiter Teil: Sophie Calle – Regard incertain, Kunstmuseum Thun, 07.09.–01.12.2019.

Mit freundlicher Unterstützung der Ringier AG, der Landis & Gyr Stiftung, der S. Eustachius-Stiftung sowie der Else v. Sick Stiftung.


One of the foremost artists of our time, Sophie Calle (*1953) tells stories through photographs and combines them with the written word. In her works, the French artist explores the relationship between memory and visual representation. What happens when images disappear or when seeing is no longer possible? Calle meticulously traces the last, missing or private photographs while reflecting on the relationship between text and image. There is a strong sense of intimacy that unfolds throughout her bodies of work and exerts an irresistible appeal.

For the first time in Switzerland, Fotomuseum Winterthur and Kunstmuseum Thun jointly present Sophie Calle’s wide-ranging oeuvre of the last years in a two-part exhibition. Second part: Sophie Calle – Regard incertain, Kunstmuseum Thun, 07.09.–01.12.2019.

Kindly supported by Ringier AG, Landis & Gyr Foundation, S. Eustachius-Foundation and Else v. Sick Foundation.

(Text: Fotomuseum Winterthur)

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Ausstellung | Contradiction - Elfie Semotan | C/O Berlin Foundation | Berlin
Jun
8
zu 7. Sep.

Ausstellung | Contradiction - Elfie Semotan | C/O Berlin Foundation | Berlin


C/O Berlin Foundation
8. Juni - 7. September 2019

Contradiction
Elfie Semotan


o.T., Wien, 1997, a.d.S. Inspiriert von Lucian Freud, Motiv für Wittmann Möbel © Elfie Semotan

o.T., Wien, 1997, a.d.S. Inspiriert von Lucian Freud, Motiv für Wittmann Möbel © Elfie Semotan


„Heute hört man mir zu, weil ich etwas zu sagen habe. Früher hat man mir zugehört, weil man mich gern angeschaut hat.“

(Elfie Semotan)

„Trau dich doch.“ So lautete der provokante Werbespruch der österreichischen Marke Palmers, die die Models in reizvollen schwarzen Dessous auf Plakaten in Szene setzte – in den späten 1970er-Jahren noch ein Skandal. Erst allmählich wurden Konventionen mit spielerischer Experimentierfreude hinterfragt. Die Bilder der österreichischen Fotografin Elfie Semotan zeugen von einem damals neuen hedonistischen Zeitgeist und bestechen bis heute durch ihre kühle Eleganz, unperfekte Schönheit und ihren diskret erotischen Subtext. Oft zeigen sie mehr als nur das Dargestellte und lassen durch intelligent zitierte Bezüge zu ikonischen Werken der Kunstgeschichte die Grenze zwischen Kunst und Kommerz verschwimmen. 

Semotans Karriere begann zunächst als Fotomodell in Paris. Ihr damaliger Lebensgefährte, der kanadische Fotograf John Cook, führte sie Ende der 1960er-Jahre zur Fotografie und weckte ihre Leidenschaft für die Arbeit hinter der Kamera. Vor allem war es die Kunst des fotografischen Storytellings, das sie sich aneignete: Bilder, die wie Filmstills wirken, Personen- und Bildkompositionen, die stets eine Geschichte jenseits des Abgebildeten erzählen. Dieses Prinzip führte sie in einer langjährigen Kampagne für das österreichische Mineralwasserunternehmen Römerquelle fort, in der sie Variationen einer Ménage-à-trois durchspielte. Ihre Werbefotografien und ihre Porträts von prominenten Personen aus Kunst, Film und Theater wie Louise Bourgeois, Willem Dafoe, Elfriede Jelinek, Milla Jovovich, Maria Lassnig, Martin Kippenberger, Udo Kier, Jonathan Meese oder Daniel Richter und nicht zuletzt ihre exklusive Zusammenarbeit und Freundschaft mit Helmut Lang machten die Fotografin weltbekannt. Während der Modeschöpfer durch sein minimalistisches Design für die internationale Mode stilprägend war, schuf Elfie Semotan mit ihren freizügigen Werbe- und Modefotografien für Helmut Lang sowie für internationale Magazine wie Elle, Harper’s Bazaar, Interview, The New Yorker oder Vogue eine neue fotografische Ästhetik. Wie ihre deutschen Zeitgenossinnen wie Barbara Klemm, Herlinde Koelbl oder Sibylle Bergemann hat die Österreicherin Elfie Semotan die Freiräume in der Fotografie genutzt und dieses Medium, das wie die meisten künstlerischen Disziplinen lange Zeit ausschließlich von Männern besetzt war, für sich erobert und ihre eigene weibliche Perspektive durchgesetzt. 

C/O Berlin würdigt Elfie Semotan erstmalig außerhalb Österreichs mit einer umfangreichen Ausstellung und stellt einen Querschnitt durch das vielfältige Schaffen der Fotografin vor. Eine Publikation wird die Schau begleiten.

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Ausstellung | Food for the Eyes - Die Geschichte des Essens in der Fotografie | C/O Berlin Foundation | Berlin
Jun
8
zu 7. Sep.

Ausstellung | Food for the Eyes - Die Geschichte des Essens in der Fotografie | C/O Berlin Foundation | Berlin


C/O Berlin Foundation | Berlin
8. Juni - 7. September 2019

Food for the Eyes - Die Geschischte des Essens in der Fotografie


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Wiener Würstchen, Bockwürste, Schinken, Petersilie und Gewürzgurken als Requisiten einer grotesk absurden Szenerie – die Wurstserie des Schweizer Künstlerduos Peter Fischli und David Weiss ist legendär. Die gefrorenen Gemüse- und Obstwürfel und kunstvoll arrangierten Stillleben des amerikanischen Modefotografen Irving Penn sind es ebenso. Die quietschbunten Törtchen und Baked Beans auf Toast des britischen Magnum-Fotografen Martin Parr bedienen ein britisches Klischee, während die Arbeiten von Cindy Sherman und Martha Rosler das Rollenbild der Frau in der Küche hinterfragen. Die Ausstellung Food for the Eyes bei C/O Berlin blickt auf die vielen Geschichten des Essens in der Fotografie. 

Die Aufnahme von Nahrungsmitteln ist lebensnotwendig – wie Luft, die wir atmen, oder Wasser, das wir trinken. Sie zählt zu den täglichen Grundbedürfnissen des Menschen, weckt die Sinne und betrifft das private und öffentliche Leben gleichermaßen. Nahrung und der Akt des gemeinsamen Essens spielen für unsere Rituale, Religionen und Feste eine entscheidende Rolle. Im Essen spiegeln sich unsere Wünsche und Fantasien wider. Als immer verfügbares und alltägliches Sujet wurde und wird Essen vielfach dargestellt. Food Photography kann deshalb – ebenso wie das Essen selbst – die unterschiedlichsten Themen fokussieren: Familie, Tradition, Ritual, Kultur, Wohlstand, Armut, Gender, Rasse, Lust, Ekel, Konsum und Verschwendung.

Mit Werken aus den Bereichen der Mode und des Fotojournalismus bis hin zur Werbung bietet die Schau einen umfangreichen Überblick über die Darstellung von Essen in der Fotografie der letzten zwei Jahrhunderte und verhandelt dieses Thema in drei Kapiteln: Stillleben zeigt, wie Künstler*innen dem traditionell malerischen Genre gefolgt sind. Wie hat die Malerei die Food Photography inspiriert, und wie haben zeitgenössische Fotograf*innen dieses künstlerische Motiv untergraben? Welche Veränderungen und Formen haben sich im Laufe der Zeit entwickelt? Around the Table wiederum blickt auf die Rituale des gemeinsamen Essens, auf die Werte und die kulturellen Identitäten, die sich darin widerspiegeln. Playing with Food beleuchtet nicht zuletzt mittels vielfältiger Ausdrucksweisen wie in der Kombination von Spiel und Nahrungsmitteln Werke entstehen, die unser Leben und unsere Zeit humorvoll reflektieren.

Food for the Eyes . Die Geschichte des Essens in der Fotografie präsentiert eine Vielzahl an Werken bekannter Künstler*innen wie Nobuyoshi Araki, Peter Fischli und David Weiss, Nan Goldin, Rinko Kawauchi, Laura Letinsky, Martin Parr, Irving Penn, Martha Rosler, Cindy Sherman, Stephen Shore und Wolfgang Tillmans. Die Ausstellung, kuratiert von Susan Bright und Denise Wolff, wurde organisiert von der Aperture Foundation, New York, und entstand in Zusammenarbeit mit C/O Berlin.

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Ausstellung | Insgeheim - Friederike von Rauch | Haus am Kleistpark
Jun
14
zu 14. Aug.

Ausstellung | Insgeheim - Friederike von Rauch | Haus am Kleistpark


Haus am Kleistpark | Berlin
14. Juni - 14. August 2019

Insgeheim
Friederike von Rauch


© Friederike von Rauch, Roosenberg 5

© Friederike von Rauch, Roosenberg 5


Im Mittelpunkt des Werks von Friederike von Rauch stehen Atmosphären, räumliche Zusammenhänge und die wechselseitige Beziehung von Architektur,Landschaft und Oberfläche. Zeitlosigkeit geht von diesen Fotografien aus, deren konzeptioneller Minimalismus den Blick auf Verborgenes ermöglicht und zur Spurensuche einlädt.
Fotografie stellt für Friederike von Rauch eine Möglichkeit dar, genau zu betrachten, bewusst wahrzunehmen, sich hinzuwenden, zu konzentrieren und Klarheit zu erlangen. Ihre Bilder ermöglichen es dem Publikum, einen Raum neu zu sehen, zu entdecken und mit der Essenz eines Ortes konfrontiert zu werden. Verdichtung, Fokussierung auf Details, Komposition von Licht, Lichtlosigkeit und Farbe lassen ein Bild entstehen, das nicht nur ästhetisch zu wirken imstande ist. Zeit spielt in Friederike von Rauchs Arbeit eine wichtige Rolle.
Der DJ und Produzent Marcel Dettmann hat in zwei elektronischen Kompositionen Fotografien von Friederike von Rauch vertont, die als Installation in der Ausstellung zu hören sind.

Während der Laufzeit der Ausstellung erscheint der Bildband Monastic.
 
Friederike von Rauch (*1967 in Freiburg) studierte Industriedesign an der Berliner Universität der Künste. Sie lebt in Berlin. Ihre Arbeiten sind in prominenten privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten und wurden in zahlreichen Ausstellungen europaweit präsentiert und in Bildbänden publiziert. Die Künstlerin wurde 2010 für den Gabriele Münter Preis nominiert. Sie erhielt u.a. Stipendien des Vlaams-Nederlands Huis deBuren in Brüssel (2006) und Rotterdam (2007), des Baer Art Centers, Island (2008) sowie des Hafnarborg Museums, Island (2010) und des Museums Dhondt-Dhaenens in Belgien (2017).

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Ausstellung | If you can dream it, you can do it - Anna Katharina Zeitler | Soiz Galerie | Passau
Jun
15
zu 26. Juli

Ausstellung | If you can dream it, you can do it - Anna Katharina Zeitler | Soiz Galerie | Passau


Soiz Galerie | Passau
15. Juni - 26. Juli 2019

If you can dream it, you can do it
Anna Katharina Zeitler


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Anna Katharina Zeitler nimmt in ihrem Bildzyklus If you can dream it, you can do it ihre persönliche Lebenssituation der letzten zehn Jahre zum Ausgangspunkt, die geprägt war vom ständigen Unterwegssein und der gleichzeitigen Sehnsucht, endlich irgendwo anzukommen.

„Meine Fotografien sind eine Reise zurück in diese Zeit“, erläutert die heute in Berlin lebende Fotokünstlerin ihren Bildzyklus. „Ich benutze Bilder als Metaphern für meine Erinnerungen, um scheinbare Zwischenzustände als Konstante zu beschreiben.“

Die Fotografien oszillieren zwischen Rastlosigkeit, Ruhelosigkeit und Heimweh. In geheimnisvollen Schlagbildern entführt Anna Katharina Zeitler den Betrachter auf eine poetischen Bilderreise voller Sinnlichkeit, Intimität, Melancholie und Magie, bei der Autobiographisches und Fiktionales ineinanderfließen. Zeit und Raum bleiben stets unbestimmt, eine Projektionsfläche für unsere individuellen Interpretationen, ein Niemandsland, das von unseren persönlichen Ängsten und Wünschen besiedelt ist.

If you can dream it, you can do it ist wie ein Gedicht, das immer wieder neu gelesen werden will. Jeder Betrachter kann es auf seine Weise lesen und interpretieren und so seinen eigenen Zugang finden.

(Text: Soiz Galerie, Passau)

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Ausstellung | Im [Un]Ruhestand - Arne Wesenberg | f3 - freiraum für fotografie | Berlin
Jun
15
zu 18. Aug.

Ausstellung | Im [Un]Ruhestand - Arne Wesenberg | f3 - freiraum für fotografie | Berlin

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f3 - freiraum für fotografie | Berlin
15. Juni - 18. August 2019

im [Un] Ruhestand
Arne Wesenberg


Friede Springern aus der Serie im [Un]Ruhestand | Arne Wesenberg

Friede Springern aus der Serie im [Un]Ruhestand | Arne Wesenberg


Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan, der Fotograf Thomas Höpker, die Professorin Jeanine Meerapfel, der WC-Wächter Werner Berlin, der Schriftsteller Rafik Schami, der Schauspieler Michael Gwisdek, die Sozialpädagogin Petra Peterich haben etwas gemeinsam: Sie arbeiten, obwohl sie das gesetzliche Rentenalter längst erreicht haben.

Ihre Motivation dafür ist ganz unterschiedlich. Petra Peterich möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben: „Warum ich das alles mache? Weil es eine gesellschaftliche Aufgabe ist – und weil ich es kann!“, Werner Berlin finanziert mit seiner Tätigkeit die gemeinsamen Urlaube mit seiner Frau, während der Fotograf Walter Schels schlicht meint: „Das Leben ist zu kurz, um mit dem Arbeiten aufzuhören.“

Die Zahl der älteren Beschäftigten in Deutschland nimmt rasant zu. Die Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-jährigen hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht. Gleichzeitig stehen dem Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren immer weniger Menschen zur Verfügung. Aktuell ist die Rente mit 69 Jahren in der Diskussion.

Der Lübecker Fotograf Arne Wesenberg porträtierte über sieben Jahre lang mit der analogen Großbildkamera die Lebensrealität derjenigen, die – freiwillig oder aus ökonomischer Notwendigkeit heraus – im Alter berufstätig sind. Im [Un]Ruhestand gibt in über 200 Porträts ganz individuelle Antworten auf Fragen zur demografischen Alterung, zu einem funktionierenden Rentensystem und zur Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft. 

(Text: f3 - freiraum für fotografie, Berlin)

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Ausstellung | L'essence du visible - Wright Morris | Fondation Henri Cartier-Bresson | Paris
Jun
18
zu 29. Sep.

Ausstellung | L'essence du visible - Wright Morris | Fondation Henri Cartier-Bresson | Paris

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Fondation Henri Cartier-Bresson | Paris
18. Juni - 29. September 2019

L’essence du visible
Wright Morris


Wright Morris, The Home Place, Norfolk, Nebraska, 1947 © Estate of Wright Morris

Wright Morris, The Home Place, Norfolk, Nebraska, 1947 © Estate of Wright Morris


Écrivain respecté aux États-Unis, l’américain Wright Morris (1910-1998) innove lorsqu’il entreprend ses campagnes photographiques, cherchant très tôt à « capturer l’essence du visible ». La Fondation HCB propose pour la première fois en France, sa double vision photographique et littéraire de l’Amérique. L’exposition est constituée de tirages, ouvrages et documents issus de l’Estate of Wright Morris à San Francisco.

Wright Morris passe son enfance balloté entre le Nebraska, Chicago, les fermes de ses oncles et de longs périples à travers l’Amérique avec son père. À 23 ans, il voyage en Europe et décide, à son retour, de se consacrer pleinement à l’écriture. Il réalise rapidement que la photographie pourrait saisir ce qu’il tentait jusque-là de « capturer avec des mots ». Cette recherche formelle donnera naissance à son premier « photo-texte », The Inhabitants (1946), dans lequel les textes de fiction sont combinés à des photographies principalement réalisées dans le Nebraska, où il puise ses racines.

À la différence de ses fictions souvent centrées sur des personnages flamboyants, ses photographies ne montrent quasiment jamais personne. Pourtant, beaucoup de vie transpire entre les chaises (omniprésentes), les miroirs, les voitures ou même les architectures de bois (fondamentales).

Les photographies de Wright Morris sont comme enracinées dans le territoire, habitées d’une simplicité désarmante tout en conservant un caractère énigmatique, celui des lieux et des objets dans leur nudité qu’aucune personne n’anime. Or, il s’agit bien d’une célébration du vivant : chantre de l’intime, Wright Morris rend visible l’invisible et ce paradoxe est probablement le plus beau geste de la photographie.

L’exposition est accompagnée du catalogue de l’exposition L’essence du visible ainsi que du recueil de textes Fragments de temps, publiés aux Éditions Xavier Barral.

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Ausstellung | Traumbild Ägypten | Museum Rietberg | Zürich
Jun
20
zu 20. Okt.

Ausstellung | Traumbild Ägypten | Museum Rietberg | Zürich


Museum Rietberg | Zürich
20. Juni - 20. Oktober 2019

Traumbild Ägyten
Frühe Fotografien von Pascal Sebah und Émile Béchard


«Innenhof der Tulun-Moschee, Kairo». Émile Béchard. Albuminabzug. Ägypten, Kairo, um 1875. Museum Rietberg, Zürich | FRP 1-63

«Innenhof der Tulun-Moschee, Kairo». Émile Béchard. Albuminabzug. Ägypten, Kairo, um 1875. Museum Rietberg, Zürich | FRP 1-63


Die Ausstellung zeigt sechzig Originalabzüge aus den 1870er Jahren der in Kairo tätigen Fotografen Pascal Sebah und Émile Béchard.

Gekonnt erschufen sie für Touristen visuelle Wunschträume. Dennoch wurden die Bilder mit real existierenden Menschen und an wirklichen Orten geschaffen. «Traumbild Ägypten» zeichnet diese Mechanismen nach und zeigt, wie die Fotografen jene Traumwelt mit Hilfe von Schauspielern inszeniert und Bild für Bild zusammengesetzt haben.


L’exposition présente soixante tirages originaux de photos prises dans les années 1870 par Pascal Sebah et Émile Béchard, qui opéraient au Caire.

Avec talent, ces deux photographes créèrent des images telles qu’en rêvaient les touristes. Pourtant, elles représentent des personnages bien réels et des lieux existant vraiment. «Une Egypte imaginaire» retrace ce mécanisme et montre comment les photographes ont mis en scène ce monde fabuleux avec l’aide d’acteurs et l’ont composé en album, image après image


The exhibition presents sixty original prints from the 1870s by the photographers Pascal Sebah and Émile Béchard, who were based in Cairo.

With great skill they designed visual dreams for tourists, but relied on real people and real settings to create their images. ‘Egyptian dreamworld’ reveals how the photographers went about staging this dreamworld with actors and then pieced it together, shot by shot.

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Ausstellung | Charisma - Malte Sänger | Galerie Peter Sillem | Frankfurt am Main
Jun
21
zu 17. Aug.

Ausstellung | Charisma - Malte Sänger | Galerie Peter Sillem | Frankfurt am Main


Galerie Peter Sillem | Frankfurt am Main
21. Juni - 17. August 2019

Charisma
Malte Sänger


Bild_1.jpg

Malte Sänger interessiert sich für die Spuren, die Menschen in ihrem Leben hinterlassen. Seine neueste Fotoarbeit CHARISMA basiert auf der Entdeckung einer scheinbar alltäglichen Fischkonserve. Neben dem standardisierten Herkunftscode fand er darauf auch den Namen des Fangschiffs CHARISMA. Es stellte sich heraus, dass die Charge, aus der die Dose stammte, die letzte war, die das Schiff an Land brachte, bevor sich jede weitere Spur der CHARISMA in den Weiten der Nordsee verlor. Plötzlich wurde das Massenprodukt eines ausbeuterischen Konsums zum letzten Zeichen menschlichen Lebens.

In seiner Arbeit „Partition“, die in dieser Ausstellung erstmals vollständig zu sehen sein wird, zeigt Malte Sänger Fotografien von 19 Festplatten, die er zu Rohstoffpreisen gekauft hatte. Wieder hergestellt, wandelten sich die Festplatten zu einer Fundgrube für Privatestes, für Sorgen, Nöte, E-Mails, sexuelle Phantasien, Krankheitsbefunde, Kontodaten von Menschen — Informationen von einer immensen Qualität, die der trivial gewordenen Materialität des Datenträgers fundamental entgegen steht. 

Malte Sänger (Jg. 1987) studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Fotografie bei Martin Liebscher und Philosophie und Ästhetik bei Juliane Rebentisch (Diplom 2018). Er ist Preisträger 2018/19 bei „Gute Aussichten — Junge deutsche Fotografie“. 2015 erhielt er den Deutsche Börse Photography Foundation and HfG Award, für sein Buch “Shifting Baselines” wurde er mit dem Deutschen Fotobuchpreis 2018/19 in Silber ausgezeichnet. 

Malte Sängers Werke befinden sich bereits in verschiedenen Sammlungen, so u.a. in der Kunstsammlung der Deutsche Börse Photography Foundation und im Klingspor Museum Offenbach. Zusätzlich zu den erwähnten Preisen ist er mit verschiedenen Stipendien und Künstlerresidenzen ausgezeichnet worden, so z.B. mit den Stipendien der Johannes-Mosbach-Stiftung und der Frankfurter Künstlerhilfe, einer Katalogförderung der Dr.-Marschner-Stiftung, dem 2. Preis des Marianne-Brandt-Wettbewerbs und der Künstlerresidenz Casa Piccola in Colloro, Italien, 2018. 


Malte Sänger is interested in the traces people leave behind in their lives. His latest photographic work, CHARISMA, is based on the discovery of a can of tinned fish. In addition to the standardized code of origin, he also found the name of the fishing vessel CHARISMA on it. It turned out that the batch from which the can came was the last one the ship brought ashore before any further trace of the vessel‘s whereabouts disappeared in the vast North Sea. Suddenly, the mass product of an exploitative consumption became the relic of the last signs of human life. 

In his work "Partition", which will be shown in its entirety for the first time in this exhibition, Malte Sänger shows photographs of 19 hard drives that he bought at commodity prices. Restored, the hard drives turned into a treasure trove for the private, for worries, hardships, e-mails, sexual fantasies, medical findings — information of an immense quality that fundamentally opposes the trivial materiality of the data carrier. 

