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Ausstellung | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
Apr
27
zu 28. Sep.

Ausstellung | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur

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Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
27. April - 28. September 2019

Akteure und Artefakte
Kyra Tabea Balderer


4.-Ohne-Titel-Kopie.jpg

Kyra Tabea Balderer (*1984 in Luzern, lebt und arbeitet in Berlin) spielt mit unserer Wahrnehmung. Sobald wir erfahren, dass ihre Arbeiten Fotografien sind, juckt es in den Fingern, stehen doch Auge und Information im Widerspruch. Ihre fotografischen Werke sind ausserordentlich malerisch und haben für das zweidimensionale Medium überraschende Eigenschaften wie Haptik und Tiefe. Die Künstlerin erreicht dies mit genuin fotografischen Mitteln: Sie setzt Licht und Schatten gezielt ein und wählt Fokus und Tiefenschärfe äusserst präzis, wenn sie ihre Konstruktionen mit der Grossformatkamera fotografiert. Fotografien sind mal gerahmt, mal hinter Glas, lehnen an Stellwänden. Manchmal stehen die an die Wand genagelten Fotodrucke bauchig von der Ausstellungswand ab.

Ihre Inspiration findet Kyra Tabea Balderer zwar ebenso im Stadtraum wie in Bildbänden skulpturaler Werke, ihre Fotografien zeigen aber ausschliesslich selbst gebaute Objekte: Bricollage-Skulpturen aus einfachen Materialien, die sie farbig bemalt. Dass dabei die Grösse der Formen im Unklaren bleibt, verstärkt die Irritation. Kyra Tabea Balderer verbindet in ihrer Arbeit auf raffinierte Art und Weise Plastik, Malerei und Fotografie, im Einzelbild ebenso wie in der installativen Präsentation.

Anfang 2018 wurde der in Luzern aufgewachsenen Künstlerin der Manor-Kunstpreis Zentralschweiz verliehen, einer der bedeutendsten Nachwuchsförderpreise der Schweiz. Ende 2018 stellte sie ihr Schaffen im Kunstmuseum Luzern einem grösseren Publikum vor. Für die Ausstellung der COALMINE entwickelt die Künstlerin eine komplett neue Installation, wobei die Skulptur eine zentrale Rolle spielen wird. 

(Text: Coalmine, Winterthur)

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Ausstellung | Ferox, the Forgotten Archives - Nicolas Polli | Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur
Apr
27
zu 28. Sep.

Ausstellung | Ferox, the Forgotten Archives - Nicolas Polli | Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur

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Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur
27. April - 28. September 2019

Ferox, the Forgotten Archives
Nicolas Polli


IEMS_l23.jpg

Täglich begegnen wir Bildern, die wir nicht überprüfen können. Seien es Fotografien aus Kriegsgebieten, die für Zivilisten kaum betretbar sind, seien es Astrofotografien, die ferne Gestirne oder Errungenschaften der Raumfahrt darstellen: Wir sind aufgefordert, ihnen Glauben zu schenken. Selber verifizieren können wir sie nicht, weil es dazu teurer Apparaturen oder der Augenzeugenschaft bedarf. Aber was bringt uns dazu, einer Fotografie zu vertrauen oder sie in Zweifel zu