Malte Sänger (born 1987) studied photography at the Hochschule für Gestaltung in Offenbach with Martin Liebscher and philosophy and aesthetics with Juliane Rebentisch (Diploma 2018). He is a 2018/19 prize winner for "Gute Aussichten - New German Photography". In 2015 he received the Deutsche Börse Photography Foundation and HfG Award. For his book "Shifting Baselines" he was awarded the German Photo Book Prize 2018/19 in silver. 

Malte Sänger’s works can already be found in various collections, including the Art Collection of the Deutsche Börse Photography Foundation and the Klingspor Museum Offenbach. He has also been awarded various scholarships and residencies, such as the Johannes Mosbach Foundation and the Frankfurter Künstlerhilfe, a catalogue grant from the Dr. Marschner Foundation, the second prize of the Marianne Brandt Competition, and the Casa Piccola Residency in Colloro, Italy, 2018. 

(Text: Galerie Peter Sillem, Frankfurt am Main)

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Ausstellung | Métamorphose | Galerie Parallax | Aix-en-Provence
Jun
22
zu 31. Aug.

Ausstellung | Métamorphose | Galerie Parallax | Aix-en-Provence


Galerie Parallax | Aix-en-Provence
22. Juni - 31. August 2019

Métamorphose
Claire Dias-Lachèse und Gil Rigoulet


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Schnappschüsse, Polaroids.... die Bilder aus dem Alltag festhalten. Zwei Fotografen, ein Mann und eine Frau, in Schwarz-Weiß und in Farbe, Die Magie des Bildes, das sich offenbart, verschwindet mit der Zeit. Den Erinnerungen Materialität verleihen oder sie verdunsten lassen. Gil Rigoulet und Claire Dias Lachèse schlagen zwei verschiedene Ansätze für das Bild, für die Erinnerung vor.... durch einen mythischen Prozess namens Polaroid!


Des instantanés, des polaroids..qui captent des images du quotidien. Deux photographes, un homme et une femme, en noir et blanc et en couleur, La magie de l’image qui se révèle pour disparaitre avec le temps . Donner de la matérialité à des souvenirs, ou les laisser s’évaporer. Gil Rigoulet et Claire Dias Lachèse nous proposent deux approches différentes de l’image, du souvenir … par un procédé mythique le polaroid !

(Text: Galerie Parallax, Aix-en-Provence)

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Ausstellung | Parc du Doubs - Henrik Spohler | Musée des beaux-arts | Le Locle
Jun
22
zu 13. Okt.

Ausstellung | Parc du Doubs - Henrik Spohler | Musée des beaux-arts | Le Locle

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Musée des beaux-arts | Le Locle
22. Juni - 13. Oktober 2019

Parc du Doubs
Henrik Spohler


© Henrik Spohler, Doubs, Barrage du Châtelot, septembre 2018

© Henrik Spohler, Doubs, Barrage du Châtelot, septembre 2018

In dem Wunsch, eine Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Landschaftzu schaffen, hat das MBAL gemeinsam mit dem 2012 gegründeten und national bedeutsamen Naturpark Doubs eine Künstlerresidenz organisiert. Die Wahl fiel auf den deutschen Fotografen Henrik Spohler (1965), der im Rahmen seiner Reisen in verschiedene Regionen der Welt der zeitgenössischen Landschaft seit vielen Jahren eine besondere Aufmerksamkeit widmet. Seine Arbeiten evozieren stets den Blick, den der Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einer bestimmten Gesellschaft auf die Natur wirft. Dabei klingen Faszination, das Paradoxe, die Natur, Kultur, Mythen, Konstrukte und Sehnsüchte an. Das konkrete Interesse für einen Schweizer Naturpark gestattet es, die Definition der „Natur“ im 21. Jahrhundert zu hinterfragen.

Für seine Künstlerresidenz in dem Naturpark Doubs erhielt Spohler rundum freie Hand. Seine einzige Vorgabe war, ein Porträt des Parks anzufertigen, der sich auf einer Fläche von etwa 300 km2 erstreckt. Das südlich des Flusses an der Grenze zu Frankreich gelegene Gebiet reicht von Les Brenets nahe Le Locle bis nach Saint-Ursanne, durch die Freiberge des Jura. Zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 erkundete Spohler den Park mit seinen Böschungen und Weiden auf unzähligen langen, einsamen Streifzügen. Er interessierte sich insbesondere für die Art und Weise, wie die menschliche Tätigkeit die Landschaft gestaltet und dabei geschützte Gebiete einbezieht. Spohler war ein Zeuge der Spannungen, die auf dem Land allgegenwärtig sind, denn hier treffen natürliche und bebaute Landschaften, der ländliche und der städtische Raum aufeinander. Seine bemerkenswert besonnenen Bilder fangen die ganz besondere Atmosphäre ein, die diese vom Menschen erschlossenen Orte ausstrahlen.

Die Ausstellung wird von einer durch den Naturpark Doubs und das MBAL produzierten Publikation begleitet.

© Henrik Spohler, Les Roches-de-Moron (Les Planchettes), octobre 2018

© Henrik Spohler, Les Roches-de-Moron (Les Planchettes), octobre 2018

A l’heure où notre monde vit des modifications climatiques dont nous ne mesurons pas encore l’impact, le MBAL apporte sa pierre à l’édifice en proposant une réflexion par l’image sur le paysage contemporain. Inviter un photographe à observer un territoire consiste d’une part à offrir une représentation du paysage à nos contemporains et aux générations futures, et d’autre part à ouvrir de nouveaux horizons sur la pensée du paysage. Le MBAL et le Parc naturel régional du Doubs se sont ainsi associés pour organiser une résidence d’artiste. Le choix s’est porté sur le photographe allemand Henrik Spohler (1965) pour le regard singulier qu’il porte depuis de nombreuses années sur le paysage contemporain lors de ses voyages dans différentes régions du monde. Le projet Parc du Doubs entend aller au-delà du simple témoignage consacré à ce parc naturel régional d’importance nationale dont la création remonte à 2012. S’intéresser de près à un parc naturel suisse permet d’interroger la définition de la « nature » au 21e siècle.

Le dernier grand projet de Spohler s’intitulait Le Troisième Jour en référence à la Genèse biblique et au jour durant lequel Dieu aurait créé la nature. Le photographe nous présentait une vision crue et sans artifices de l’agriculture industrielle. Dans le cadre de la résidence d’artiste au sein du Parc du Doubs, Spohler a reçu carte blanche. La seule condition qui fut posée était de faire le portrait du parc qui s’étend sur quelque 300 km2. Ce territoire, situé au sud de la rivière, à la frontière française, s’étend des Brenets, près du Locle, jusqu’à Saint-Ursanne en passant par les Franches-Montagnes.
Spohler a sillonné entre l’automne 2018 et le printemps 2019 le Parc, ses berges et pâturages lors de longues promenades en solitaire. Il a été particulièrement intéressé par la manière dont l’activité humaine façonne le paysage tout en défendant des zones protégées. Spohler observe les tensions que vit la campagne, où le naturel côtoie le construit, où le rural côtoie l’urbain. Ses prises de vue remarquablement contrôlées répondent à l’atmosphère qui se dégage de ces lieux aménagés.

Les humains du 21e siècle, pour la plupart citadins, aspirent encore à une nature sauvage mais celle-ci se révèle être en réalité une utopie qu’il est difficile de tenir à l’écart de l’urbanisation que connaît la planète.

Le regard scrutateur de Spohler montre que nous ne pouvons plus nous contenter de contempler les paysages comme de beaux décors. L’agriculture, l’élevage, le jardinage fabriquent une nature qui est humaine. Le paysage est ainsi composé à la fois d’un espace « naturel » et d’un espace « vivant », « humain », un espace social, économique, marqué par l’histoire des transformations de la nature en territoire. Il y a beaucoup à apprendre sur nos sociétés humaines en observant la géographie qui se dessine à la surface de la terre, et c’est ce que Spohler cherche à mettre en lumière. Dans sa photographie, le paysage n’est ainsi pas à l’arrière-plan comme cela a souvent été le cas : il fait venir le fond au premier-plan pour nous montrer l’interrelation entre nature, territoire et regard humain.

Réalisée en collaboration avec le Parc naturel régional du Doubs, l’exposition est accompagnée par une publication produite par les deux institutions et disponible au MBAL.

© Henrik Spohler, Les Emibois, mars 2019

© Henrik Spohler, Les Emibois, mars 2019

With the aim of inspiring reflection on contemporary landscape, the MBAL partnered with Parc du Doubs (a regional nature park of national importance created in 2012) to organize an artist residency. The photographer Henrik Spohler, born in Germany in 1965, was chosen for the unique approach he applies to today’s landscape during his travels around the world. Spohler’s work always evokes the way humans see nature, at a given time and in a gi­ven society. His photographs reveal fascinations, paradoxes, nature, culture, myths, construction, aspirations. In his examination of the park, he explores what we mean by “nature” in the 21st century.

We gave Spohler carte blanche during his residency at Parc du Doubs; the only stipulation was that he create a portrait of the park, which covers 300 km2 south of the Doubs River along the border between Switzerland and France. The park stretches from Les Brenets, near Le Locle, up to Saint-Ur­sanne, passing through Jura’s Franches-Montagnes district. From autumn 2018 to spring 2019, Spohler made his way through the park’s riverbanks and pastures on long, solitary treks. He was particularly interested in the way human activity has fashioned the land despite its protected status. He bore witness to the inherent tensions of the countryside, where nature meets development and rural meets urban. His remarkably controlled photo­graphs are a response to the atmosphere in this hybrid landscape.

A publication co-published by the MBAL and the Parc du Doubs accompa­nies the exhibitionand is available at the MBAL.

(Text: Nathalie Herschdorfer, Musée des beaux-arts, Le Locle)

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Ausstellung | Allegories - Olivier Richon | Galerie Susanne Albrecht | Berlin
Jun
22
zu 17. Aug.

Ausstellung | Allegories - Olivier Richon | Galerie Susanne Albrecht | Berlin

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Galerie Susanne Albrecht | Berlin
22. Juni - 17. August 2019

Allegories
Olivier Richon


A bunch of asparagus, 2016, C-Type analogue, 60 x 42 cm

A bunch of asparagus, 2016, C-Type analogue, 60 x 42 cm

Die Fotoserie Allegorien entstand zwischen den Jahren 1983 und 2016. Ausschliesslich Innenaufnahmen stellen sie das Leben Objekten und Tieren bildlich dar und lenken die Aufmerksamkeit auf die speziell dem Foto innewohnende im Augenblick statisch festgehaltene
Zeit: Eine an Innenräume gebundene Traumzeit. Hier ist der fotografische Raum rein imaginativ, auch wenn wirkliche Objekte und Tiere verwendet werden.

Der Papagei sieht aus wie eine Illustration zum Erlernen von Worten … P steht für Parrot, aber er erinnert auch an den Papagei der Literatur, der in Flauberts Kurzgeschichte „A Simple Heart“ beschrieben wird. Wie die Fotografie ist der Papagei sehr redegewandt, hat aber keinen Sinn für Grammatik. Eigentlich zu einem Bauernhof gehörende Tiere wandern deplaziert in den Korridoren einer Provinzschule herum Ein zusammengebundenes Bündel Spargel ist unbeweglich still. Ein zerbrochenes Ei gibt einem Buttermesser Herberge. Gemüse wird mit geometrischen Formen verglichen, ein gelehrter Affe starrt auf den Betrachter.

Dies ist nicht so sehr eine Metaphysik von Objekten als eine Paraphysik von Formen – die sogenannte Wissenschaft imaginierter Lösungen. Hier ruft das Bild den Satz von Salvador Dali in Erinnerung: „Fotografie, reine Erfindung des Geistes.“ (1972)

Olivier Richon wurde 1956 in Lausanne geboren. Er studierte am Polytechnikum von Central London und machte 1980 den Abschluss mit Auszeichungen in Film und Photographie. Seit 1980 werden seine Fotografien international ausgestellt und gesammelt von Institutionen wie dem Victoria and Albert Museum, London, dem Musée d’ art moderne des la Ville de Paris, dem Folkwang Museum Essen, dem National Museum of Modern Art in Kyoto, dem Brooklyn Museum, der National Gallery of New South Wales, und der Tate Britain. Er ist Professor für Fotografie am Royal College of Art in London.


Italian Landscape, 1983, C-Type analogue, 46 x 31 cm

Italian Landscape, 1983, C-Type analogue, 46 x 31 cm


Allegories ranges from work made between 1983 and 2016. Always taken in an interior, these photographs depict the life of objects and animals, calling attention to the fixed, static and arrested time particular to photography: a dream-time confined to interior spaces. Here the space of photography is purely imaginary, even if it uses everyday objects and animals.

The parrot looks like an illustration for learning words… P for parrot, but it also reminds us of a literary parrot, the one Flaubert writes about in his short story, A Simple Heart. Like a photograph, parrots are eloquent but have no sense of grammar. Farm animals, out of place, wander in the corridors of a provincial art school… A bunch of asparagus, tied together, is stubbornly silent. A broken egg hosts a butter knife… Vegetables are compared with geometric forms…. Two lemons hold books open… An academic monkey stares at the spectator. This is not so much a metaphysics of objects than a paraphysics of forms -this so-called science of imaginary solutions. Here image making recalls the dictum of Salvador Dali… Photography, pure creation of the mind (1927)

Olivier Richon was born in Lausanne in 1956; he studied at the Polytechnic of Central London, where he received a BA (Hons) in Film and Photographic Arts in 1980. Since 1980, his photographs have been exhibited internationally and collected by institutions such as London’s Victoria and Albert Museum, Musée d’ art moderne des la Ville de Paris, Essen’s Folkwang Museum, the National Museum of Modern Art in Kyoto, Brooklyn Museum, the National Gallery of New South Wales, and at Tate Britain. He is professor of photography at the London’s Royal College of Art.

(Text: Galerie Susanne Albrecht, Berlin)

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Ausstellung | Berge - Magnum Photos | Musée des beaux-arts | Le Locle
Jun
22
zu 13. Okt.

Ausstellung | Berge - Magnum Photos | Musée des beaux-arts | Le Locle

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Musée des beaux-arts | Le Locle
22. Juni - 13. Oktober 2019

Berge - Magnum Photos


On the road to Cuzco, near Pisac, Peru, May 1954 © Werner Bischof | Magnum Photos

On the road to Cuzco, near Pisac, Peru, May 1954 © Werner Bischof | Magnum Photos

Die Bergwelt zieht Fotografen auf der ganzen Welt in ihren Bann. Als internationale Referenz auf dem Gebiet des Fotojournalismus bewahrt die 1947 gegründete Agentur Magnum in ihren Archiven Bilder der höchsten Gipfel der Welt auf. Zwar ist die Agentur nicht für ihre Landschaftsbilder berühmt, doch die Bergwelt zieht sich wie ein roter Faden durch ihre über 70-jährige Geschichte. Man erinnert sich nicht nur an die berühmten Fotografen der Agentur, wie zum Beispiel Werner Bischof, René Burri, Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Raymond Depardon, Elliott Erwitt, Martine Franck, Susan Meiselas, Martin Parr und Alec Soth – sondern Magnum Photos ist vielen zudem ein Begriff als Kollektiv, das sich für eine engagierte Fotografie einsetzt. Mittels dieser Sammlung von Fotos entdecken wir die Faszination, die hohe Gipfel auf den Menschen ausüben – und zwar überall auf der Welt. Der Bergwelt wird sowohl Verehrung als auch Furcht entgegengebracht. Bis ins 20. Jahrhundert hinein erschien sie unzerstörbar; heute hingegen werden wir uns immer stärker bewusst, wie der betriebene Raubbau die Gebirgslandschaft schwächt. Ein Abschnitt der Ausstellung ist dem Schweizer Werner Bischof gewidmet und wurde in Zusammenarbeit mit dem Werner Bischof Archiv in Zürich realisiert. Während des Zweiten Weltkriegs durfte der berühmte Fotograf die Schweiz nicht verlassen. Er nutzte die Zeit zu regelmäßigen, ausgedehnten Exkursionen in die Alpen, auf denen er oft allein unterwegs war. Die Bergwelt sollte ihn nicht mehr loslassen. Später reiste Bischof in alle Teile der Welt und besonders gern in große Höhen. Im Jahr 1954, zwei Jahre nach seiner Himalaya-Reise, war er in den Anden unterwegs, als er bei einem Autounfall ums Leben kam. Der 38-jährige Bischof war der erste Fotograf, den die Agentur Magnum verlor; die von ihm so geliebte Bergwelt hatte das letzte Wort in seinem Leben gesprochen.

Die Ausstellung wird vom MBAL in enger Zusammenarbeit mit Magnum Photos organisiert. Ein vom Prestel Verlag herausgegebenes Buch begleitet sie. Vom 17. Juli 2019 bis 7. Januar 2020 wird eine Version der Ausstellung in Forte di Bard unweit von Aosta zu sehen sein.

Europe, 2016 © Carl De Keyzer | Magnum Photos

Europe, 2016 © Carl De Keyzer | Magnum Photos

La montagne est un sujet qui captive les photographes partout dans le monde. Il suffit de parcourir l’histoire de la photographie pour voir à quel point le paysage de montagne est un sujet en soi pour les premiers photo­graphes. Référence absolue du photojournalisme depuis sa création en 1947, l’agence Magnum est célébrée pour le talent de ses photographes. Bien que Magnum Photos ne soit pas célèbre pour ses paysages, la montagne demeure un fil conducteur qui permet de parcourir l’histoire de l’agence, réunissant ainsi dans ses archives des images des plus hauts sommets du monde. Fondé par un petit groupe d’amis réunis autour de Robert Capa, l’agence comprend une quinzaine de membres dans les années 1950. Ses fondateurs défen­daient le témoignage par l’image tout en revendiquant la capacité du photo­graphe à apporter une vision singulière et sensible sur des sujets à traiter. A cette époque la télévision n’existe pas et une bonne partie de la planète n’a jamais vu un objectif. Aujourd’hui, l’agence compte 40 membres. Les gé­nérations passent mais une chose persiste : appartenir à Magnum Photos, c’est défendre une photographie engagée, exigeante, autonome et surtout indépendante.

Nombreux sont les photographes qui traversent l’histoire de Magnum Photos. Si les regards, les styles, les expériences sont multiples, les photographes se battent pour garder un oeil ébloui, admiratif devant les paysages et les hu­mains qui habitent dans des conditions parfois difficiles. Se rendre dans des lieux éloignés, emprunter des chemins escarpés, ou simplement difficiles d’accès, est parfois un passage obligé. Nombre de reportages témoignent des rencontres et scènes quotidiennes croisées sur la route. L’exposition s’éloigne des événements marquants du 20e siècle auxquels ont participé les photographes de Magnum Photos – ou mieux les laisse en arrière-plan – pour mettre au premier plan un décor spécifique, celui de l’altitude. Le thème évoque la fascination que l’humain a pour les hauts sommets – et ce sur tous les continents.

La montagne rapproche l’humain de la nature, le projette parfois dans des conditions climatiques extrêmes, le rend souvent humble face aux éléments.

Alors que la sensibilité humaniste des premières générations de photo­graphes de l’agence Magnum fait généralement d’eux des artistes qui affir­ment leur communion avec le monde qu’ils photographient, les générations suivantes observent leurs semblables sous un nouveau regard. Lorsque les photographes décident d’aller à la rencontre de la montagne aux prises avec un tourisme intense, ils savent qu’ils se trouvent face à une nature aménagée et mise en scène. Au 21e siècle, la montagne a tant été domestiquée qu’elle en est réellement fragilisée. Alors qu’a cours son industrialisation intensive, les photographes dépeignent les usages et abus que l’homme inflige à la na­ture, soulevant par là des questions sociales et politiques. Aujourd’hui, il s’agit moins de faire découvrir des lieux restés inaccessibles mais de mon­trer un environnement en mutation, voire en péril.

L’exposition, qui est accompagnée d’un livre publié par Prestel et disponible en anglais et en allemand, est organisée par le MBAL en étroite collaboration avec Magnum Photos. Elle a reçu la généreuse contribution de Zenith. Une version de l’exposition est à découvrir au Forte di Bard, dans la vallée d’Aoste, entre le 17 juillet 2019 et le 7 janvier 2020.

Africa's majestic second highest peak, contains the remnants of fast disappearing snowfields, Mount Kenya, 2004 © Alex Majoli | Magnum Photos

Africa's majestic second highest peak, contains the remnants of fast disappearing snowfields, Mount Kenya, 2004 © Alex Majoli | Magnum Photos

Mountains have long fascinated photographers from all over the world. The archives of Magnum Photos – the biggest name in photojournalism since its creation in 1947– contain images of some of the world’s highest peaks. Magnum Photos is not known for landscape photography, but the theme runs through the agency’s 80-year history. Many of its members have become important figures in the history of photography: Werner Bischof, René Bur­ri, Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Raymond Depardon, Elliott Erwitt, Martine Franck, Susan Meiselas, Martin Parr and Alec Soth, to mention only a few. But the agency as a whole has also had a major impact, through its de­dication to politically engaged photography. These photographs are not only a testament to a very human fascination with mountains all over the world, but also to the veneration and fear that they can inspire. Up until the 20th century, mountains seemed to be indestructible, but today, we see mountain habitats overused and endangered. Part of the exhibition is devoted to re­nowned Swiss photographer Werner Bischof, and presented in partnership with the Werner Bischof Archives in Zurich. During the Second World War, Bischof was unable to leave the country but took long regular trips to the Alps, often alone. His love for the mountains never faded. He later roamed the world and never stopped seeking high altitudes. In 1954, two years after an expedition to the Himalayas, he traveled to the Andes, where he died in a road accident. At the age of 38, Bischof was the first Magnum photographer to pass away. The mountains –which fascinated him so much – had the last word.

The exhibition was developed by the MBAL in close collaboration with Magnum Photos. It received the generous contribution of Zenith. It is accompanied by a book published by Prestel. A ver­sion of the exhibition will also be on display from 17 July 2019 to 7 January 2020 at Forte di Bard, near Aosta, Italy.

(Text: Nathalie Herschdorfer, Musée des beaux-arts Le Locle)

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Ausstellung | Lauréats 2019 du Prix HSBC pour la Photographie | Galerie Voies Off | Arles
Jul
1
zu 31. Aug.

Ausstellung | Lauréats 2019 du Prix HSBC pour la Photographie | Galerie Voies Off | Arles


Galerie Vois Off | Arles
1. Juli - 31. August 2019

Lauréats 2019 du Prix HSBC pour la Photographie
Dominique Teufen und Nuno Andrade


© Nuno Andrade

© Nuno Andrade


HSBC Fotografie Auszeichnungen
Seit 24 Jahren widmet sich der HSBC-Preis für Fotografie der nachhaltigen Unterstützung und Förderung der jungen Generation der Fotografie. Von September bis Oktober ist ein jährlicher Wettbewerb für alle Fotografen offen, die noch nie eine Monographie veröffentlicht haben, unabhängig von Alter und Nationalität. Jedes Jahr wählt ein künstlerischer Berater, der ernannt wird, um eine neue Perspektive zu bieten, etwa zehn Kandidaten aus. Anschließend präsentiert er seine Entscheidungen dem Vorstand, der die beiden Gewinner wählt. Begleitung der beiden Künstler: - Veröffentlichung der ersten Monographie jedes Künstlers im Xavier Barral Verlag; - Gestaltung und Organisation der Wanderausstellung seiner Werke in vier Kulturstätten in Frankreich und/oder im Ausland; - Unterstützung bei der Produktion neuer Werke, die in der letzten Phase der Reise präsentiert werden; - Erwerb von sechs Werken des Gewinners für seine fotografische Sammlung durch HSBC Frankreich. 

Dominique Teufen manipuliert ihren Fotokopierer wie ihre Fantasie, um die Welt zu bereisen. Fotografie wird nicht als Mittel benutzt, um die Realität so genau wie möglich zu gestalten, sondern sie dient dazu, uns zu täuschen und unsere Gewissheiten in Frage zu stellen. Die Verwendung von vertrauten Bildern und Referenzen schafft bewusst einen Realitätsbezug und führt uns subtil in die Irre.

Nuno Andrade Seit seiner Eröffnung in den 1950er Jahren hat sich der "Wald von Ginjal" schnell zu einem beliebten Treffpunkt am Nord- und Südufer des Tejo [....] entwickelt. Mit einer immersiven, spontanen und einfühlsamen Fotografie, die sich auf das Detail konzentriert, gelingt es Nuno Andrade nicht nur, das Leben an diesem Ort zu dokumentieren, sondern auch, seine zeitlose Atmosphäre wiederherzustellen und die Gemeinschaft der Stammgäste darzustellen, die ihn zum Leben erwecken.


Prix HSBC pour la Photographie
Depuis 24 ans, le Prix HSBC pour la Photographie a pour mission d’aider et de promouvoir de façon durable la génération émergente de la photographie. Un concours annuel est ouvert de septembre à octobre à tout photographe n’ayant jamais édité de monographie, sans critère d’âge ni de nationalité. Chaque année, un conseiller artistique désigné pour apporter un nouveau regard présélectionne une dizaine de candidats. Il présente alors ses choix au Comité exécutif, qui élit les deux lauréats. Accompagnement des deux artistes : - Publication de la première monographie de chaque artiste aux éditions Xavier Barral ; - Création et organisation de l’exposition itinérante de leurs oeuvres dans quatre lieux culturels en France et/ou à l’étranger ; - Aide à la production de nouvelles oeuvres présentées lors de la dernière étape de l’itinérance ; - Acquisition par HSBC France de six oeuvres par lauréat pour son fonds photographique.

Dominique Teufen manipule sa photocopieuse comme son imagination pour voyager à travers le monde. La photographie n’est pas utilisée comme moyen de rendre la réalité aussi précise que possible, mais elle est utilisée pour nous duper et pour interroger nos certitudes. L’utilisation d’images et de référents familiers crée délibérément une référence au réel et nous induit subtilement en erreur.

Nuno Andrade Depuis son ouverture dans les années 50, le «Forest of Ginjal» est rapidement devenu un lieu de rencontres très couru sur les rives nord et sud du Tage […]. Avec une photographie immersive, spontanée et sensible, faisant la part belle au détail, Nuno Andrade réussit non seulement à documenter la vie de ce lieu mais aussi à en restituer l’atmosphère intemporelle et à en portraiturer la communauté d’habitués qui le font vivre.


HSBC Photography Awards  
For 24 years, the HSBC Prize for Photography has been dedicated to helping and promoting the emerging generation of photography in a sustainable way. An annual competition is open from September to October to any photographer who has never published a monograph, regardless of age or nationality. Each year, an artistic advisor appointed to provide a new perspective pre-selects about ten candidates. He then presents his choices to the Executive Committee, which elects the two winners. Accompaniment of the two artists: - Publication of the first monograph of each artist by Xavier Barral Publishing; - Creation and organisation of the travelling exhibition of their works in four cultural venues in France and/or abroad; - Assistance with the production of new works presented during the last stage of itinerancy; - Acquisition by HSBC France of six works by the winner for its photographic collection.

Dominique Teufen manipulates her photocopier like her imagination to travel the world. Photography is not used as a means of making reality as accurate as possible, but it is used to fool us and to question our certainties. The use of familiar images and referents deliberately creates a reference to reality and subtly misleads us.

Nuno Andrade Since its opening in the 1950s, the "Forest of Ginjal" has quickly become a popular meeting place on the northern and southern shores of the Tagus [...]. With an immersive, spontaneous and sensitive photography, focusing on detail, Nuno Andrade succeeds not only in documenting the life of this place but also in restoring its timeless atmosphere and portraying the community of regulars who make it live.

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Ausstellung | Salt Years - Sigalit Landau | Museum der Moderene | Salzburg
Jul
6
zu 17. Nov.

Ausstellung | Salt Years - Sigalit Landau | Museum der Moderene | Salzburg


Museum der Moderne | Salzburg
6. Juli - 17. November 2019

Salt Years
Sigalit Landau


Sigalit Landau Tutu, 2017, Stoff, Salzkristalle, Foto: Yotam From

Sigalit Landau Tutu, 2017, Stoff, Salzkristalle, Foto: Yotam From


In den letzten fünfzehn Jahren hat die israelische Bildhauerin und Video- und Installationskünstlerin Sigalit Landau (1969 Jerusalem, IL – Tel Aviv, IL) das Tote Meer immer wieder als eine Inspirationsquelle und Laboratorium genutzt. Es war der Schauplatz vieler ihrer Arbeiten – insbesondere mit verschiedenen alltäglichen Objekten, die sie "tauft", indem sie sie monatelang in das salzigste Meer der Welt eintaucht, bis diese, von Salzkristallen bedeckt, in hypnotisierende Objekte von eindringlicher Schönheit verwandelt werden. Landaus kraftvolle und vielschichtige Werke thematisieren oft Fragen der weiblichen Identität und körperlichen Erfahrung und untersuchen Themen wie die Schatten, die der Holocaust geworfen hat, die angespannte politische Situation in Israel und komplexe Fragen der Gerechtigkeit, der strukturellen Gewalt und der wirtschaftlichen Ausbeutung der Natur. Ihre tief bewegenden und ambivalenten Kreationen kombinieren eine poetische Aura mit auffallender Symbolik und zeugen von der transformativen, erhaltenden und heilenden Eigenschaft von Salz sowie seiner zerstörerischen Kraft.

Sigalit Landau ist eine der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler_innen Israels. In den letzten Jahren wurden ihre Arbeiten an zahlreichen großen Veranstaltungsorten in Israel, den USA und Europa gezeigt, darunter bei der documenta und der Biennale di Venezia. Die aktuelle Ausstellung umfasst mehrere Readymades, die im Toten Meer eingetaucht wurden, sowie eine Auswahl ihrer wichtigsten Videoarbeiten.


For the past fifteen years, the sculptor and video and installation artist Sigalit Landau (b. 1969) has repeatedly revisited the Dead Sea as a source of inspiration and laboratory. It has been the setting of the gestation of many of her works—in particular, various mundane objects that she “baptizes” by immersing them in the world’s saltiest sea for months until, covered by salt crystals, they are transformed into objects of mesmerizing, haunting beauty. Landau’s powerful and multifaceted works often probe questions of female identity and bodily experience, and explore themes such as the shadows cast by the Holocaust; the tense political situation in Israel; and complex issues of justice, structural violence, and the economic exploitation of nature. Combining a poetic aura with striking symbolism, her deeply moving creations reveal, with profound ambivalence, the transformative, sustaining, and healing properties of salt, as well as its destructive power.

Sigalit Landau is one of Israel's foremost contemporary artists. In recent years, her work has been exhibited at numerous major venues in Israel, the United States, and Europe, including documenta and La Biennale di Venezia. The current exhibition includes several readymades that have been suspenden in the Dead Sea, and a selection of Landau's most important video works.

(Text: Museum der Moderne, Salzburg)

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Ausstellung | Lukas Hofmann und Matheline Marmy | Photoforum Pasquart | Biel
Jul
7
zu 8. Sep.

Ausstellung | Lukas Hofmann und Matheline Marmy | Photoforum Pasquart | Biel


Photoforum Pasquart | Biel
7. Juli - 8. September 2019

Lukas Hofmann und Matheline Marmy


Untitled 2017 | Matheline Marmy

Untitled 2017 | Matheline Marmy


Die Ausstellungen von Lukas Hoffmann und Matheline Marmy, die zunächst als Einzelausstellungen konzipiert waren, teilen sich nun die Räume des Photoforums Pasquart in einer Art und Weise, in der eine direktere Konfrontation der Werke und Bildsprachen ermöglicht wird. Hoffmanns fotografisches Werk und Marmys experimentelle Installationen und Arbeiten auf Papier werden einander so gegenübergestellt und schaffen einen facettenreichen visuellen und konzeptionellen Dialog.

In ihren Arbeiten bearbeiten Hoffmann und Marmy ähnliche Themen: Basierend auf der Erforschung ihrer Umgebung fertigen sie Aufzeichnungen an – sei es mit der Kamera oder anderen Werkzeugen –, bevor sie sich allmählich von den ersten Beobachtungen lösen und diese in ihre eigenen visuellen Räume verlagern. Während Marmy in ihrem Atelier natürliche Degradierungs- und Transformationsprozesse nachbildet, erfasst Hoffmann mit seiner analogen Kamera die Aussenwelt.


Conçues à l’origine comme deux expositions monographiques distinctes, les expositions de Matheline Marmy et Lukas Hoffmann occupent en définitive les espaces du Photoforum Pasquart de manière imbriquée, permettant des confrontations directes entre leurs travaux et leurs langages visuels. L’œuvre photographique de Hoffmann et les installations expérimentales et œuvres sur papier de Marmy sont ici juxtaposés dans un dialogue visuel et conceptuel complexe.

Leurs pratiques recourent à des tropes communs : à partir de l’exploration de leur environnement, ils réalisent tous deux des formes d’enregistrement — avec une caméra ou d’autres outils — avant de se détacher progressivement de l’observation initiale et de glisser vers leur propre langage visuel. Alors que Marmy reproduit des processus naturels de dégradation et de transformation dans son studio, Hoffmann capture les environnements extérieurs avec sa caméra analogique.


Initially conceived as separate solo shows, the exhibitions of Lukas Hoffmann and Matheline Marmy ultimately share the space of the Photoforum Pasquart in a much more intricate way, allowing for more direct confrontations between their works and visual languages. Hoffmann's photographic work and Marmy's experimental installations and her works on paper are thus juxtaposed, engaging in a multifaceted visual and conceptual dialogue.

Their works use common tropes: based on the exploration of their environment, they both perform forms of recording – be it with the camera or other tools – before gradually departing from the initial observation and shifting into their own visual realm. While Marmy reproduces natural processes of degradation and transformation in her studio, Hoffmann captures external environments with his analogue camera.

(Text: Photoforum Pasquart, Biel)

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Ausstellung | Amour - Guillaume Perret | Focale | Nyon
Jul
7
zu 1. Sep.

Ausstellung | Amour - Guillaume Perret | Focale | Nyon

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Focale | Nyon
7. Juli - 1. September 2019

Amour
Guillaume Perret


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In wen verliebst du dich?.... Eine persönliche und intime Frage, deren Definition aber ausreichend offen sein muss, um den Herzschlag der Menschheit zu spüren... Diese Arbeit verbindet sich durch das Bild von Paaren, die sich durch den Blick unserer Gesellschaft stigmatisiert fühlen. Mit einem poetischen Ansatz möchte Guillaume Perret atypische Paare hervorheben, die uns andere Wege zeigen, wie wir uns dem Leben nähern können.... Dieses Projekt soll uns daran erinnern, dass jenseits der Schwierigkeiten jede Form der Liebe auch durch ihren einzigartigen und persönlichen Charakter schön ist. Diese verschiedenen Formen, ob akzeptiert oder nicht, verweisen uns auf unsere eigenen Darstellungen, und die Fotografie ist ein hervorragendes Werkzeug, um dieses Thema anzugehen. Ein Foto kann dank seines erzählerischen Potenzials Poesie mit einer Realität verbinden, die manchmal schwer zu sehen ist. Die in dieser Arbeit präsentierten Fotos sind eine organische Antwort auf eine intime Erfahrung namens Liebe.

Guillaume Perret (*1973) lebt und arbeitet im Kanton Neuenburg. Seine Neugierde und Sensibilität führte ihn nach seiner Tätigkeit als Maurer und Lehrer zur Fotografie, autodidaktisch und entschlossen, er arbeitet seit 2005 für die Schweizer Presse und gründete 2015 die Agentur Lundi13 mit. 2018 wurde er von der Jury des Swiss Press Photo zum "Fotografen des Jahres" gewählt. Er gewann den 1. Preis in der Kategorie Porträt.


De qui tombez-vous amoureux?… Question personnelle et intime mais dont la définition doit être suffisamment ouverte pour sentir battre le cœur de l’humanité… Ce travail relie par l’image des couples qui se sentent stigmatisés par le regard de notre société. Par une approche poétique, Guillaume Perret cherche à mettre en lumière des couples atypiques qui nous donnent à voir d’autres manières d’aborder la vie… Ce projet cherche à rappeler qu’au-delà des difficultés rencontrées, toute forme d’amour est belle aussi par son caractère profondément unique et personnel. Ces formes multiples, acceptées ou non, nous renvoient à nos propres représentations.
La photographie est un excellent outil pour aborder cette thématique. Une photo, grâce à son potentiel narratif, peut mélanger la poésie avec une réalité parfois difficile à voir. Les photos présentées dans ce travail sont une réponse organique à une expérience intime que l’on appelle Amour.

Guillaume Perret (*1973) vit et travaille dans le canton de Neuchâtel. C’est après avoir été maçon et enseignant que sa curiosité et sa sensibilité l’amèneront à la photographie.
Autodidacte et déterminé, il travaille depuis 2005 pour la presse suisse et cofonde en 2015 l’agence Lundi13. En 2018, il est consacré « photographer of the year » par le jury du Swiss Press Photo. Il obtient le 1er prix dans la catégorie portrait.

(Text: Focale, Nyon)

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Ausstellung | The Potemkin Village - Gregor Sailer | Atelier Jungwirth | Graz
Jul
10
zu 5. Okt.

Ausstellung | The Potemkin Village - Gregor Sailer | Atelier Jungwirth | Graz


Atelier Jungwirth | Graz
10. Juli - 5. Oktober 2019

The Potemkin Village
Gregor Sailer


Suzdal IV, Vladimir Oblast, Russia, 2016

Suzdal IV, Vladimir Oblast, Russia, 2016


»Gregor Sailers Arbeiten stellen unser Verständnis vom Zusammentreffen von Authentizität und Illusion in der Fotografie in Frage.«
Linde B. Lehtinen, Kuratorin am San Francisco Museum of Modern Art

Der Tiroler Fotograf Gregor Sailer (geboren 1980 in Schwaz) studierte in Dortmund Kommunikationsdesign und Fotografie. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, so hat er etwa den renommierten Joseph Binder Award und den St. Leopold Friedenspreis gewonnen. Mit seiner Ausstellung „The Potemkin Village“ führt er uns in eine Welt aus Kopien, Fälschungen und Kulissen, die mehr versprechen als sie halten. Wir sehen und staunen: Das legendäre „Potemkinsche Dorf“, das auf einen russischen Feldmarschall im 18. Jahrhundert zurückgeführt wird, existiert heute ganz real in vielen Ländern.

Manchmal will man einfach in bester „potemkinscher“ Tradition den Eindruck von Größe, Sauberkeit, Ordnung oder Stärke vermitteln. Andernorts dienen die unbewohnten Bauten und Straßenzüge für militärische Übungen oder als Testgelände für die Autoindustrie. Und dann gibt es das Paradies für Kopien aller Art: China, wo man gleich ganze Dörfer und Städte nachbaut.

Als Betrachter lernt man nicht nur faszinierende Nicht-Orte wie die militärische Übungszone Schnöggersburg oder das Testgelände für Autos in Vårgårda kennen, sondern wird zudem mit einer einzigartigen Ästhetik konfrontiert. Sailer schafft es, durch die weitgehend menschenleeren Szenerien und die sehr reduzierte Farbgebung Ruhe und Intensität herzustellen.

Die Arbeiten des vielfach ausgezeichneten österreichischen Fotografen waren in den vergangenen Jahren unter anderem bei Ausstellungen in Washington DC, Paris, Berlin, Frankfurt, München, Hamburg, Barcelona, Genf, Mailand, Wien, Prag und Budapest zu sehen. Seine Werke sind Teil von Sammlungen wie dem Rupertinum in Salzburg, dem Belvedere und der Albertina in Wien. „The Potemkin Village“ erschien als Buch im Verlag Kehrer.

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Ausstellung | SEASIDE | Bildhalle
Jul
12
zu 22. Aug.

Ausstellung | SEASIDE | Bildhalle


Bildhalle | Zürich
12. Juli - 22. August 2019

SEASIDE
Albarrán Cabrera, Carole Bénitah, Werner Bischof, René Burri, Paul Cupido, Renato d'Agostin, Thomas Hoepker, Nicolas Hughes, Miho Kajioka, Philipp Keel, Barry Kornbluh, Douglas Mandry, Willy Spiller und Miriam Tölke


Albarrán Cabrera | Mouth of Krishna #222, 2016 | Pigment-Print auf Japan-Papier über Blattgold | Edition 20

Albarrán Cabrera | Mouth of Krishna #222, 2016 | Pigment-Print auf Japan-Papier über Blattgold | Edition 20

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Ausstellung | The donkey that became a zebra: darkroom stories - Michel Campeau | Fotografie Forum Frankfurt
Jul
13
zu 22. Sep.

Ausstellung | The donkey that became a zebra: darkroom stories - Michel Campeau | Fotografie Forum Frankfurt

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Fotografie Forum Frankfurt
13. Juli - 22. September 2019

The donkey that became a zebra: darkroom stories
Michel Campeau


Ohne Titel. Aus der Serie »Red-Eye Trompe l’oeil« (1998–2005) © Michel Campeau

Ohne Titel. Aus der Serie »Red-Eye Trompe l’oeil« (1998–2005) © Michel Campeau


Besessen von der Fotografie – das ist Michel Campeau im besten Sinne. Zeit seines künstlerischen Schaffens hat der kanadische Fotograf das Medium Fotografie ergründet. Mit Leidenschaft und immer neuen Fragen. Wie und warum fotografieren wir? Wie entstand das analoge Bild? Was verraten Aufnahmen und ihre Nutzung über Alltagstraditionen, Familie und Identität? Wie hat die Fotografie den Blick auf uns selbst verändert? Was ist vom Analogen im digitalen Zeitalter geblieben? Unter dem Titel THE DONKEY THAT BECAME A ZEBRA: DARKROOM STORIES zeigt das Fotografie Forum Frankfurt verschiedene Werkgruppen von Michel Campeau, die seine Passion und sein facettenreiches Spiel mit der Fotografie vor Augen führen. 

Im Fokus steht Campeaus oft augenzwinkerndes Prinzip: Er konstruiert seine Biografie mit eigenen und den Bildern anderer. Zu sehen sind von Campeau fotografierte, gesammelte und reproduzierte Bilder, darunter Einblicke in Dunkelkammern sowie Aufnahmen von fotografischem Zubehör. Die von Celina Lunsford kuratierte Ausstellung präsentiert den Wandel von der analogen zur multimedialen Fotografie – und Michel Campeaus Faszination für die Zeit vor dem digitalen Rausch. 

Michel Campeau (*1948, Montreal) ist seit mehr als 40 Jahren international aktiv. Sein dokumentarisches Projekt »Disraeli: une expérience humaine en photographie« (1973) war Auftakt seiner einzigartigen Praxis, die subjektiven, narrativen und ontologischen Aspekte des Mediums Fotografie zu erforschen. Mit Beginn der digitalen Fotografie fotografierte er die schwindenden klassischen Fotolabore. Zugleich begann er, Amateurfotografie aus Kanada und anderswo zu sammeln und seinen eigenen kreativen Weg auch mit der Fotografie Dritter zu gestalten. Sein Ziel war es, den Motiven hinter dem fotografischen Schaffen der Anderen näher zu kommen – und damit seinem eigenen Wunsch, die Welt in Bildern zu erzählen. 

Aufgrund seines vielseitigen Schaffens gilt Michel Campeau als einer der bedeutendsten Fotografen seiner Generation. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgestellt – u.a. in der National Gallery of Canada, Ottawa (2014) und im Centre Pompidou, Paris (2015) – und sind in zahlreichen Sammlungen zu finden, u.a. im Musée Nicéphore Niépce, Chalon-sur-Saône und im Folkwang Museum Essen.

Zur Ausstellung erscheint das Buch »The Donkey that Became a Zebra: Darkroom Stories« im MCÉ-Verlag mit Texten u.a. von Joan Fontcuberta und Michel Campeau. Die Publikation ist auch im Fotografie Forum Frankfurt erhältlich.


Obsessed with photography – that is Michel Campeau in the very best sense. The Canadian photographer explored the medium of photography throughout his artistic career. With passion and always new questions: How and why do we photograph? What do photographs reveal about everyday traditions, family and identity? How has photography influenced the way we look at ourselves? What remains analogue in our digital age? Under the title THE DONKEY THAT BECAME A ZEBRA: DARKROOM STORIES the Fotografie Forum Frankfurt presents different bodies of work that demonstrate Campeau’s cravings for a multi-faceted play with photography.

The focus is on Campeau's often tongue-in-cheek principle: he constructs his biography with his own images as well as others'. On view are prints photographed, collected and reproduced by Campeau, including insights into darkrooms and photographs of photographic accessories. The exhibition, curated by Celina Lunsford, presents the transformation from analogue to multimedia photography – and Michel Campeau's fascination for the time before digital intoxication. 

Michel Campeau (*1948, Montreal) has been internationally active for more than 40 years. His documentary project “Disraeli: une expérience humaine en photographie” (1973) was the prelude to his unique practice of exploring the subjective, narrative and ontological aspects of the medium of photography. With the beginning of digital photography, he photographed the dwindling classical photo labs. At the same time, he began to collect amateur photography from Canada and elsewhere and to shape his own creative path with third party photography. His goal was to get closer to the motifs behind the photographic work of others – and thus to his own desire to tell the world in pictures. 

Michel Campeau is regarded as one of the most important photographers of his generation because of his versatile work. His works have been exhibited many times, including the National Gallery of Canada, Ottawa (2014) and Centre Pompidou, Paris (2015), and can be found in many collections, including the Musée Nicéphore Niépce, Chalon-sur-Saône and the Folkwang Museum, Essen.

The book “The Donkey that Became a Zebra: Darkroom Stories” will be published by MCÉ publishing house, with texts by Joan Fontcuberta and Michel Campeau, among others. The book is also available in the Fotografie Forum Frankfurt.

(Text: Fotografie Forum Frankfurt)

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Ausstellung | Gute Aussichten 2018/2019 | Deichtorhallen | Hamburg
Jul
13
zu 3. Okt.

Ausstellung | Gute Aussichten 2018/2019 | Deichtorhallen | Hamburg



Die "Konkrete" Idee | Patrick Knuchel

Die "Konkrete" Idee | Patrick Knuchel

Im 15. Jahr seines Bestehens präsentiert gute aussichten 2018/2019 im Haus der Photographie eine inhaltliche, ästhetische und mediale Bandbreite, wie sie die jungen Fotograf*innen in Deutschland hervorbringen. Ein überraschendes Spektrum vielfältiger Ideen, fotografischer Strategien und formaler wie medialer Umsetzungen, die den aktuellen Status Quo der jungen Fotografie widerspiegeln. 

Die neunköpfige Jury, die durch die Teilnahme des renommierten Fotografen Elger Esser und des bekannten Verlegers Gerhard Steidl unterstützt wurde, wählte aus 98 Einreichungen von 40 Institutionen 9 Preisträger*innen und ihre ausgezeichneten Arbeiten aus. Das verbindende, spürbare Element aller Arbeiten ist – bei aller Unterschiedlichkeit an Themen und Formen – der wendende Punkt, der mit Anfang oft schließt und mit Ende beginnt.

Was sich einmal etabliert hat, lässt sich schwer wieder aus der Welt schaffen – das gilt für jedwede Struktur, sei sie geistiger oder physikalischer Natur. So ist es äußerst erfrischend, wenn die neun Preisträger/Innen von gute aussichten – junge deutsche fotografie 2018/2019 allesamt frischen Wind in ein Feld hineintragen, dessen bildgestalterische Möglichkeiten aller Kassandrarufe zum Trotz offensichtlich bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind.

Preisträger*innen: Lorraine Hellwig, Laila Kaletta, Patrick Knuchel, Benjamin Kummer, Steve Luxembourg, Sina Niemeyer, Malte Sänger, Robert ter Horst und Anna Tiessen.

(Text: Deichtorhallen, Hamburg)

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Ausstellung | Retrospektive - Martin Parr | NRW-Forum | Düsseldorf
Jul
19
zu 10. Nov.

Ausstellung | Retrospektive - Martin Parr | NRW-Forum | Düsseldorf


NRW-Forum | Düsseldorf
19. Juli - 10. November 2019

Retrospektive
Martin Parr


Martin Parr: Knokke, Belgium 2001, © Martin Parr / Magnum Photos

Martin Parr: Knokke, Belgium 2001, © Martin Parr / Magnum Photos


„Wenn die Leute beim Betrachten meiner Bilder gleichzeitig weinen und lachen, dann ist das genau die Reaktion, die die Bilder auch bei mir hervorrufen. Die Dinge sind weder grundsätzlich gut noch schlecht. Ich bin immer daran interessiert, beide Extreme darzustellen.“

(Martin Parr)

Der englische Fotograf Martin Parr gilt als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen Dokumentarfotografie und als Chronist unserer Zeit. Das NRW-Forum Düsseldorf präsentiert vom 19. Juli bis 10. November 2019 die bisher umfassendste Retrospektive des britischen Fotografen, der die Welt mit einem präzisen und liebevollen Blick abtastet und ihr gleichzeitig den Spiegel vorhält.

Martin Parrs Lieblingsmotiv ist der Mensch in seiner alltäglichen oder selbst gewählten Umgebung. Seine Aufnahmen wirken oft übertrieben, schrill, bunt, teilweise grotesk. In seinem Blick auf den Menschen liegt oft etwas Fassungsloses und Schonungsloses. Gepaart mit dem typisch englischen Humor lichtet er die Welt und die Menschen, die in ihr leben, in den schillerndsten Farben ab.

Die Ausstellung ist mit über 400 Werken die bisher umfassendste Retrospektive des britischen Magnum-Fotografen. Neben Arbeiten aus berühmten Serien wie The last Resort, Think of England, Luxury, Life’s a Beach und Common Sense umfasst die Ausstellung in Düsseldorf erstmals auch frühe Fotografien seiner Debüt-Serie Bad Weather. Die Martin Parr Retrospektive zeigt den Fotografen dabei nicht nur als Satiriker, sondern richtet den Fokus auf das fotografische Können und den zeitgenössischen Umgang mit dem Medium der Fotografie. Eigens für die Ausstellung im NRW-Forum entstand die Serie Kleingärtner, die Martin Parr im Großraum Düsseldorf fotografiert hat.

Für seine Aufnahmen begibt sich Martin Parr, der seit 1994 der Agentur Magnum Photo angehört, an die Lieblingsorte der Menschen: den Strand, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele. Er sucht Orte mit Extremen und ist ein Meister der Aufdeckung von Beziehungsgeflechten und gesellschaftlichen Strukturen. Mit dem Stilmittel der Übertreibung arbeitet er Klischees heraus und führt gerne die oft obszöne Selbstpräsentation oder das Konsumverhalten von Menschen vor Augen. Zu Beginn seiner Laufbahn in den 1970er Jahren dokumentierte er die nähere Umgebung seiner Heimat in kontrastreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Anfang der 1980er Jahre verwendete er zunehmend Farbe, änderte seinen Stil und wechselte von einer 35mm Kleinbildkamera zu der neunen Plaubel 6x7 Mittelformatkamera. Sein 1982 begonnenes und 1986 erstmals veröffentlichtes Projekt The Last Resort, mit dem er das britische Strandleben in New Brighton dokumentierte, gilt heute als Meilenstein der Fotografie und machte ihn international bekannt. Die berührenden wie oft verstörenden Aufnahmen zeigen den Alltag des britischen Seebads auf eine völlig neue Art und Weise. Sie hinterfragen den Begriff der Schönheit und untersuchen das Schöne im Hässlichen und das Hässliche im Schönen, stilistisch unterstützt durch das für Martin Parr typische Blitzlicht bei Tageslicht.

Entwickelt und kuratiert wird die Ausstellung von Ralph Goertz, Leiter des IKS – Institut für Kunstdokumentation, der im NRW-Forum bereits mit den Ausstellungen Joel Meyerowitz Retrospective oder Lindbergh/Winogrand: Women on Street vertreten war.

(Text: NRW-Forum Düsseldorf)

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Ausstellung | Leben - Walter Schels | Deichtorhallen | Hamburg
Jul
19
zu 3. Okt.

Ausstellung | Leben - Walter Schels | Deichtorhallen | Hamburg


Deichtorhallen | Hamburg
19. Juli - 3. Oktober 2019

Leben
Walter Schels


Maria Hai-Anh Tuyet, 2003, aus der Serie »Noch mal leben« | je 100 x 100 cm, Pigment-Print | © Walter Schels

Maria Hai-Anh Tuyet, 2003, aus der Serie »Noch mal leben« | je 100 x 100 cm, Pigment-Print | © Walter Schels


Die Reihe HAMBURGER HELDEN, die mit der Ausstellung DIE ZWEITE HEIMAT des Fotografen Peter Bialobrzeski im vergangenen Jahr sehr erfolgreich begonnen wurde, wird im Sommer 2019 mit dem Fotografen Walter Schels (*1936) vom 19. Juli bis 3. Oktober 2019 im Haus der Photographie der Deichtorhallen fortgesetzt.

Seit über 50 Jahren beschäftigt sich Walter Schels wie kaum ein anderer Fotograf seiner Generation mit Extremsituationen des menschlichen Lebens. Der Ausnahmefotograf hat sich für viele seiner Projekte an die Ränder der Existenz begeben: Seine Serien und Langzeitprojekte widmen sich der Geburt ebenso wie dem Sterben; Menschen mit Behinderung werden ebenso wie bekannte Persönlichkeiten im Stil eines klassischen Studiofotografen vor vorwiegend neutralen, oft dunklem Hintergrund porträtiert. Er löst die Figur aus seinem Lebensraum und konzentriert sich auf den Körper sowie die Mimik der Porträtierten. Seine Fotoarbeiten haben ihm den Ruf eines nachdenklichen Existentialisten auf dem Gebiet der zeitgenössischen Portraitfotografie eingebracht.

Die von Ingo Taubhorn kuratierte Ausstellung LEBEN wird einige von Schels bekanntesten Serien präsentieren und diese durch neue Arbeiten ergänzen, die das menschliche Sein in seinen vielen Ausprägungen abbildet und visuell reflektiert. Darunter wird die bisher noch nicht gezeigte Serie Transsexuell zu sehen sein, in der Walter Schels die Entwicklung vom Zeitpunkt der ersten Hormonbehandlung bis zur abgeschlossenen Geschlechtsumwandlung junger Menschen zeigt.

1936 in Landshut geboren, war Walter Schels zunächst als Schaufensterdekorateur in Barcelona, Kanada und Genf tätig, bevor er 1966 in New York seine fotografische Karriere begann. 1970 eröffnete er in München sein eigenes Studio und arbeitete für Magazine wie den Stern und Eltern. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit der Goldmedaille des Art Directors Club für Deutschland, dem Hansel-Mieth-Preis und dem World Press Photo Award 2004. Walter Schels ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg und Ehrenmitglied des BFF (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V.). Er lebt und arbeitet in Hamburg.


Mathis, 10 Monate, 2004, 15 x 15 cm, Silbergelatine-Print, Vintage | © Walter Schels

Mathis, 10 Monate, 2004, 15 x 15 cm, Silbergelatine-Print, Vintage | © Walter Schels


The HAMBURG HEROES series, which had a very successful start last year with the exhibition DIE ZWEITE HEIMAT by the photographer Peter Bialobrzeski, will continue this summer with the photographer Walter Schels (*1936) in the House of Photography at the Deichtorhallen from 19 July to 3 October 2019.

For more than 50 years, Schels has engaged like almost no other photographer of his generation with extreme situations of human life. This exceptional photographer has explored the margins of existence for many of his projects: his series and long-term projects focus on birth as well as dying. In the style of a traditional studio photographer, he depicts people with disabilities as well as famous personalities in front of a usually neutral, often dark background. He removes the figure from its environment and focuses on the body as well as the facial expressions of his subjects. His photography has earned him a reputation as a thoughtful existentialist within contemporary portrait photography.

Curated by Ingo Taubhorn, the exhibition Life will present some of Schel’s best-known series and supplement them with new works that depict and visually reflect human existence in its many forms. Among them will be the never-before-shown series Transsexual, in which Walter Schels shows the development of young people from the time of their first hormone treatment to their completed gender reassignment.

About the Photographer
Born in 1936 in Landshut, Walter Schels initially worked as a window dresser in Barcelona, Canada, and Geneva before beginning his photography career in 1966 in New York. In 1970 he opened his own studio in Munich and worked for magazines such as Stern and Eltern. He has received numerous awards, including the Gold Medal from the Art Directors Club für Deutschland, the Hansel Mieth Prize, and a World Press Photo Award in 2004. Walter Schels is a member of the Freie Akademie der Künste Hamburg and an honorary member of the Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. He lives and works in Hamburg.

(Text: Deichtorhallen, Hamburg)

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Ausstellung | 22. vfg Nachwuchsförderpreis | UNO ART SPACE | Stuttgart
Jul
28
zu 14. Sep.

Ausstellung | 22. vfg Nachwuchsförderpreis | UNO ART SPACE | Stuttgart

UNO ART SPACE | Stuttgart
28. Juli - 14. September 2019 

22. vfg Nachwuchsförderpreis
Alexandra Baumgartner aus Luzern mit "Cabbage and corn, hope and sorrow"
Karla Hiraldo Voleau aus Lausanne mit "Hola Mi Amol"
Christian Indergand aus Silenen mit "Sagen aus Uri, 2018"
Ernst Kehrli aus Luzern mit "Y-Kipcorn"
Jonathan Liechti aus Bern mit "By God's Grace" Portraits"
Lisa Lurati aus Lugaggia mit "Scherzo. Molto allegro quasi presto"
Fabienne Spiller aus Schaffhausen mit "Abseits von Philia"
Aissa Tripodi aus Basel mit "Besetzt – Warten – Eintreten"
Fred Walter Uhlig aus Basel mit "Cava"
Simon von Gunten aus Solothurn mit "Cutis"


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Ausstellung | Imperial Courts 1993-2015 - Dana Lixenberg | Fotohof | Salzburg
Aug
2
zu 28. Sep.

Ausstellung | Imperial Courts 1993-2015 - Dana Lixenberg | Fotohof | Salzburg


Fotohof | Salzburg
2. August - 28. September 2019

Imperial Courts 1993–2015
Dana Lixenberg


Dana Lixenberg − Dee Dee and her son Emir, 2013 | aus der Serie: Imperial Courts 1993−2015 | Courtesy of the Artist and GRIMM, Amsterdam | New York

Dana Lixenberg − Dee Dee and her son Emir, 2013 | aus der Serie: Imperial Courts 1993−2015 | Courtesy of the Artist and GRIMM, Amsterdam | New York


Im Zentrum von Imperial Courts 1993-2015 stehen die Bewohner von Watts, einem prekären Stadtteil in Los Angeles South Central. Auslöser für Dana Lixenbergs Langzeit-Porträtstudie waren die Ausschreitungen und Unruhen des Jahres 1992, die in Folge des Freispruches der vier Polizisten, die den Afroamerikaner Rodney King 1991 bei seiner Verhaftung schwer misshandelten, und ganz Los Angeles erschüttert hatten. Lixenberg hatte im Auftrag eines holländischen Magazins die Unruhen dokumentiert und sich im Anschluss für die Schicksale der einzelnen BewohnerInnen zu interessieren begonnen.

Bei ihren zahlreichen Besuchen ab 1993 porträtierte sie die Menschen vor Ort immer wieder im klassischen Schwarz-Weiß Großformat im Freien bei natürlichem Licht. Die Porträts sind von gegenseitigem Respekt getragen und zeigen die Abgebildeten als selbstbewusste wie auch verletzliche Individuen.

Über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahrzehnten veränderten sich nicht nur die Physiognomie und der Habitus der Dargestellten, sondern auch das allgemeine Erscheinungsbild des urbanen Raums. Im Verlauf des Projekts waren einige Bewohner getötet worden, andere kamen ins Gefängnis oder verschwanden. Aus den Kindern der früheren Fotografien wurden Erwachsene, die ihre eigenen Familien gründeten.

Video- und Audioaufzeichnungen von Lixenberg geben in der Ausstellung einen zusätzlichen Einblick in das Gesamtprojekt der Künstlerin, einem vielschichtigen und berührenden sozialen Dokument über das Vergehen der Zeit in einer Randzone der Gesellschaft.

Nach Abschluss des Projektes verarbeitete Lixenberg ihr Material zu dem Buch "Imperial Courts 1993−2015", verlegt bei Roma Publications, Amsterdam.

Die erste umfassende Ausstellung dieses Projektes fand im Huis Marseille, Amsterdam, im Dezember 2015 statt.

Große internationale Aufmerksamkeit für ihre Arbeit erlangte die Fotografin besonders durch die Verleihung des international renommierten "Deutsche Börse Photography Foundation Prize", 2017.

Dana Lixenberg, geb.1964 in Amsterdam, 1984 London College of Printing, 1987 Gerrit Rietveld Akademie, lebt und arbeitet in Amsterdam und New York.

Imperial Courts wurde durch holländischen Mondriaan Fonds unterstützt.


FOTOHOF is showing the groundbreaking work Imperial Courts, 1993−2015 by Dutch photographer Dana Lixenberg, its first such presentation in Austria. The project, featuring residents of Imperial Courts, a public housing project in Watts, South Central L.A., was produced over the period of twenty-two years.

Lixenberg's highly committed project came about in the aftermatch of the riots of 1992, which were the consequence of the acquittal of the four LAPD officers who had used brutal violence against Rodney King, an African American motorist, during his arrest. In the wake of the riots, Lixenberg made a series on the rebuilding of South Cental L.A. for a Dutch publication. This trip was the genesis of her Imperial Courts work. She became interested in exploring life in the projects through a stripped down and de-sensationalized approach, and returned to the area in the following year. After being introduced to Tony Bogard, leader of the PJ Watts Crips gang, and securing his approval, she found her way into the community of Imperial Courts and slowly gained the trust of the residents. Using a large-format camera and black-and-white film, all portraits were made outdoors with natural light, with the subjects depicted as both self-assured and vulnerable.

Her portraits are sustained by a sense of mutual respect, in a relationship lasting more than two decades. What changes over that period of time is not just the physiognomy and the bearing of the protagonists (due to their apparel and/or hairstyles), but also the appearance of the housing estate and its architecture.

Over the time span of the project some in the community were killed while others disappeared or went to jail. Children featured in earlier photographs had grown up and established families of their own. Lixenberg expanded the project with video and audio recordings to create a nuanced portrait that is also sociological in its scope and impact. In this way, Imperial Courts constitutes a complex and evocative record of the passage of time in an underserved community.

Once the project was completed, she incorporated the material in her book Imperial Courts 1993−2015 published by ROMA Publications, Amsterdam. The first comprehensive presentation of the project was shown at Huis Marseille, Amsterdam, in December 2015.

The photographer garnered a great deal of international attention for this body of work, especially when she was awarded the prestigious Deutsche Börse Photography Foundation Prize in 2017.

Dana Lixenberg, born 1964 in Amsterdam; 1984 London College of Printing; 1987 Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam; lives and works in Amsterdam and New York.

Imperial Courts was kindly supported by Mondriaan Fund.

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Ausstellung | Gute Gefühle - Elena Parris | Galerie 94 | Baden
Aug
23
zu 5. Okt.

Ausstellung | Gute Gefühle - Elena Parris | Galerie 94 | Baden


Galerie 94 | Baden
23. August - 5. Oktober 2019

Gute Gefühle
Elena Parris


more than ever!

more than ever!

Artistisch und virtuos

Einst brach Elena Parris kämpferisch Tabus, sie brüskierte und provozierte. Heute will die Schweizer Künstlerin immer noch Grenzen sprengen: Doch jetzt soll ihre Kundschaft mit Parris weiter schreiten, höher blicken, tiefer gehen. Mit «Guten Gefühlen». Ein Gesicht blickt aus einem Rücken, eine gesichtslose Frau räkelt sich hinter Gitterstäben, man sieht Teile einer Blume – Stempel und Staubblätter geometrisch geordnet. Alles scheinbar zufällig komponiert und auf den ersten Blick züchtig. Doch halt, die Blumenkomposition ist der Ursprung allen Lebens: Vereinigung steht bevor. Und die Frauenbilder sind erotisch äusserst aufgeladen. Wie heisst doch eines? «It’s different behind». Dahinter ist alles ganz anders. Vielschichtig. Vielschichtigkeit, das ist das neue Thema von Elena Parris. Einst lancierte sie eine politisch und religiös gewagte Plakatkampagne, die zensiert wurde («the surprise collection»). Das war alles offensichtlich. Heute zeigt sie subtilere Werke. Die Künstlerin sagt: «Gegensätzliches, vordergründig Widersprüchliches und Mehrdeutigkeiten interessieren mich derzeit.» Der Grund? «Das lässt mehr Spielraum zur Interpretation.» Provokation mag bei den neuen Werken vorerst scheinbar fehlen, doch der Reiz zeigt sich beim zweiten Hinschauen. Es ist der Reiz des tieferen, längeren Blickes: Als Zuschauer möchte man die Vielschichtigkeit aufschlüsseln. Denn Parris' Fotos sind keine Momentaufnahmen, auf die sich heute viele Fotografen beschränken, sondern es sind durch das Übereinanderlegen verschiedener Schichten Bilder neuer Realitäten entstanden.

Elena Parris, die in den letzten Jahren weltweit ausstellte – von Berlin bis Shanghai, von Tiflis bis Zürich – sagt: «Ich habe eine Abneigung gegen das Zwanghafte, das um der Aufmerksamkeit Willen grotesk oder hässlich wirken will.» Kommerzielle Modeströmungen sind ihr überdies egal. Positives ist angesagt. Parris begründet: «Kaltblütiges, Grausames oder Trauriges gibt es doch schon zur Genüge.» Die eigenwillige Künstlerin betont: «Alle wollen wir doch sinnlich und charismatisch sein, aber viele Menschen können das nicht ausdrücken. Ich weiss nicht, ob mir das gelingt.» Bleibt die Frage, was Schönheit ist. Elena Parris dazu: «Das perfekte Bild hat viele Facetten, für mich gehören beispielgebende und unvergleichbare Attribute dazu. Artistisch und virtuos soll meine Fotografie sein. Nur dann wird ein Bild fantastisch wirken.» Das Publikum darf mit Elena Parris weiter schreiten, höher blicken, tiefer gehen – so kann die Künstlerin immer wieder neue Grenzen sprengen.

Elena Parris ist in Luzern geboren und aufgewachsen. Nach einem Exkurs in das Studium der Architektur verschrieb sie sich der Fotografie. Sie studierte an der Uni Berlin bildende Kunst und arbeitete an der Seite verschiedener namhafter Fotografen wie Helmut Newton. Parris war an den Filmfestspielen in Cannes engagiert, arbeitete mit dem Topmodel Markus Schenkenberg für Werbekampagnen und war für Magazine wie «annabelle», «Massiv», «Amica», «Faces» und viele andere im Einsatz. Sie lebt in Grosswangen, wo sie auch den «Kunsthof» lanciert hat, eine Plattform für Kunstschaffende.

(Text: Mathias Haehl)

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Ausstellung | Das Auge der Welt - Henri Cartier-Bresson | Rossart | Zürich
Aug
30
zu 26. Okt.

Ausstellung | Das Auge der Welt - Henri Cartier-Bresson | Rossart | Zürich


Rossart | Zürich
30. August - 26. Oktober 2019

Das Auge der Welt
Henri Cartier-Bresson


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Das Auge der Welt

Wenn man in der Photographie eine Analogie zu den großen Malern des 20. Jahrhundert, ihrer vitalen Kreativität und ihrer spontanen Fähigkeit auf Gesehenes zu reagieren suchte, würde man sicherlich in einem ersten Atemzug Henri Cartier-Bresson nennen. Kaum jemand hat das photographische Sehen im 20 Jahrhundert mehr geprägt, als der 1908 geborene Franzose.

Nun bereitet die Züricher Photographie Galerie RossArt eine Cartier-Bresson Show vor, die nicht nur bekannte ikonographische Werke des herausragenden Jahrhundert Talents zeigt, sondern auch reizvolle Motive und Portraits die auf den zahlreichen, weltumspannenden Reisen Cartier-Bressons entstanden sind. Das rastlose Bedürfnis die zahlreichen Schauplätze der Geschichte und ihre Akteure einzufangen führte ihn bereits mit 23 Jahren an die Elfenbeinküste, wenig später nach New York. Mit 29 photographierte er die Krönung George des VI in London und nur wenige Monate später wurde im spanischen Bürgerkrieg gesichtet. Als treuer Begleiter an seiner Seite stets die Leica Kleinbildkamera, gefüllt mit schwarz-weiss Filmmaterial. Noch heute erstaunt uns wie Cartier-Bresson mit dieser, vergleichsweise bescheidenen Ausrüstung Bilder von einer so intensiv ästhetischen Dichte schaffen konnte. Wie kein Zweiter prägte er stilistisch ganze Generationen von Photographen, zog Museumsleute, Sammler und Betrachter in seinen Bann.

Das Werk Henri Cartier-Bresson spiegelt fast ein ganzes Jahrhundert wieder. Mit dem Blick auf ein ebenso abenteuerliches wie schaffensreiches Leben hat man für die intime und feine Ausstellung deshalb Bilder gewählt, die zum einem Cartier-Bressons interessierten Blick auf die zahlreich bereisten Orte, etwa Indien, Mexico, Amerika oder die Türkei widerspiegeln. Im Dialog dazu gibt es jene Bilder-Ikonen wie etwa Giacometti im Regen, den berühmten Sonntag an der Marne, einen brilliantes Jean-Paul Satre Portrait oder den Duke of Windsor. So ensteht ein lebhafes, spannendes Miteinander der Bilder, die man ganz diskret aus einer renommierten Privatsammlung übernehmen konnte.

Ohne unbescheiden zu sein darf man Cartier-Bresson wohl zurecht 'das Auge der Welt' nennen. Die perfekte Komposition, auch unter Zeitdruck und in unkomfortablen Situationen war immer sein Anspruch. Mit welch wunderbaren Bildern er diesen Anspruch eingelöst hat, dass kann man vom 29. August diesen Jahres an in der RossArt Galerie betrachten. Die Züricher Galeristin Svetlana Minati hat für die Show eine Selektion zusammengestellt die ganz wunderbar Gelegenheit bietet museale Exponate in Original zu erleben, wie auch den Blick auf jene Photographien zu richten, welche den Blick des weit herumgekommenen und vielgereisten Cartier-Bresson dokumentieren.

(Text: Hans Irrek)

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Ausstellung | Light from within - Todd Hido | Galerie Les Filles du Calvaire | Paris
Sep
6
zu 19. Okt.

Ausstellung | Light from within - Todd Hido | Galerie Les Filles du Calvaire | Paris

  • Galerie Les Filles du Calvaire (Karte)
  • Google Kalender ICS

Galerie Les Filles du Calvaire | Paris
6. September - 19. Oktober 2019

Light from within
Todd Hido


Todd Hido, #11506-3940, 2014

Todd Hido, #11506-3940, 2014

Zur Eröffnung der neuen Nachsommersaison im September freut sich die Galerie Les Filles du Calvaire, die Einzelausstellung des amerikanischen Fotografen Todd Hido anzukündigen: Licht von innen. Die Galerie wird eine außergewöhnliche Auswahl an Bildern aus der Houses at Night Serie zeigen, die Hido berühmt gemacht haben. Bright Black World, das sich mit anhaltender Kraft und Schönheit der tragischen Frage widmet, dass sich unsere Landschaften im Wandel befinden, ergänzt diese Gruppe. Und einige seiner emblematischen Porträts sind in diesem Panorama verteilt. Parallel zur Ausstellung wird das Buch House Hunting bei Nazraeli Press neu aufgelegt.

House Hunting ist das perfekte Bild von Todd Hidos künstlerischer und körperlicher Wanderung; der Künstler reiste mit dem Auto durch Amerika, um sein Geheimnis festzuhalten. Das Thema ist klar, ohne Schnickschnack betitelt: Häuser, die nachts gesehen werden. Und doch führt die Behandlung des so erkennbaren Bildes den Betrachter zu einer romantischeren Symbolik, die von einer gewissen Nostalgie geprägt ist. Sein künstlerischer Filter ist verschwommen wie der Geist. Um unsere Vorstellungskraft fruchtbarer zu machen und unsere Projektionen zu stimulieren, ist die Anwesenheit des Menschen nur implizit. Keine Schattenpuppe Silhouette. Diese Abwesenheit verstärkt die mysteriöse Ladung des Werkes und nur durch das schwache Leuchten, das von diesen Häusern ausgeht, vermuten wir, dass sie bewohnt sind.

Mit Bright Black World verlässt Todd Hido die amerikanischen Vororte, um die trostlosen Landschaften Nordeuropas zu erkunden. Die psychologische Geographie und Interpretation sind etwas ganz anderes: Obwohl er immer noch mit der ästhetischen Dualität spielt, die sein Werk charakterisiert, zwischen Fremdheit und dem Erhabenen, Licht und Schatten, ist der Planet, den er beschreibt, heute ein unbekanntes, postapokalyptisches Gebiet. Die in House Hunting vorgeschlagene Menschlichkeit ist in der Dunkelheit verschwunden, verurteilt durch ihre eigenen Fehler.

« Es steht außer Frage, dass es bei dieser Arbeit um die Physik des Klimawandels geht, die jetzt stattfindet. Wenn man nicht in völliger Verleugnung ist, wie es leider viele Menschen tun, kommen diese Veränderungen viel schneller als erwartet....". Todd Hido.


Todd Hido, #11789-6928, 2017. From the series Bright Black World

Todd Hido, #11789-6928, 2017. From the series Bright Black World


Pour cette rentrée de septembre, la galerie Les filles du calvaire a le plaisir d’annoncer l’exposition personnelle du photographe américain Todd Hido : Light from within. L’artiste propose à la galerie un exceptionnel ensemble de la série Houses at Night qui l’a rendu célèbre. S’ajoute à ce corpus la série Bright Black World qui aborde toujours avec force et beauté la tragique question de nos paysages en mutation. Quelques portraits emblématiques de son travail ponctuent ce panorama. Parallèlement, l’ouvrage de House Hunting est réédité chez Nazraeli Press.

House Hunting est l’image parfaite de l’errance artistique et physique de Todd Hido qui a sillonné l’Amérique en voiture pour en saisir le mystère. Le sujet est clair, titré sans fioritures : des maisons vues de nuit. Pourtant le traitement de l’image, si reconnaissable, conduit le spectateur vers une symbolique plus romantique, teintée d’une nostalgie certaine. Son filtre artistique est brumeux comme l’esprit. Pour rendre plus fécond notre imaginaire et stimuler nos projections, la présence de l’homme est uniquement implicite. Aucune silhouette en ombre chinoise. Cette absence renforce la charge mystérieuse de l’œuvre et on devine à la seule lueur qui s’en échappe que ces maisons sont habitées.

Avec Bright Black World, Todd Hido sort des banlieues américaines pour explorer des paysages désolés du nord de l’Europe. La géographie psychologique et l’interprétation sont tout autre : s’il joue ici encore avec la dualité esthétique qui le caractérise entre étrangeté et sublime, lumière et ombre, la planète qu’il décrit est désormais un territoire inconnu post-apocalyptique. L’humanité suggérée dans House Hunting, a disparu dans l’obscurité, condamnée par ses propres erreurs.

« Il ne fait aucun doute que ce travail porte sur le caractère physique du changement climatique qui se produit actuellement. Bien que beaucoup de gens soient dans le déni total de cette mutation, elle se produit bien plus rapidement que prévu. » Todd Hido.


Todd Hido, #11797-3252, 2017. From the series Bright Black World

Todd Hido, #11797-3252, 2017. From the series Bright Black World


To launch the new post-summer season in September, Galerie Les Filles du Calvaire has the pleasure of announcing the solo exhibition of American photographer Todd Hido: Light from within. The gallery will host an exceptional set of images from the Houses at Night series, which made Hido famous. Bright Black World, which tackles, with continued force and beauty, the tragic question of our landscapes undergoing change, complements this group. And a few of his emblematic portraits are spread throughout this panorama. Parallel to the exhibition, the book House Hunting will be republished by Nazraeli Press.

House Hunting is the perfect image of Todd Hido’s artistic and physical wandering; the artist travelled through America by car in order to capture its mystery. The subject is clear, titled without frills: houses seen at night. And yet, the treatment of the image, so recognisable, leads spectators towards a more romantic symbolism, tinged with a certain nostalgia. Its artistic filter is hazy like the mind. To make our imagination more fecund and to stimulate our projections, the presence of mankind is merely implicit. No shadow puppet silhouette. This absence reinforces the work’s mysterious charge and only by the faint glow that emanates from these houses do we guess that they’re inhabited.

With Bright Black World, Todd Hido exits from the American suburbs to explore the desolate landscapes of northern Europe. The psychological geography and interpretation are something else altogether: although he still plays with the aesthetic duality which characterises his work, between strangeness and the sublime, light and shadow, the planet which he describes is now an unfamiliar, post-apocalyptic territory. The humanity suggested in House Hunting has disappeared into the darkness, condemned by its own errors.

« There is no question that this work is about the physicality of climate change that is occurring now. Unless you are in full-blown denial, as unfortunately many people are, these changes are coming far quicker than anybody expected…». Todd Hido.

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Ausstellung | Nosso Brazil - Claudia Jaguaribe | hangar art center - gallery | Brussels
Sep
6
zu 26. Okt.

Ausstellung | Nosso Brazil - Claudia Jaguaribe | hangar art center - gallery | Brussels

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hangar art center - gallery | Brussels
6. September - 26. Oktober 2019

Nosso Brazil
Claudia Jaguaribe


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Die Natur der Dinge ist eine Installation, die die Macht der Natur angesichts ihrer Zerstörung, die dem wirtschaftlichen Fortschritt innewohnt, in Frage stellt. Das Konzept dieser Ausstellung entstand aus dem Wunsch heraus, ein visuelles Verständnis der Extreme der Brasilianer in ihrer natürlichen oder urbanen Umgebung zu vermitteln. Tatsächlich hat Brasilien große von Menschen verursachte Umweltkatastrophen erlebt, einschließlich der Entwicklung von Städten, die sich scheinbar bis ins Unendliche ausbreiten. Die Spannungen und Folgen dieser spezifischen Situation haben Claudia Jaguaribe seit langem interessiert und sind Gegenstand ständiger Forschung, aus der die verschiedenen im Hangar ausgestellten Fotoserien abgeleitet sind. Durch die Auseinandersetzung mit den Themen Stadtlandschaft und Umweltfragen schafft Claudia Jaguaribe verschiedene Ebenen des Verständnisses und der Erzählung. Die ersten Bilder stammen aus dem Jahr 2009 und die letzten wurden in diesem Jahr speziell für die Ausstellung produziert. Claudia Jaguaribe ist eine Künstlerin, die die zeitgenössische Fotografie auf lebendige und verankerte Weise verkörpert: Sie erforscht das Medium ständig, bis es sich zu Formen und Räumen "dehnt", die für sie sehr persönlich sind. Im Hangar stimuliert Claudia Jaguaribe die Wahrnehmung der Realität und bietet dem Betrachter die Vision von "ihrem Brasilien".


La nature des choses est une installation qui interroge le pouvoir même de la nature face à sa destruction, inhérente au progrès économique. Le concept de cette exposition est né du désir d’apporter une compréhension visuelle des extrêmes auxquels sont confrontés les brésiliens, dans leur environnement, naturel ou urbain. En effet, le Brésil a connu de grandes catastrophes environnementales causées par l’homme, notamment le développement de villes qui semblent s’étendre à l’infini. Les tensions et les conséquences de cette situation spécifique intéressent Claudia Jaguaribe depuis longtemps et font l’objet d’une recherche incessante dont découlent les différentes séries photographiques exposées au Hangar. En explorant les thèmes du paysage urbain et des problèmes environnementaux, Claudia Jaguaribe crée différentes couches de compréhension et de récit. Les premières images datent de 2009 et les dernières ont été produites cette année spécialement pour l’exposition. Claudia Jaguaribe est une artiste qui incarne la photographie contemporaine de manière vivante et ancrée: elle explore sans cesse le medium jusqu’à son « étirement » vers des mises en forme et en espace qui lui sont très personnelles. Au Hangar, Claudia Jaguaribe stimule la perception du réel et offre au spectateur la vision de « son Brésil ».


The Nature of Things is an installation that questions the very power of nature over its destruction, inherent in economic progress. The concept of this exhibition was born from the desire to provide a visual understanding of the extremes facing Brazilians in their natural or urban environment. Indeed, Brazil has experienced major man-made environmental disasters, including the development of cities that seem to grow endlessly. The tensions and the consequences of this specific situation have been of interest to Claudia Jaguaribe for a long time and are the subject of researches from which the various photographic series exhibited at Hangar are derived. By exploring the themes of the urban landscape and environmental issues, Claudia Jaguaribe creates different layers of understanding and narrative. The first images are from 2009 and the last ones were produced this year especially for the exhibition. Claudia Jaguaribe is an artist who embodies contemporary photography in a lively and ingrained way: she constantly explores the medium until it is «expanded» into very personal forms and spaces. At Hangar, Claudia stimulates the perception of reality and offers the viewer the vision of «her Brazil».


De natuur der dingen is een installatie die vragen stelt over de kracht zelf van de natuur tegenover haar vernietiging, die inherent is aan economische vooruitgang. Het concept van deze tentoonstelling ontstond uit het verlangen de uitersten waarmee de Brazilianen in hun natuurlijk of stedelijk milieu geconfronteerd worden, op een visuele manier begrijpelijk te maken. Brazilië werd namelijk getroffen door grote milieurampen die door de mens veroorzaakt werden, met name de ontwikkeling van de steden die tot in het oneindige lijken uit te deinen. De spanningen en gevolgen van deze specifieke situatie wekken reeds lang de belangstelling van Claudia Jaguaribe en vormen het onderwerp van een onophoudelijke zoektocht waarvan de verschillende in de Hangar tentoongestelde fotoreeksen het resultaat zijn. Bij het bestuderen van de thema's als het stedelijk landschap en de milieuproblematiek schept Claudia Jaguaribe verschillende begrips- en verhaallagen. De eerste beelden dateren van 2009 en de laatste werden dit jaar speciaal voor de tentoonstelling gemaakt. Als kunstenares incarneert Claudia Jaguaribe de eigentijdse fotografie op een levendige en diepgaande manier: zij tast onophoudelijk de mogelijkheden van het medium af totdat het als het ware "uitgerekt wordt" tot een manier van vormgeving en in een ruimte die voor haar erg persoonlijk zijn. In de Hangar stimuleert Claudia Jaguaribe de perceptie van de werkelijkheid en biedt zij aan de toeschouwer de visie van "haar Brazilië".

(Text: hangar art center gallery)


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Ausstellung | Girls Girls Girls !!! - Bruno Bernard | in focus Galerie | Köln
Sep
10
zu 12. Okt.

Ausstellung | Girls Girls Girls !!! - Bruno Bernard | in focus Galerie | Köln


in focus Galerie | Köln
10. September - 12. Oktober 2019

Girls Girls Girls!!!
Bruno Bernard


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Die Ausstellung widmet sich den aufregenden Pin Up- und Mädchenbildern des deutschamerikanischen Fotografen Bruno Bernard, auch Bernard of Hollywood (1911 – 1987) genannt. In Deutschland promovierte Bernard im Jahr 1934 in Kriminalpsychologie und emigrierte, aufgrund seiner jüdischer Abstammung, 1936 in die USA. In Los Angeles fotografierte er ab 1938 und eröffnete 1940 sein Studio in Hollywood auf dem Sunset Blvd 9055, das er 25 Jahre erfolgreich betrieb. In seinem Studio fotografierte er viele aufstrebende Hollywoodsternchen, aber auch alle großen Hollywoodstars seiner Zeit. Bernard gilt als Entdecker von Marilyn Monroe, da sie durch seine Kontakte (die damals noch unter ihrem Geburtsnamen Norma Jean Baker arbeitete) ihren ersten Filmvertrag erhielt. Carole Kismaric, Kuratorin der Ausstellung “Fame after Photography” im Museum of Modern Art schrieb in ihrem Ausstellungskatalog: “Bernards fotografischer Stil ließ die Mädchen menschlicher erscheinen [als die anderer Pin Up-Fotografen]. Die offensichtliche Verbindung zwischen Model und Kamera lässt den Betrachter innehalten und diese intensiver betrachten.” (Los Angeles Times, 2002)

Die in focus Galerie in Köln erwarb einen Teil des Nachlasses und präsentiert in der Ausstellung “Girls, Girls, Girls” rund 70 ausgewählte Arbeiten, zumeist Vintage Prints, die zwischen 1946 und 1960 vergrößert wurden, neben persönlichen Dokumenten sowie rare Skizzen zur Entstehung einzelner Arbeiten. Schwerpunkte der Ausstellung sind Arbeiten über seine Muse Lily St. Cyr, die wohl legendärste Striptease Künstlerin in dieser Zeit und die original Vorlagen zu seinem schon 1950 veröffentlichtem Buch: “Anleitung zur Pin Up Photography”.

Ein Pin-up ist ein Ganzfigurenbild mit hübschen, jungen Frauen in verschiedenen Posen. Meist haben diese Bilder erzählende, sentimentale, romantische oder patriotische Aspekte. Sie zeigen Szenen häufig erotischer Natur, aber eher andeutend als enthüllend. Selbst wenn scheinbar Einblicke gewährt werden, z.B. unter einen vom Wind empor gehobenen Rock, sind diese der Fantasie des Betrachters überlassen und bilden nichts wirklich deutlich ab. Normalerweise sind die Pin-up-Girls leicht bekleidet, es werden aber in Ausnahmefällen auch ganz oder teilweise nackte Mädchen dargestellt. Das Modell trägt entweder ein figurbetontes Kleidungsstück, das sie außer Haus tragen kann (z. B. Badeanzug, Sportdress oder ein knappes Kleidchen) oder etwas Provokantes, Intimes wie ein Negligé oder Dessous. Pin-ups waren zunächst gezeichnete Bilder, die ab den 40er Jahren immer mehr und mehr von der Fotografie abgelöst wurden. Besonders populär wurden Pin-up Fotografien in Amerika im zweiten Weltkrieg. Für die vielen amerikanischen Soldaten im Ausland bedeuteten, die oft an ihre Schrankwände aufgehängten Fotos, eine tiefe emotionale Verbundenheit mit ihrer Heimat. Pin-ups wurden auch in den großen seriösen amerikanischen Magazinen wie Life, New York Times etc. veröffentlicht, da diese als Teil der USamerikanischen Alltagskunst und Kultur angesehen wurden. Pin Ups sind deswegen so besonders und interessant, da sie im Laufe ihrer Entwicklung seit den 1920er Jahren bis heute nichts an ihrer Faszination eingebüßt haben (siehe auch Wikipedia). Bernard of Hollywood gilt als einer der bedeutentsten Fotografen dieses Genres.


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The exhibition is dedicated to the exiting Pin Ups and girls´ pictures of the german-american photographer Bruno Bernard, better known as Bernard of Hollywood (1911 – 1987). In 1934 Bernard promoted in criminal psychology in Germany and emigrated 1936 to the USA because of his Jewish ancestry. There he photographed in Los Angeles since 1938 and opened his studio two years later in Hollywoods Sunset Blvd 9055, where he run succesfully the studio for twentyfive years. At this place he photographed many aspiring Hollywoodstars, but also all great Hollywoodstars of his time. Bernard is considered a discoverer of Marilyn Monroe, because she (who worked under her birthname Norma Jean Baker) got her first film contract through his contacts. Carole Kismaric, the curator of the exhibition “Fame after Photography” of the Museum of Modern Art, NY, wrote in the exhibition catalog: “Bernard had a way of making his subjects seem more human [than other pinup photographers]. When you see his pictures, you want to stop and look at them because of the obvious connection between the subject and the camera.” (Los Angeles Times, 2002)

The in focus gallery in Cologne purchased a part of the estate and presents about 70 selected works next to personal documents and rare sketches of the creation of single works in the exhibition “Girls, Girls, Girls.” These artworks mostly are vintage prints that had been printed between 1946 and 1960. A special attention will be paid to Bernard´s muse Lily St. Cyr, probably the most famous exotic dancer of this time and original photographs of his book “Guide to pin-up photography” published in 1950.

A Pin-up is a full-lenght picture which portrays of pretty, young women in different poses. In most cases these picutres contain a narrative, sentimental, romantic or patriotic aspect. They show erotic scenes, but rather implicativ than unveiling. Even if they allow insight, for example a blowing dress in the wind, they leave the imagination to the viewer and most of the time do not really show something. Usually Pin-up girls are not presented naked, but in exceptional cases they are partly or completely naked. The model wears figure-accentuating garments which she can wear out of house (for example a swimsuit, a sportdress or a short dress) or something more provocatively and intim like a negligé or a dessous. First Pin-ups had been sketched pictures which were stipped off by photography during the 1940s. Exspecially Pin-up photographies became famous during World War II. American soldiers associated them with their homeland and pinned these photographes on their wall unit. Pin-ups were also published in reputable journals and magazines like Life, New York Times etc., because they were part of the US-american everyday art and culture. Because of that Pin-ups are such extraordinary and interesting and did not loose their faszination since the 1920s until today (reference to Wikipedia). Bernard of Hollywood is one of the major photographers of this genre.

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Ausstellung | Turning 18 - Anne-Catherine Chevalier | hangar art center - gallery | Brussels
Sep
13
zu 26. Okt.

Ausstellung | Turning 18 - Anne-Catherine Chevalier | hangar art center - gallery | Brussels

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hangar art center - gallery
13. September - 26. Oktober 2019

Turning 18
Anne-Catherine Chevalier


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Hangar präsentiert Anne-Catherine Chevaliers neues Fotoprojekt Turning 18. Die Ausstellung fällt mit der Veröffentlichung der Publikation des Buches bei Prisme Editions zusammen. Als dritte Serie von Anne-Catherine Chevalier (nach Mütter & Töchter und Familie) ist Turning 18 das Ergebnis eines Wunders vor dem Hintergrund ihrer Kinder, die erwachsen werden und erwachsen werden, aber auch vor ihren eigenen Jugenderinnerungen. Zwei Jahre lang besuchte Anne-Catherine Chevalier junge Menschen in diesem ganz besonderen Moment ihres Lebens, als sie 18 Jahre alt wurden: am Ende der Schule, dem Moment der großen Entscheidungen, was für einige mit dem Alter der gesetzlichen Mehrheit entspricht. Jeder Erwachsene im Leben hat den Ort gewählt, an dem er fotografiert werden wollte, einen bedeutsamen Ort für ihn/sie. Hinter jedem Porträt verbergen sich Träume, Ängste, Reue und Talent. Turning 18 versammelt eine Serie von 50 Porträts, von denen eine Auswahl im Hangar ausgestellt ist.


Hangar présente le nouveau projet photographique d’Anne-Catherine Chevalier : Turning 18. L’exposition coïncide avec la parution du livre chez Prisme Editions. Troisième série d’Anne-Catherine Chevalier (après Mothers & Daughters et Family), Turning 18 est né d’un émerveillement devant ses enfants grandissant et devenant majeurs mais aussi face à ses propres souvenirs d’adolescente. Durant deux ans, Anne-Catherine Chevalier est allée à la rencontre de jeunes à ce moment si particulier de leur vie, leurs 18 ans : la fin de l’école, le moment des grands choix, qui correspondent pour certains à la majorité. Chaque adulte en devenir a choisi le lieu de sa photo, significatif à ses yeux. Derrière chaque portrait se cache des rêves, des peurs, des regrets et du talent. Turning 18 rassemble une série de 50 portraits dont une sélection est exposée au Hangar.


Hangar presents Anne-Catherine Chevalier’s new photographic project Turning 18. The exhibition coincides with the release of the publication of the book by Prisme Editions. As the third series of Anne-Catherine Chevalier (after Mothers & Daughters and Family), Turning 18 is the result of a wonder in front of her children growing up and becoming adults but also in front of her own teenage memories. For two years, Anne-Catherine Chevalier visited young people at this very special moment of their lives, when they turned 18: at the end of school, the moment of big choices, which corresponds for some with the age of legal majority. Every adult in life has chosen the place where he/she wanted to be photographed, a meaningful place to him/her. Behind each portrait lies dreams, fears, regrets and talent. Turning 18 brings together a series of 50 portraits of which a selection is exhibited at Hangar.


Hangar presenteert het nieuwe fotoproject van Anne-Catherine Chevalier: Turning 18. De tentoonstelling valt samen met de verschijning van het boek bij Prisme Editions. De derde reeks van Anne-Catherine Chevalier (na Mothers & Daughters en Family), Turning 18, is ontstaan uit het gevoel van verwondering dat zij ervaarde ten opzichte van haar opgroeiende kinderen en hun meerderjarigheid, maar ook ten aanzien van haar eigen herinneringen als tiener. Twee jaar lang had Anne-Catherine Chevalier ontmoetingen met jongeren op dat cruciale moment in hun leven wanneer zij 18 jaar worden: het einde van de school, het moment van de grote keuzes, die voor sommigen samenvallen met hun meerderjarigheid. Elke volwassene in wording koos zelf de locatie voor zijn of haar foto, die voor hem of haar zeer betekenisvol was. Achter elk portret gaan dromen, angsten, spijt en talent schuil. Turning 18 bestaat uit een reeks van 50 portretten, waarvan een selectie in de Hangar wordt tentoongesteld.

(Text: hangar art center - gallery, Brussels)

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Ausstellung | Jan Groover | Musée d'Elysée | Lausanne
Sep
18
zu 5. Jan.

Ausstellung | Jan Groover | Musée d'Elysée | Lausanne


Musée d’Elysée | Lausanne
18. September 2018 - 5. Januar 2020

Jan Groover


Jan Groover, Sans titre, vers 1987 © Musée de l’Elysée, Lausanne – Fonds Jan Groover

Jan Groover, Sans titre, vers 1987 © Musée de l’Elysée, Lausanne – Fonds Jan Groover

Die Ausstellung bietet den ersten Rückblick auf das Gesamtwerk der US-amerikanischen Fotografin Jan Groover (1943-2012), deren privater Nachlass 2017 in die Sammlung des Musée de l’Elysée kam. Anhand einer Auswahl von Archivstücken aus diesem Nachlass behandelt die Schau nicht nur die New Yorker Jahre der Künstlerin, sondern mit ihrer Zeit in Frankreich auch den wohl am wenigsten bekannten Abschnitt ihres Schaffens. Der Rundgang präsentiert die Ergebnisse umfassender Forschungsarbeiten des Museumsteams an diesem Bestand, die sowohl konservatorische Aspekte (eine genaue Untersuchung der fotografischen Verfahren und Trägermaterialien, restauratorische Behandlung) als auch historische Dokumentation (Groovers Werk im Kontext und seine Rezeption aufseiten von Institutionen und Kritik) beinhalteten.

„Die Formgebung ist entscheidend. “ In Anlehnung an diesen Leitsatz Jan Groovers rückt die Ausstellung den zutiefst gestalterischen Ansatz in den Vordergrund, der das Werk der Fotografin ihr Leben lang bestimmte. Ihre von unermüdlichem Experimentieren geprägte künstlerische Suche und der damit zusammenhängende Schaffensprozess werden in der Ausstellung nicht allein durch Originalabzüge, sondern auch anhand von Dokumenten, Aufzeichnungen und Skizzenbüchern anschaulich.

Anfang der 1970er Jahre machte sich Jan Groover die ihre ursprüngliche Berufung als Malerin aufgab mit ihren mehrteiligen, motivisch um Strassen, Autos und Stadtlandschaft kreisenden Fotografien einen Namen. Als Auftakt zu ihren formalen und ästhetischen Experimenten lassen sich an ihnen damals im Umfeld der Konzeptkunst angestossene Überlegungen (insbesondere zu den Begriffen der Serie und der Sequenz) reflektieren. Um 1978 nahm Jan Groover einen radikalen Themenwechsel hin zum Stillleben vor. Damit begann die Arbeit an einer Werkgruppe, die das Gros ihres Œuvres ausmacht und durch die sie bis heute in der zeitgenössischen Geschichte des Mediums als eine der Hauptvertreterinnen dieses Genres gilt. Ihre überwiegend im Atelier entstandenen Kompositionen sind in unterschiedlichen Techniken ausgeführt und sollten in den 1980er Jahren aktiv zur Anerkennung der Farbfotografie beitragen. Obwohl die Sachfotografie in ihrem Werk eindeutig überwiegt, gibt es in Jan Groovers Bildern immer wieder auch Landschaften, Körper und Porträts, die meist monochrom gehalten sind. Ihr ausgeprägtes Interesse galt dem Platin-Palladiumdruck, mit dem sie nach ihrem Umzug nach Frankreich zunehmend experimentierte und mehrere Serien in aussergewöhnlichem Querformat (Bankettkamera) schuf, die den Schlusspunkt der Ausstellung bilden.


Cette exposition revient pour la première fois sur l’ensemble de l’œuvre de Jan Groover (1943-2012), photographe d’origine américaine dont le fonds personnel a intégré les collections du Musée de l’Elysée en 2017. À travers une sélection d’archives issues de ce dernier, elle évoquera non seulement les années new-yorkaises de l’artiste, mais aussi françaises – pan méconnu de sa carrière. Le parcours présente les résultats d’un important travail de recherche mené par l’équipe du musée sur le fonds – à la fois du point de vue de la conservation (analyses approfondies sur les procédés et supports photographiques, traitements de restauration) et de la documentation historique (contextualisation de l’œuvre et de sa réception tant institutionnelle que critique).

« Le formalisme, c’est l’essentiel. » Empruntant pour ligne directrice l’assertion de Groover, l’exposition met en lumière le dessein éminemment plastique poursuivi tout au long de son travail par la photographe. Menée au gré d’une expérimentation constante, cette recherche et le processus créatif qu’elle implique sont mis en valeur non seulement par la présentation d’épreuves vintage, mais aussi par la présence de documents, notes et carnets préparatoires.

Au début des années 1970, Jan Groover – délaissant sa vocation première de peintre – est remarquée pour ses polyptyques photographiques, construits autour des motifs de la route, des voitures et de l’environnement urbain. Prémisses de ses explorations formelles et esthétiques, ils offrent la possibilité de réexaminer des réflexions amorcées par les artistes contemporains de l’époque (notamment les notions de sérialité et de séquence). Vers 1978, Jan Groover change radicalement de sujet pour se tourner vers la nature morte. Elle débute ainsi un corpus qui formera l’essentiel de son œuvre, et grâce auquel elle reste aujourd’hui encore l’une des figures éminentes du genre dans l’histoire contemporaine du médium. Pour la plupart réalisées en studio, ses compositions relèvent de procédés variés. Dans les années 1980, elles contribueront activement à la reconnaissance de la photographie en couleurs. Malgré une prééminence sans conteste de ses photographies d’objets, le travail de Jan Groover est également ponctué de paysages, corps et portraits, souvent en noir et blanc. Elle développe également un attachement pour la technique au platine et au palladium dont elle approfondira l’étude à son arrivée en France, avec plusieurs séries au format allongé très particulier (banquet camera), en conclusion de l’exposition.

(Text: Musée d’Elysée Lausanne)

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Ausstellung | La Mer - Frank Paul Kistner | Uno Art Space | Stuttgart
Sep
20
zu 22. Nov.

Ausstellung | La Mer - Frank Paul Kistner | Uno Art Space | Stuttgart


Uno Art Space | Stuttgart
21. September - 22. November 2019

La Mer
Frank Paul Kistner


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Frank Paul Kistner fotografiert das leere Meer für seine umfangreiche und teils großformatige Serie La Mer. Zwischen Himmel und Meer vermischen sich Blau, Grün und Türkis. Das Meer glitzert und funkelt, schäumt, tost, braust oder ist gänzlich ruhig und leise. Der Horizont sitzt tief und wirkt erhaben weit. Ein schier unendlicher, magischer Raum tut sich auf. Nicht nur malerisch ist er erkundbar, sondern auch in seiner psychologischen und philosophisch-transzendenten Dimension. Bildende und Darstellende Künstler, Literaten, Lyriker und Musiker haben sich seit Jahrtausenden mit dem Meer beschäftigt. Die Seestücke von Frank Paul Kistner verzaubern, verführen einen, den verborgenen, geheimnisvollen Raum unter der Meeresoberfläche mit seinen Sehnsüchten zu füllen. Auch das Unterbewusste fließt mit ein. Irdische Widrigkeiten verblassen. Erhabenes und Wohltuendes kann sich dann ausbreiten – zumindest für diesen Moment.

(Text: Uno Art Space, Stuttgart)

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Ausstellung | Fotografie der Nachkriegsmoderne - Ludwig Windstosser | Museum für Fotografie | Berlin
Okt
12
zu 23. Feb.

Ausstellung | Fotografie der Nachkriegsmoderne - Ludwig Windstosser | Museum für Fotografie | Berlin

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Museum für Fotografie | Berlin
12. Oktober 2019 - 23. Februar 2020

Fotografie der Nachkriegsmoderne
Ludwig Windstosser


Ludwig Windstosser: Aral, Benzin-Raffinerie, 1967, Farbpapier, © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ludwig Windstosser

Ludwig Windstosser: Aral, Benzin-Raffinerie, 1967, Farbpapier, © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ludwig Windstosser


Mit rund 200 Aufnahmen präsentiert die Ausstellung eine Auswahl aus dem Nachlass des Stuttgarter Fotografen Ludwig Windstosser (1921-1983), den die Kunstbibliothek im Museum für Fotografie bewahrt. Durch seine Firmenporträts avancierte Windstosser zum führenden Industriefotografen der westdeutschen Nachkriegszeit und ist dennoch bis heute weitgehend unbekannt. Die Ausstellung ist der erste Versuch, einen umfassenden Einblick in Leben und Werk des Fotografen zu geben, der bislang noch in keiner Einzelausstellung gewürdigt wurde.

Tendenzen der Nachkriegsavantgarde
In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Windstosser Mitglied der Gruppe fotoform und beteiligte sich an den Ausstellungen und Buchprojekten der "subjektiven Fotografie". In Anknüpfung an die fotografischen Tendenzen der 1920er und frühen 30er Jahre prägte vor allem fotoform die Bildsprache der fotokünstlerischen Nachkriegsavantgarde. Steile Perspektiven, ungewöhnliche Bildausschnitte und starke Kontraste finden sich auch in den Werbeaufnahmen, die er als Industriefotograf ab den frühen 1950er Jahren für viele Firmen – vom Stahlbau über Pharmahersteller bis hin zur Textilbranche – realisierte. So porträtierte er das Bergbauunternehmen Ruhrkohle AG, das für den Aufschwung der westdeutschen Wirtschaft eine maßgebliche Rolle spielte. In seinen Fotografien zeigt er den Produktionsablauf von den Schächten bis hin in die heimischen Öfen und entwickelt dabei ein Bild vom Bergbau, das auch heute noch im kollektiven Gedächtnis präsent ist.

Gegenüberstellungen von Großstadt und Natur
Auch für seine zahlreichen Buchprojekte fing Windstosser den nachkriegsdeutschen Zeitgeist mit seiner Kamera ein. Die Bildbände führen das Lebensgefühl in Großstädten wie Berlin oder Stuttgart einerseits sowie ein breites Spektrum an Landschaftsaufnahmen andererseits vor Augen. Der 1972 erschienene Bildband "Berlin: teils teils" ist ein Porträt West-Berlins, in einer von Wiederaufbau und Fortschritt aber auch dem Wunsch nach Normalität und Sicherheit geprägten Zeit. Dieses Spannungsfeld zieht sich durch geschickte Gegenüberstellungen durch das gesamte Farbfotobuch.

Begleitband zur Ausstellung
Der zur Ausstellung erscheinende 80-seitige Begleitband vertieft die drei Hauptaspekte im Schaffen Windstossers – künstlerische Fotografie, Industriefotografie, Stadt- und Landschaftsaufnahmen. Die Karriere Ludwig Windstossers steht exemplarisch für das Wirken vieler Fotografinnen und Fotografen in der Zeit des westdeutschen Wirtschaftswunders, seine Arbeit ist andererseits einzigartig in der Vielseitigkeit ihrer Bildsprache.

(Text: Museum für Fotografie, Berlin)

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Ausstellung | Als ob die Welt zu vermessen wäre - Guido Baselgia | Fotostiftung Schweiz | Winterthur
Okt
19
zu 16. Feb.

Ausstellung | Als ob die Welt zu vermessen wäre - Guido Baselgia | Fotostiftung Schweiz | Winterthur


Fotostiftung Schweiz | Winterthur
19. Oktober 2019 - 16. Februar 2020

Als ob die Welt zu vermessen wäre
Guido Baselgia


Templada I, 2018 © Guido Baselgia

Templada I, 2018 © Guido Baselgia


Der Fotograf als Forschungsreisender: In den vergangenen zwanzig Jahren bewegte sich Guido Baselgia mit seiner Kamera in geologischen Randzonen, tastete die karge Erdoberfläche ab und beobachtete Lichtphänomene in den Alpen, den Anden und im Norden Norwegens. Seine Studien übersetzte er in die Bildsprache einer langsamen, analogen Fotografie. So entstanden schwarzweisse Tableaus an der Grenze zur Abstraktion, ausgeführt als grossformatige Silbergelatineabzüge oder Heliogravüren, die sich durch ihre Detailliertheit und materielle Beschaffenheit auszeichnen. Die Ausstellung knüpft an die bekannten Werkzyklen – «Hochland», «Weltraum», «Silberschicht« und «Light Fall» – an und stellt erstmals Baselgias neuestes Projekt vor. Dieses führt ihn nach Ecuador und Peru, ins Amazonasbecken. Auf seinen Expeditionen setzt sich der Fotograf mit der Darstellbarkeit des tropischen Regenwaldes auseinander. Die flirrende Dichte und Vielfalt der Vegetation verwandelt er in Kompositionen grösster Ruhe und Konzentration. Porträts der indigenen Bewohner und Stillleben aus dem Umfeld der Siedlungen werden zu Reflexionen über die fotografische Repräsentation dieser bedrohten Lebenswelt. Wie ein Memento Mori würdigt Baselgias Arbeit diesen Landschaftsraum, dessen wirtschaftliche Ausbeutung sich längst auf das globale Klima auswirkt.

(Text: Fotostiftung Schweiz, Winterthur)

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Ausstellung | A Mind of Winter | Museum der Moderne | Salzburg
Nov
30
zu 19. Apr.

Ausstellung | A Mind of Winter | Museum der Moderne | Salzburg


Museum der Moderne | Salzburg
30. November 2019 - 19. April 2020

A Mind of Winter
Walter Martin & Paloma Muñoz


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Das Künstlerpaar Walter Martin (1953 Norfolk, VA, US – Milford, PA, US) und Paloma Muñoz (1965 Madrid, ES – Milford, PA, US) arbeitet seit 1994 zusammen und ist insbesondere durch seine Fotografien und Skulpturen bekannt geworden, welche surreale Landschaftsdioramen zeigen, in denen sich absurd-bizarre Szenen abspielen.

In den Schneekugeln der Serie Travelers wird mit großer Sorgfalt und viel Liebe zum Detail das Schicksal von Reisenden dokumentiert. Die Liliputwelten zeigen eine eisige Wildnis aus Schneebergen, Eisblöcken und abgestorbenen Bäumen, in denen verschiedene Personen in mehr oder weniger ausweglosen Situationen gestrandet sind. Die befremdlichen Interaktionen und sich anbahnenden oder bereits eingetretenen Katastrophen verweisen auf die Unsicherheit und Abgründe menschlicher Verhältnisse. Martin & Muñoz unterwandern mit ihren »lustigen Alpträumen« die Nostalgie und Sentimentalität, welche die Kulturgeschichte der Schneekugel gemeinhin begleiten. Zugleich machen sie sich die Traumwelt zunutze, die aus dem Zusammenspiel von Glaskugel, Wasser, Motiv und Schneegestöber entsteht, um schaurig-schöne Geschichten zu inszenieren. Ein kitschiges Souvenir wird so zum Mikrokosmos existentieller Winterstimmungen und zur Bühne eines sehr schwarzen Humors.

8/9 Vorschau Ausstellungen 2019/2020

Die Ausstellung bietet mit Skulpturen, Dioramen und Fotografien einen facettenreichen Einblick in den dystopischen Kosmos von Martin & Muñoz.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache.

Kurator_innen: Thorsten Sadowsky, Direktor, mit Marijana Schneider, Kuratorische Assistentin, Museum der Moderne Salzburg

(Text: Museum der Moderne Salzburg)

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Ausstellung | Growing in Darkness - Mário Macilau | Kehrer Gallery | Manuel Rivera-Ortiz MRO Foundation | Arles
Jul
1
zu 6. Juli

Ausstellung | Growing in Darkness - Mário Macilau | Kehrer Gallery | Manuel Rivera-Ortiz MRO Foundation | Arles

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Kehrer Gallery | Manuel Rivera-Ortiz MRO Foundation | Arles
1. - 6. Juli 2019

Die Ausstellung findet im Rahmen von Les Rencontres de la Photographie Arles 2019 statt

Growing in Darkness
Mário Macilau


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Während der Eröffnungswoche der Rencontres zeigt Kehrer Gallery & Books eine Ausstellung mit Bildern aus der Serie Growing in Darkness des mozambikanischen Fotografen Mário Macilau. Eindrucksvoll zeigt Macilau die Lebenswirklichkeit der Straßenkinder von Maputo, unter denen er selbst aufgewachsen ist. Seit 2017 ist Macilau Künstler der Kehrer Galerie.

Außerdem können Sie hier neue Kehrer-Bücher ansehen, erwerben und natürlich signieren lassen


Pendant la semaine d'ouverture des Rencontres, Kehrer Gallery & Books présente une exposition d'images de la série Growing in Darkness du photographe mozambicain Mário Macilau. Macilau montre de façon impressionnante la réalité de la vie des enfants des rues de Maputo, parmi lesquels il a lui-même grandi. Macilau est artiste à la Kehrer Gallery depuis 2017.

Vous pouvez également consulter, acheter et bien sûr signer de nouveaux livres Kehrer ici.


During the opening week of the Rencontres, Kehrer Gallery & Books is showing an exhibition of pictures from the Growing in Darkness series by Mozambican photographer Mário Macilau. Macilau impressively shows the reality of life of the street children of Maputo, among whom he himself grew up. Macilau has been an artist at Kehrer Gallery since 2017.

You can also view, purchase and of course sign new Kehrer books here.

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Ausstellung | tut en flur | Tart | Zürich
Jun
21
zu 20. Juli

Ausstellung | tut en flur | Tart | Zürich


Tart | Zürich
21. Juni - 20. Juli 2019

“tut en flur”
Anna Halm Schudel, Denise Haschke, Brigitte Lustenberger und Elena Parris


For better for Worse | Brigitte Lustenberger

For better for Worse | Brigitte Lustenberger


Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.

Anna Halm Schudel

Anna Halm Schudel

Von Anna Halm Schudel ist der Rosenteil aus ihrem Langzeitprojekt zu sehen. Seit 25 Jahren nimmt sie Blumenkelche, Blütenblätter und Blütenstempel vor die Linse. Sie zelebriert die leuchtende Farbenpracht und die Formenvielfalt der Blumen. Sie taucht Blumensträusse ins Wasser und malt ein Blumenmeer. Sie lichtet nicht nur die Frische der Blüten ab, sondern auch den Prozess des Ausbleichens, Verdorrens und manchmal auch das Verfaulen ab.

Papaver raeticum | Denise Haschke

Papaver raeticum | Denise Haschke

Von Denise Haschke ist ein vielfältiges Erbari engiadinais mit Campanula, Clematis tamangutica, Papaver und vielen anderen Blumen in Form von Cyanotypien und Lumenprints zu sehen. Sie rückt das Unspektakuläre und das Verborgene in den Mittelpunkt - Dinge aus der Natur und insbesondere des alpinen Lebensraums. Das Werk ist inspiriert und geschaffen in der Berglandschaft und beeinflusst von der tiefen Verbundenheit mit der Natur.

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Von Brigitte Lustenberger sind Bilder der Serie “Flowers“ zu sehen, in welchen sie das Thema Vergänglichkeit, durch das Beobachten und Inszenieren vom "Vergehen und Verwelken" von Blumen in den Vordergrund stellt. Sie bannt den Prozess mithilfe der Fotografie auf ein Negativ, das dem Innehalten eines Augenblicks gleichkommt und versucht somit mit dem “Momentfesthalten“ den Zerfall aufzuhalten.

Elena Parris

Elena Parris

Auch Elena Parris’ gleichnamige Serie “Flowers“ inszeniert Blüten, indem sie sie zerpflückt, zerrupft und zu einer neuen scheinbar perfekten Blüte arrangiert. Sie lässt die filigranen Blütenblätter und Blütenstempel miteinander tanzen und ein neues Bild zeichnen.

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Ausstellung | Tourist | BelleVue - Ort für Fotografie | Basel
Jun
16
zu 30. Juni

Ausstellung | Tourist | BelleVue - Ort für Fotografie | Basel

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Aus der Serie “Tipo Due” | © Ketty Bertossi

Aus der Serie “Tipo Due” | © Ketty Bertossi

Ketty Bertossis Bildserie «Tipo Due», die sie in ihrer sizilianischen Heimat realisiert hat, ist vordergründig eine Reportage über Migration und Herkunft. Darüber hinaus reflektiert die Arbeit aber auch ihre Rolle als Fotografin, die beobachtend zur Beobachteten wird.

In der Bildserie «Nuits Blanches» begleiten wir Joel Sames auf seinen fotografischen Streifzügen durch Paris an die Unorte des Elends, wo Flüchtlinge aus aller Welt gestrandet sind. Die Szenerien im diffusen Licht der Nacht, das Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz verweisen auf die Gegensätzlichkeit von persönlichem Engagement und Empathie und der Gleichgültigkeit der Gesellschaft.

Timo Ullmann untersucht die Grenzen von Individualität angesichts technischer Regeln und kultureller Konventionen in der Bilderproduktion. Durch das Zusammenführen und Überlagern von analogen und digitalen Praktiken werden Mechanismen der Selbstrepräsentation angesichts der digitalen Durchdringung unserer Welt befragt.

(Text: BelleVue - Ort für Fotografie, Basel)

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Ausstellung | Foto und Faden - Marion Strunk | Never Stop Reading | Zürich
Jun
14
zu 2. Juli

Ausstellung | Foto und Faden - Marion Strunk | Never Stop Reading | Zürich


Never Stop Reading | Zürich
14. Juni - 2. Juli 2019

Foto und Faden
Marion Strunk


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Bestickte Fotografie und Texten dazu von Elisabeth Wandeler-Deck, Christine Lötscher, Ilma Rakusa, Birgit Kempker, Marion Strunk, Judith Kuckart, Ines Bauer und Jeannette Fischer

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Ausstellung | Kopiec Bonawentura - Lucas Olivet | Espace JB | Carouge
Jun
14
zu 15. Juli

Ausstellung | Kopiec Bonawentura - Lucas Olivet | Espace JB | Carouge


Espace JB | Carouge
14. Juni - 15. Juli 2019

Kopiec Bonawentura
Lucas Olivet


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A true behind-the-scenes gathering around Lac Noir located in the municipality of Wentworth in Canada, this exhibition is an invitation to travel and discover an exceptional nature. Accustomed to the places, Lucas Olivet goes every day to the family cottage where he continues to work around the lake, the vegetation and the relationship of the man to the water. Through a raking light, he tries to pay homage to this wild nature, to discover the traces of a certain spirituality in which the human presence is found to live simply, in the calm, the rhythm of the sun.

These pictures are the result of patient work. Sober and intimate, they are like Black Lake. They take us into this relaxing landscape, bathed in sunshine and so much so that they seem to be out of time.

“Black Water Ballad” comes after “Wentworth”, an evolving project around the Canadian campaign that was presented at the Biel International Photography Festival in 2013 and in 2014 at the European Young Photography Festival at 104 in Paris.

(Text: Sophie Eigenmann)

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Ausstellung | Die Sammlerin - Isabelle Mège | in situ | Heuberg 24 | Basel
Jun
7
zu 16. Juni

Ausstellung | Die Sammlerin - Isabelle Mège | in situ | Heuberg 24 | Basel


in situ | photo basel | Heuberg 24 | Basel
7. - 16. Juni 2019

Die Sammlerin - Isabelle Mège


Willy Ronis, La chevelure, 1990 | Courtesy Baudoin Lebon

Willy Ronis, La chevelure, 1990 | Courtesy Baudoin Lebon


Nach fünf erfolgreichen Kunstmessen hat sich die photo basel erfolgreich etabliert. Es ist unser Wunsch, auch in diesem Jahr parallel zur photo basel in der situ Reihe mit einer hochstehenden Ausstellung präsent zu sein und Basel als Photo-Stadt besser zu positionieren. Es ist uns gelungen die „i.collection“ von Isabelle Mège zeigen zu können.

Isabelle Mège, genannt „i“, hat für ca. 80 zeitgenössische Photographen posiert. Dieses Abenteuer erstreckte sich über einen Zeitraum von 20 Jahren. In der Tat posierte sie nicht, sondern ist mit den Photographen in einen Dialog getreten. Isabelle startete das Projekt 1987 und ist 20 Jahre lang auf der Suche nach Photographen. Dieser Wille ist der Beweis für das Gefühl der Notwendigkeit, etwas aufzubauen, eine Spur zu hinterlassen – ein Ansatz den man heute als „Performancekunst“ bezeichnen könnte. Ihr Gesicht, ihr Körper, ihre Silhouette nehmen vor dem Objektiv der Photographen die verschiedensten Facetten an. Alle diese Photographien offenbaren dem Betrachte die verschiedenen Persönlichkeiten der Photographen sowie die zahlreichen Facetten des dargestellten Körpers. Somit gelang es ihr, eine beeindruckende Sammlung von Bildern ihres Körpers und zugleich von zeitgenössischen Photographien zusammenzustellen.

Wir freuen und sehr, Ihnen diese kurze aber inspirierende Ausstellung im Raum für Kunst zeigen zu können Es sind ca. 60 Arbeiten zu sehen, die alle auch käuflich erworben werden können.

(Text: Sven Eisenhut, photo basel)

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Ausstellung | Les Yeux Rouges | hangar art center | gallery | Brussels
Jun
7
zu 6. Juli

Ausstellung | Les Yeux Rouges | hangar art center | gallery | Brussels

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hangar art center | gallery | Brussels
7. Juni - 6. Juli 2019

Les Yeux Rouges
Hervé Charles, Hichem Dahes, David de Beyter, Lot Doms, Jean-Frédéric de Hasque, Marie le Mounier, Lola Meotti, Paolo Pelizzari, Philippe Terrier-Hermann, Olivier Thieffry


Olivier Thieffry, FO-TUO.

Olivier Thieffry, FO-TUO.


Cette exposition montre un extrait du travail personnel des enseignants de l’atelier de photographie de la Cambre. Un regroupement exceptionnel dans un projet commun qui met en avant la diversité des pratiques et d'approches du médium et montre la vitalité créatrice qui les anime. Unis par une mise en perspective de la photographie, ils s'ouvrent aux pratiques connexes telles que la vidéo, la performance ou l’installation dans lesquelles on retrouve une même volonté d'interroger des thématiques sociales, politiques, écologiques ou personnelles tout en gardant une écriture visuelle propre et une identité singulière.


This exhibition shows an excerpt from the personal work of the teachers of La Cambre photography workshop. This is an exceptional grouping around a common project that highlights the diversity of practices and approaches of the medium and shows the creative vitality that drives them. United by a perspective of photography, they are open to related practices such as video, performance or installation in which we find the same desire to question social, political, ecological or personal themes while keeping their own visual writing and a singular identity.


Deze tentoonstelling toont een mooie doorsnede van het persoonlijke werk van de docenten fotografie van La Cambre. Een uitzonderlijke bundeling binnen een gemeenschappelijk project dat de nadruk legt op de diversiteit in de praktijk en benaderingswijzen van het medium en toont hoeveel creatieve vitaliteit erachter schuilt. De fotografie in perspectief plaatsen is het gemeenschappelijke doel. Daarom staan de exposanten open voor aangrenzende disciplines zoals video, performances of installaties, waaruit hetzelfde streven spreekt om sociale, politieke, ecologische of persoonlijke thema’s aan te snijden, met behoud van de eigen visuele stijl en ieders unieke identiteit.

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Ausstellung | Eden - Clark & Pougnaud | hangar art center | gallery | Brussels
Jun
7
zu 6. Juli

Ausstellung | Eden - Clark & Pougnaud | hangar art center | gallery | Brussels

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hangar art center | gallery | Brussels
7. Juni - 6. Juli 2019

Eden
Clark & Pougnaud


Clark & Pougnaud, La Rose.

Clark & Pougnaud, La Rose.


Déjà exposé lors de la 2e édition du PhotoBrussels Festival au Hangar, le duo d’artistes Clark & Pougnaud est de retour à Bruxelles avec une toute nouvelle série, Eden. Cette fois-ci, c’est le thème de la nature morte qu’ils ont décidé d’explorer dans leurs images. Avec beaucoup de poésie, Pougnaud est aux décors et à la mise en scène, Clark à la photographie. Pour Eden, ils ont décidé de travailler sur plusieurs supports. L’ensemble de la série fait l’objet de tirages pigmentaires sur papier Hannemülhe. Certaines de ces photographies sont tirées sur un précieux papier Moulin du Vergé.

Cette exposition annonce déjà la thématique de la 4ème édition de PhotoBrussels Festival : Still Life.

« Une saison au paradis. Mettre en scène un jardin imaginaire devant une toile peinte. Peindre puis photographier du matin au soir, tant que la lumière pénètre dans le studio. Rouler la toile quand elle a été photographiée et en tendre une autre.  Rechercher dans le jardin-potager, sur les chemins, dans les buissons, des formes et des couleurs si belles qu’on les rapporte à l’atelier. Capturer quelques insectes, prélever à la nature des petits morceaux de vies magnifiques. Peindre et photographier chaque jour jusqu’aux frimas d’octobre dans le grand espace ouvert d’un studio- photo éphémère. » - Clark & Pougnaud, 2018. 


Already exhibited during the 2nd edition of PhotoBrussels Festival at Hangar, the duo Clark & Pougnaud is back in Brussels with a brand new series, Eden. This time, they decided to explore the theme of still life in their images. With a lot of poetry, Pougnaud creates the sets and the staging, Clark shoots the photographs. For Eden, they decided to work on several media. The entire series is the subject of pigment prints on Hannemülhe paper and some of the photographs are printed on a precious paper Moulin du Vergé.

This exhibition already announces the theme of the 4th edition of PhotoBrussels Festival: Still Life.

“A season in paradise. Stage an imaginary garden in front of a painted canvas. Paint then photograph from morning to night, as long as the light enters the studio. Roll the canvas when it has been photographed and stretch another one. Look in the vegetable garden, on the paths, in the bushes, shapes and colors so beautiful that we bring them back to the workshop. Catch some insects, take from nature small pieces of beautiful lives. Paint and photograph every day until the October frosts in the large open space of an ephemeral photo studio.” - Clark & Pougnaud, 2018.


Het kunstenaarsduo Clark & Pougnaud was al eens te gast op de 2e editie van het PhotoBrussels Festival in Hangar en nu strijken ze opnieuw neer in Brussel, met een nieuwe serie: Eden. Het thema dat ze deze keer verkennen in hun beelden is het stilleven. Pougnaud concentreert zich vol poëzie op de decors en enscenering, Clark neemt de fotografie voor zijn rekening. Voor Eden werken ze op verschillende dragers. Voor de hele serie maken ze pigmentafdrukken op Hannemülhe-papier. Sommige foto’s krijgen de eer van een afdruk op het verfijnde papier Moulin du Vergé. 

Deze tentoonstelling geeft al een voorsmaakje van het thema van de 4e editie van het PhotoBrussels Festival: Still Life.

“Een seizoen in het paradijs. Een denkbeeldige tuin ensceneren vóór een schilderij. Van ’s ochtends tot ’s avonds schilderen en fotograferen, terwijl de studio in het licht baadt. Het doek oprollen als er voldoende foto’s van zijn gemaakt en een ander opspannen. In de moestuin, op de wegen, in de struiken op zoek gaan naar overweldigend mooie vormen en kleuren die een plaatsje krijgen in het atelier. Enkele insecten vangen, kleine stukjes schitterend leven aan de natuur ontfutselen. Elke dag schilderen en fotograferen, tot in oktober de rijm alles wit maakt, in de grote open ruimte van een pop-up fotostudio.”

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Ausstellung | Konkrete Fotografie - Roger Humbert | Fabian & Claude Walter Galerie | Zürich
Jun
6
zu 13. Juli

Ausstellung | Konkrete Fotografie - Roger Humbert | Fabian & Claude Walter Galerie | Zürich

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Fabien & Claude Walter Galerie | Zürich
6. Juni - 13. Juli 2019

Konkrete Fotografie
Roger Humbert


Roger Humbert_ Ohne Titel_1951_Silbergelatineabzug auf Baryt Papier (Agfa-Gevaert)_47 x 61 cm_Unikat.JPG

Die konkrete Fotografie strebt nach einer reinen Fotografie, die nur sich selbst thematisiert und von Ikonografie und Symbolik losgelöst ist. Der 1929 in Basel geborene Fotograf Roger Humbert ist ein Pionier dieser Konkreten Fotografie und hat von den 1950er Jahren bis heute ein umfangreiches Werk hervorgebracht. Die Fabian & Claude Walter Galerie präsentiert Humberts wichtige Position in der Fotografie des 20. Jahrhunderts in einer Einzelausstellung, welche eine Auswahl der mit experimentellen Lichtquellen und Formelementen entstandenen Fotogramme der 1950er, 1960er und 1970er Jahre sowie späte Arbeiten, die in den vergangenen 20 Jahren entstanden sind, zeigt.

Roger Humbert beschreibt seine Fotografie mit einem kurzen, prägnanten und doch komplexen Satz: „Ich fotografiere das Licht“. Basierend auf den Theorien des englischen Fotografen Alvin Langdon Coburn um 1916, steht im Zentrum der konkreten Fotografie die geheimnisvolle Qualität des Lichts. Weitere Stationen der Entwicklungsgeschichte sind die bekannten Schadographien von Christian Schad, die Rayographs von Man Ray, sowie die am Bauhaus entstandenen Fotogramme, Luminogramme und Fotomontagen von László Moholy-Nagy.

Obwohl eine erste internationale Übersichtsausstellung zum Thema und mit dem Titel Ungegenständliche Photographie 1960 im Gewerbemuseum Basel gezeigt wurde, kam der Begriff Konkrete Fotografie erst einige Jahre später auf. 1967 präsentierte die Berner Galerie aktuell die experimentellen Fotografien der jungen Schweizer Avantgarde-Fotografen Roger Humbert, René Mächler, Jean-Frédéric Schnyder und Rolf Schroeter unter dem Titel konkrete fotografie erstmals der Öffentlichkeit.

Roger Humbert, der tagsüber als ausgebildeter Fotograf und Grafiker arbeitete, begann Mitte der 1950er in der Dunkelkammer Fotogramme zu schaffen. Humbert war mit seinen fotografischen Zeitgenossen auf der Suche nach einer neuen modernen, experimentellen Bildsprache – einer Fotografie ohne Kamera. Er verneinte das Abbild, löste sich vom Gegenstand und verstand das Licht als entscheidendes, bilderzeugendes Element. Der Kunst- und Literaturwissenschaftler Bernd Stiegler vergleicht in der Publikation konkrete fotografie als programm Humberts Arbeit in der Dunkelkammer mit der eines Naturwissenschaftlers. Im Labor unternahm Humbert nämlich naturwissenschaftliche Experimente mit der Fotografie und versuchte mit der Verwendung von Formelementen wie Schablonen, Rastern und Lochkarten herauszufinden, was es bedeutet das Licht fotografisch festzuhalten.

Humberts Fotogramme wurden mittlerweile weltweit ausgestellt, wie u.a. in Tokyo, Osaka, Mailand, São Paulo, Anvers, Rom, Paris, Berlin und New York. Sie demonstrieren deutlich, wie der Einsatz der elementaren fotografischen Mittel gemeinsam mit einer subjektiven Gestaltungskraft neue Wege in der zeitgenössischen Kunst eröffnen konnten. In unserer heutigen Zeit, in der die Digitalisierung die Fotografie einmal mehr in Frage stellt und von vielen Künstlern wieder auf die alten fotografischen Techniken zurückgegriffen wird, ist Roger Humbert seinem wichtigen künstlerischen Schaffen - der gegenstandslosen Fotografie - treu geblieben.

(Text: Alessa Widmer)

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Ausstellung | Letzer Vorhang - Anna Lehmann-Brauns | Galerie 94 | Baden
Mai
24
zu 6. Juli

Ausstellung | Letzer Vorhang - Anna Lehmann-Brauns | Galerie 94 | Baden


Galerie 94 | Baden
24. Mai - 6. Juli 2019

Letzter Vorhang
Anna Lehmann-Brauns


Garderobe Theater Kudamm, 2018

Garderobe Theater Kudamm, 2018


Letzter Vorhang
Im Mai 2018 fiel der letzte Vorhang in den beiden Spielstätten Komödie und Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Nach jahrelangem und erbittertem Kampf begannen im Juni 2018 die Abrissarbeiten. Das von Theater-Architekt Oskar Kaufmann in den zwanziger Jahren entworfene Gebäude-Ensemble gibt es nun nicht mehr. Oskar Kaufmann stammt aus einer jüdischen Familie und hat in Berlin eine Reihe von Theaterbauten realisiert:, u.a. das Hebbeltheater, das Renaissance-Theater und die Kudamm-Bühnen. Bei einer Führung durch die beiden Häuser, durch die Garderoben, die Maske, die Requisite, beim Blick in die kleinen Logen usw., wurde mir noch mal die ganze Pracht und Schönheit dieser wunderbaren Orte vor Augen geführt. Von den roten Samtbestuhlungen, über das cremefarbene Interieur, die unzähligen Kristallüster in allen Grössen - um nur einige wenige Details zu nennen – atmete dieses Haus Geschichte.  Hier, wo Max Reinhardt gewirkt hat, wo Brecht- und Weill-Stücke uraufgeführt wurden, wo neben vielen anderen Inge Meysel, Harald Juhnke, Günter Pfitzmann und Katharina Thalbach über viele Jahre hinweg Abend für Abend spielten, wird nun eine weitere Shopping-Meile entstehen. In den Gesprächen schien es, als könnten die Mitarbeiter es alle noch nicht recht fassen. Zwischen Schockstarre und Anerkennung des Unvermeidbaren harrten sie der Dinge, die da kamen. Leider konnte keiner diese unverständliche Entscheidung eines externen Investors abwenden, die Option auf Denkmalschutz für die Häuser hatte sich die Stadt Berlin in den achtziger Jahren abkaufen lassen. Ich bekam allerdings die Möglichkeit den Schmelz dieses wunderbaren Ensembles noch ein Mal in meinen fotografischen Bildern festzuhalten. Von Dez 17 bis Mai 18 fotografierte ich mit gleichbleibender Regelmässigkeit jede Woche in den beiden Häusern und begleitete auch den beginnenden Abbau. Ich lernte viel über die Architektur der Häuser, die Künstler berichteten beispielsweise von der nach wie vor fantastischen Akustik der Theaterbauten. So fotografierte ich auch am Morgen nach der Nacht der buntschillernden Abschiedsparty: Goldflitter bedeckt den Bühnenboden und die aufgelöste Fin-de-Siecle-Stimmung hängt noch im Raum. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit dem Raum als Ort der subjektiven und kollektiven Erinnerung. Meine Räume sind menschenleer und verweisen doch auf Ihre Bewohner. Ich arbeite mit Stativ und einer analogen Mittelformat-Kamera. Auch spärlich beleuchtete Räume lassen sich so in ihrem präzisen Glanz und in ihrer Farbigkeit abbilden. Meine fotografischen Bilder sind keine Dokumentationen, sondern der Versuch bestimmte Stimmungen festzuhalten. So standen die Bühnen am Kudamm auch für den freien Geist des alten Kudamms, für die Zwanziger Jahre und für eine Schauspieler-Generation die unseren Kindern nichts mehr sagen wird. Dass die beiden Bühnen abgerissen wurden, ist aktive Zerstörung von Kulturgut und steht sinnbildlich für viele falsche Entscheidungen, die durch Investoren ohne Geist aber mit viel Geld in dieser Stadt möglich werden.

Anna Lehmann-Brauns Geboren ist Anna Lehmann-Brauns 1968 in Berlin. Sie ist Absolventin der Meisterklasse von Joachim Brohm, Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Lehmann-Brauns Fotografien sind heutzutage international bekannt. Im Mai 2009 wurden ihre Werke auf dem New York Photo Festival präsentiert. Bereits 1997 war der Galerist Sascha Laue auf Lehmann-Brauns Arbeiten aufmerksam geworden.

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Ausstellung | éphémère - Paul Cupido | Bildhalle | Zürich
Mai
24
zu 6. Juli

Ausstellung | éphémère - Paul Cupido | Bildhalle | Zürich


Bildhalle | Zürich
24. Mai - 6. Juli 2019

Éphémère
Paul Cupido


© Paul Cupido, Montserrat, 2019 | Courtesy Bildhalle

© Paul Cupido, Montserrat, 2019 | Courtesy Bildhalle


Anlässlich der ersten Einzelausstellung des aufstrebenden holländischen Künstlers Paul Cupido in der Schweiz, erscheint der gleichnamige Bildband sowie das exklusive und limitierte Artist Book „Continuum“ – beide von der Edition Bildhalle herausgegeben. Im Mai und Juni 2019 wird Paul Cupido’s Werk an der Photo London und an der Photo Basel zu sehen sein.

Paul Cupido ist 1977 auf einer kleinen holländischen Insel namens Terschelling geboren. Die Bewohner lebten weitgehend von dem, was die Natur zu bieten hatte: von einheimischen Lebensmitteln und Dingen, die an Land gespült wurden. Die tiefe Naturverbundenheit der Bevölkerung und ein Leben, das stark vom Rhythmus der Jahreszeiten, der Mondphasen und der Gezeiten beeinflusst war, prägen Paul Cupido bis heute auch in seiner künstlerischen Arbeit.

Cupido ist davon überzeugt, dass die Existenz des Menschen eng mit der Natur verwoben ist. «Ein wichtiger Aspekt in meiner Arbeit ist das, was ich Aufschichtung von Erinnerungen nenne. Eine glückliche Kindheit, das Erwachen der Jugend, Freundschaften, die erste Liebe, Wachstum und schliesslich der Tod: Ereignisse im Leben hinterlassen Spuren in unserem Gedächtnis, die irgendwann verblassen und zuweilen ganz verschwinden. Die Vergänglichkeit des Lebens ist allgegenwärtig. Die Verbundenheit des Menschen mit der Natur kann tröstlich sein, und dies möchte ich mit meinen Bildern sichtbar machen.»

Paul Cupidos weltweite fotografischen Erkundungen führten ihn kurz nach Abschluss der Fotoakademie zunächst nach Japan, auf die nordjapanische Insel Hokkaido. Später dann in die tropischen Zonen des brasilianischen Amazonas. Doch jede tatsächliche Erkundung eines Ortes mittels der Fotografie ist bei Cupido zugleich eine spirituelle Reise ins Innere. Seine elektrisierende Bildsprache und halluzinierenden Bildsequenzen spiegeln dies wider.

«Ephémère» ist der Titel dieser Ausstellung und auch von Cupidos erster Monografie. Zugleich ist es ein Schlüsselbegriff in seinem künstlerischen Werk. In der Botanik ist «ephemer» die Eigenschaft eines Organismus, der «nur einen Tag lebt», im übertragenen Sinne jedoch beschreibt das Wort den Prozess der Entstehung, der Verwandlung und des Verschwindens. Eine existenzielle Flüchtigkeit also, die Cupidos fragilen Bilder von Pflanzen, Menschen und Landschaften durchdringt. Seine Bilder scheinen im Moment des Übergangs von hellem Tageslicht zur schwarzen Nacht entstanden zu sein. In einer Zone ohne Zeit und geografische Verortung, aber voller Zauber, melancholischer Schönheit und tiefer poetischer Kraft.

(Text: Bildhalle, Zürich)

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Ausstellung | Love me tender - Katrien de Blauwer | Galerie Les Filles du Calvaire | Paris
Mai
18
zu 15. Juni

Ausstellung | Love me tender - Katrien de Blauwer | Galerie Les Filles du Calvaire | Paris

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Galerie Les Filles du Calvaire | Paris
18. Mai - 15. Juni 2019

Love me tender
Katrien de Blauwer


Katrien de Blauwer, Love me tender 216, 2018

Katrien de Blauwer, Love me tender 216, 2018


Zwei Jahre nach ihrer Einzelausstellung freut sich die Galerie Les filles du calvaire, die Ausstellung Love Me Tender von Katrien de Blauwer anzukündigen, gleichzeitig mit der Veröffentlichung von zwei neuen Büchern der Künstlerin Why I Hate Cars and Dirty Scenes, veröffentlicht im Libraryman Verlag.

Die künstlerische Praxis von Katrien de Blauwer, die in Antwerpen (Belgien) lebt und arbeitet, erkundet das Reich der Collage. Statt einer Kategorie oder eines abschottenden Genres sollte dieser Begriff als Begriff des totalen Engagements interpretiert werden. Ihre künstlerische Idylle mit Collage begann früh, als sie als junge Frau Kunst und Mode studierte. Wie ein Auftakt zu ihrer aktuellen Forschung zeigten ihre Stimmungsbücher aus dieser Zeit bereits einen zwanghaften Wunsch nach Bildern und nach dem, was jenseits des Bildes liegt, eine Faszination für die Konstruktion des Bildes.

Für die Galerie Les filles du calvaire hat Katrien de Blauwer zwei neue Serien entwickelt, zwei Narrative, in denen sie sich zart zeigt. Als Unterstützung für ihre gemalten Collagen findet die Künstlerin Inspiration in ihren Kindheitserinnerungen. In Love Me Tender, sowohl der Titel der Serie als auch der Ausstellung, steht die männliche Figur durch ihre Abwesenheit im Mittelpunkt. Nur die Attribute der Männer bleiben erhalten: Autos, befahrene Straßen und die Eleganz der angetroffenen Frauen; alles gesehen durch die Fantasien eines jungen Mädchens. Was die Dirty Scenes betrifft, so zeigen sie, obwohl sie diskret bleiben, etwas mehr Weiblichkeit.


Deux ans après son exposition personnelle, la galerie Les filles du calvaire est heureuse d’annoncer l’exposition Love me Tender de Katrien de Blauwer, simultanément à la sortie de deux nouveaux livres “Why I hate cars” et “Dirty Scenes” aux Editions Libraryman.

La pratique artistique de Katrien de Blauwer, qui vit et travaille à Anvers (Belgique) est affaire de collage, et il faut voir derrière ce terme l’idée d’un engagement total, plus qu’une catégorie ou un genre cloisonnant. Son idylle artistique avec le collage a commencé très tôt, quand jeune femme elle étudiait l’art et la mode. Comme un prélude à ses recherches d’aujourd’hui, ses mood books de l’époque témoignaient déjà d’une boulimie pour l’image, et au-delà de l’image, d’une fascination pour sa construction.

Le processus est spontané, libre comme le geste qui défigure l’image. Nouveauté dans son travail, les œuvres sont parfois peintes. Le coup de pinceau est alors aussi sec et précis que le coup de ciseaux.


Two years after her solo exhibition, the galerie Les filles du calvaire is delighted to announce the exhibition Love Me Tender by Katrien de Blauwer, simultaneous with the release of two new books by the artist Why I Hate Cars and Dirty Scenes, published by Libraryman.

The artistic practice of Katrien de Blauwer, who lives and works in Antwerp (Belgium), explores the realm of collage. Rather than a category or a compartmentalising genre, this term should be interpreted as a notion of total commitment. Her artistic idyll with collage started early, when, as a young woman, she studied art and fashion. Like a prelude to her current research, her mood books from that period already displayed a compulsive desire for images and for what lies beyond the image, a fascination for the image’s construction.

For the galerie Les filles du calvaire, Katrien de Blauwer has developed two new series, two narratives in which she delicately reveals herself. As a support to her painted collages, the artist finds inspiration in her childhood memories. In Love Me Tender, both the title of the series and of the exhibition, the male figure is central through its absence. Only men’s attributes remain: cars, roads taken and the elegance of the women encountered; all viewed through the fantasies of a young girl. As for the Dirty Scenes, although they remain discreet, they reveal a little more femininity.

(Text: Galerie Les Filles du Calvaire, Paris)

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Ausstellung | Women of India - Deepti Asthana | Photobastei | Zürich
Mai
17
zu 2. Juni

Ausstellung | Women of India - Deepti Asthana | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
17. Mai - 2. Juni 2019

Women of India
Deepti Asthana


Fischmarkt in Diu.jpg

Der wirtschaftliche und soziale Fortschritt hat das Leben in Indien nachhaltig verändert; er hat auch das Leben vieler Frauen in den städtischen Metropolen verbessert. Sie haben sich ein Stück weit vom traditionellen Korsett befreit; sie studieren, arbeiten und leben unabhängiger und emanzipierter als noch ihre Mütter.

Anders sieht es für die Frauen in den ländlichen Regionen aus. Für sie hat sich das Leben seit Jahrhunderten kaum verändert. Indien gilt nach wie vor als eines der frauenfeindlichsten Länder der Welt. Wenn sie nicht schon kurz nach der Geburt aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, erwartet die Mädchen in vielen Fällen Kinderarbeit, frühe Heirat, Armut, Gewalt und Ausbeutung durch Männer und deren Familien. Die jungen Frauen haben kaum Chancen, ihre eigenen Träume zu verwirklichen.

Die Schicksale der Mädchen und Frauen auf den Fotos von Deepti Asthana berühren. Die Geschichten, die sie erzählen, geben einen Einblick in ihren harten Alltag. Die Bilder zeigen aber auch ihre Freuden und Stärke, sei es bei einem Bad mit Freundinnen in einem Fluss oder bei der Hausarbeit mit ihren Kindern.

Deepti Asthana ist eine junge Fotografin aus Mumbai. Sie ist genau wie die von ihr porträtierten Frauen und Mädchen im ländlichen Indien aufgewachsen. Im Gegensatz zu diesen beharrte ihre Mutter auf einer soliden Schulbildung, was für Mädchen auf dem Lande nicht selbstverständlich ist. Deepti Asthana studierte Ingenieurwissenschaften.

Ihre Hingabe zur Fotografie folgte ein paar Jahre später mit dem Geschenk einer eigenen Kamera; seither bereist sie vor allem ihr Heimatland (auch im Auftrag von Reisemagazinen) und porträtiert die Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und Umgebungen, mit speziellem Fokus auf Frauen und Menschenrechtsthemen. Sie verbringt viel Zeit mit den Frauen und Mädchen, die sie porträtieren möchte, hört ihren Erzählungen zu und drückt erst danach auf den Auslöser. Ihre Fotos bekommen durch diese emotionale Nähe eine aussergewöhnliche Intimität und persönliche Anteilnahme.

Deepti Asthana hat Auszeichnungen und Stipendien in Indien, aber auch im Ausland bekommen. Ihre Fotos wurden in zahlreichen Zeitungen, Magazinen und in Ausstellungen in Indien und im Ausland gezeigt. Mehr Informationen finden sich unter www.deeptiasthana.com

(Text: Bettina Kubli, der andere Blick)

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Ausstellung | Vintage Addis Ababa | Photobastei | Zürich
Mai
17
zu 2. Juni

Ausstellung | Vintage Addis Ababa | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
17. Mai - 2. Juni 2019

Vintage Addis Ababa


550x440_h14.jpg

Vintage Addis Ababa ist eine Fotosammlung aus privaten Archiven der Einwohner der Hauptstadt Äthiopiens. Die Bilder zeigen persönliche Momente, fernab von Klischees des oft verkannten ostafrikanischen Landes.

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Ausstellung | Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip! | Photobastei | Zürich
Mai
17
zu 7. Juli

Ausstellung | Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip! | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
17. Mai - 7. Juli 2019

Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip!
Robert Frank & Gundula Schulze Eldowy in New York


New York 1992 | Gundula Schulze Eldowy

New York 1992 | Gundula Schulze Eldowy


Zwischen 1985 und 1989 schrieben sie sich über einen Westberliner Kontaktmann Briefe, die in wenigen Worten den Zeitgeist wiedergeben; 1988 schmuggelte sie ihre ersten Fotografien nach New York. In Robert Frank hatte Gundula Schulze Eldowy einen Verbündeten und Gleichgesinnten gefunden. Trotz der Unterschiede schienen sie sich erstaunlich nah. Sie waren Menschen, die sich gegenseitig ins Herz schauten.

Zwei Eisbären unter Wasser
Ich bin nicht
nach Rom gefahren
und auch nicht nach Paris
jedoch bin ich hinüber
ins kleine Paradies

Er antwortete auf dieselbe Art, schrieb »Keep A Stiff Upper Lip« auf ein weisses Blatt, was frei übersetzt Halt die Ohren steif« heisst, manchmal schrieb er aber auch nur: »Gundula, warte aufs Essen.« Auf diese Weise kommunizierten sie häufig miteinander.

Von 1990 bis 1993 lebte Gundula Schulze Eldowy in New York. Es entstanden die folgenden fotografischen Zyklen in dieser Zeit:
Halt die Ohren steif / KEEP A STIFF UPPER LIP zeigt Künstlerportraits von Robert Frank, Pablo Frank, June Leaf, Robert Wilson, Allen Ginsberg, Peter Orlowsky, Cindy Sherman, Bob Dylan, Ann Mandelbaum, Ted Croner und Jay Manis. Auch Bilder Robert Franks sind in der Ausstellung zu finden, die er von Gundula Schulze Eldowy, Pablo Frank und seiner Frau June Leaf machte.
Die Fotografien werden von Auszügen aus dem Briefwechsel zwischen Robert Frank und Gundula Schulze Eldowy, Texten aus ihrem Tagebuch und einem Video begleitet.
Die Werkgruppe In einem Wind aus Sternenstaub knüpft an die legendäre »straight photography« New Yorks an, die Gundula Schulze Eldowy schon bei Berlin in einer Hundenacht Pate stand. Aber ausgerechnet in der Stadt ihrer Träume begann sich ein neuer Stil abzuzeichnen. An Stelle der Berliner Hinterhof-Dunkelheit war das gleissende Licht New Yorks getreten, das sich in unzähligen Fensterscheiben und Spiegeln verdoppelte und verdreifachte und nicht ohne Einfluss blieb. Ihre Bilder begannen, in freien Tönen zu tanzen.
Spinning on my Heels scheint mehr der Malerei und Musik entlehnt zu sein als der Fotografie. Die Bilder beschreiben eine Geisterstadt, die sie traumwandelnd durchstreift, sie formulieren aber auch schon Zivilisationskritik.
Die Polaroids mit dem poetischen Titel Flügelschlag des Herzens sind Ausdruck ihrer Romanzen, Freundschaften und Selbstbetrachtungen.

(Text: Photobastei, Zürich)

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Ausstellung | Sein und Schein - Henry Leutwyler | Stapferhaus | Lenzburg
Mai
17
zu 7. Juli

Ausstellung | Sein und Schein - Henry Leutwyler | Stapferhaus | Lenzburg


Stapherhaus | Lenzburg
17. Mai - 7. Juli 2019

Schein und Sein
Henry Leutwyler


Misty Copelan

Misty Copelan

Das Stapferhaus beleuchtet das Thema FAKE in all seinen Facetten. Neben der Ausstellung «FAKE. Die ganze Wahrheit» ist der Starfotograf Henry Leutwyler ab dem 17. Mai für einen Monat mit der Werkschau «Schein und Sein» zu Gast.

Leutwyler hat die grössten Stars unserer Zeit fotografiert, als erster mit seiner Kamera hinter die Kulissen des New York City Ballet geblickt und Michael Jacksons verlassenes Neverland fotografiert. Er hat auf den grossen Bühnen nebst dem Schein auch das Alltägliche eingefangen und das Gewöhnliche ins Scheinwerferlicht gerückt.

Henry Leutwyler ist 15-jährig, als er in den 1970ern aus dem beschaulichen Lenzburg in die Romandie zieht, später nach Paris und zuletzt nach New York, wo er seit 25 Jahren lebt. Mit «Schein und Sein» kehrt Leutwyler in seine alte Heimat zurück und zeigt erstmals Auftrags- fotografien neben persönlichen Arbeiten – ergänzt mit gesammelten Erinnerungen an seine Zeit in Lenzburg.

Im Rahmen des Fotofestivals Lenzburg und in Zusammenarbeit mit dem Musée des beaux-arts Le Locle.

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Ausstellung | Droit à l’image - Christophe Loiseau | Focale | Nyon
Mai
12
zu 30. Juni

Ausstellung | Droit à l’image - Christophe Loiseau | Focale | Nyon

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Focale | Nyon
12. Mai - 30. Juni 2019

Droit à l’image
Christophe Loiseau


Christophe, de la série «Droit à l’image». © Christophe Loiseau

Christophe, de la série «Droit à l’image». © Christophe Loiseau


Pour réaliser son projet « Droit à l’image », le photographe français Christophe Loiseau a fait le pari de travailler avec des détenus. Pendant près de deux ans, il a en effet animé un atelier photographique dans la maison centrale d’Arles, l’une des sept prisons françaises les plus sécurisées.

Ayant obtenu l’autorisation de photographier partout dans la prison et d’introduire des objets utiles aux images recherchées, le photographe a pu collaborer avec une quarantaine de détenus. Partant d’entretiens sur l’image que chacun a de lui-même, et sur l’image que l’on veut donner de soi, il a mis en scène des « histoires-portraits ». Celles-ci sont nées de la complicité entre le photographe et son modèle, lequel avait le choix de proposer un objet ou un lieu comme point de départ à la prise de vue.  Le but n’était pas de produire un reportage sur la vie carcérale, « l’objet prison » n’étant quasiment jamais apparent.

« Droit à l’image » a ainsi permis aux détenus de réfléchir à une représentation d’eux-mêmes et d’utiliser la photographie comme instrument de découverte. Il a aussi mis en évidence l’importance des portraits en prison, les détenus n’ayant pas de photographies d’eux-mêmes, ce qui signifie aussi qu’ils ne peuvent en donner à leurs proches.

Photographe professionnel depuis 1993, Christophe Loiseau (*1968, vit et travaille à Lille) travaille dans de nombreux domaines de la photographie (portraits, spectacles, réalisation de scénographie en image, installation photographique, animation d’atelier photo). « Droit à l’image » a été exposé lors des Rencontres de la photographie à Arles en 2018 et au Jimei x Arles International Photo Festival 2018.

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Ausstellung | "Ist halt so!" - Katharina Hasler | BelleVue - Ort für Fotografie | Basel
Mai
12
zu 2. Juni

Ausstellung | "Ist halt so!" - Katharina Hasler | BelleVue - Ort für Fotografie | Basel

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Bellevue - Ort für Fotografie | Basel
12. Mai - 2. Juni 2019

“Ist halt so!”
Katharina Hasler


Ist halt so | Katharina Hasler

Ist halt so | Katharina Hasler


Im Rahmen von "Zeit für..." präsentiert BelleVue die Ausstellung Ist halt so! von Katharina Halser, in der sich zwei Werkgruppen gegenüberstehen.

Das Projekt "under my skin", welches Katharina Halser 2016 in Berlin und London realisierte, bietet Einblicke in ein Krankenhaus, wo sie selbst schon oft operiert wurde. In dieser sehr persönlichen Arbeit kontrastiert die Fotografin die sterile Realität einer Klinik, eine von Nüchternheit geprägte und in kalte Farben getauchte Welt, mit dem Mensch-Sein und der ihr als Patientin innewohnenden komplexen Sensibilität.

Dem gegenüber stehen Fotografien aus einer bislang unveröffentlichten U-Bahn-Serie, an der Katharina Halser aktuell arbeitet. "What are you looking at?" zeigt Fotografien, die direkt und konfrontativ sind. Die Künstlerin dokumentiert mit teils versteckter Kamera die Blicke anderer und hinterfragt somit die Selbst- und Fremdwahrnehmung im öffentlichen Raum.

Ergänzend zeigt Katharina Halser in der Ausstellung zwei Werke ihres malerischen Schaffens und weitere Fotografien, die ihr wichtig sind. Diese dritte Bildgruppe steht auch für die Ruhe und Energie, die sie in ihrer künstlerischen Arbeit findet.

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Ausstellung | Les photos d'Anny - Anny Duperey | Galerie Parallax | Aix en Provence
Mai
12
zu 15. Juni

Ausstellung | Les photos d'Anny - Anny Duperey | Galerie Parallax | Aix en Provence


Galerie Parallax | Aix en Provence
12. Mai - 15. Juni 2019

“Les photos d’Anny
Anny Duperey


«18 ans et gros rhume des foins Isabelle Adjani» ©Anny Duperey

«18 ans et gros rhume des foins Isabelle Adjani» ©Anny Duperey


Für diese neue Ausstellung lädt die Parallax-Galerie Anny Duperey (Schauspielerin, Autorin und Fotografin) ein, ihre Fotos mit uns zu teilen.

Als Einladung, hinter die Kulissen zu schauen, liefert Anny Duperey Bilder von bekannten Gesichtern.....

Wir gehen durch die Tür durch den Sucher seiner Leica und nehmen diese ruhige und gelassene Atmosphäre auf.

Sie nimmt uns mit auf einen Spaziergang durch ihre Landschaften.... Mit großer Zartheit fängt sie ihre Momente des Lebens ein und teilt sie!

Schauspielerin, Schriftstellerin, Fotografin.....nach den Worten kommen Annys Bilder!

Als Anny in Paris ankam, um ihre Schauspielkarriere zu beginnen, war sie in den Zwanzigern und lebte spärlich in einem eingerichteten Studio. Sie erbte die Bilder ihres Vaters, die sie eilig hatte, ohne sie überhaupt anzusehen, um sie am Boden einer Schublade zu vergraben - die sie erst zwanzig Jahre später wieder öffnen würde und die "Le Voile noir" geben würde.

Eines Tages, während eines Fotoshootings, fühlte sich Anny unwiderstehlich von der Kamera angezogen, die auf sie schoss. Es ist eine Leicaflex mit 180 mm Teleobjektiv, eine professionelle Kamera, viel zu teuer für sie, aber kein Problem, sie läuft, um genau die gleiche in einem unbändigen und freudigen Impuls zu kaufen.

Dann entwickelte sie eine Leidenschaft für Fotografie, Technik, Entwicklung und Druck. Diese Kamera wird sie nie verlassen, und Anny wird ihr ganzes Leben lang Porträts ihrer Freunde oder Schauspieler machen, die auf der Bühne gekreuzt wurden, sowie Landschaften.

(Text: Galerie Parallax, Aix en Provence)


Pour ce nouvel accrochage,la galerie Parallax invite Anny Duperey (comédienne, écrivain et photographe) à nous dévoiler ses photographies.
Comme une invitation à entrer dans des coulisses, Anny Duperey nous livre des images de visages familiers…
Nous passons la porte à travers le viseur de son leica, nous imprégnant de cet atmosphère calme et sereine.
Elle nous emmène en ballade à travers ses paysages… Avec beaucoup de délicatesse, elle capture et partage ses instants de vie!
Comédienne, romancière, photographe…après les mots viennent les photos d’Anny!

 Lorsqu’Anny arrive à Paris pour démarrer sa carrière de comédienne, elle a une vingtaine d’années et vit chichement dans un studio meublé. Elle a hérité des photos de son père qu’elle s’est dépêchée, sans même y jeter un œil, d’enterrer au fond d’un tiroir – qu’elle ne rouvrira que vingt ans plus tard et qui donneront "Le Voile noir".

Un jour, lors d’une séance photos, Anny se sent irrésistiblement attirée par l’appareil qui la mitraille. C’est un Leicaflex avec un téléobjectif de 180 mm, appareil de professionnel, bien trop cher pour elle, mais qu’à cela ne tienne, elle court s’acheter exactement le même dans un élan irrépressible et joyeux.

Elle se prend alors de passion pour la photographie, la technique, le développement, le tirage. Cet appareil ne la quittera jamais et, toute sa vie, Anny fera des portraits de ses amis ou de comédiens croisés sur les plateaux, et des paysages.

(Text: Galerie Parallax; Aix en Provence)

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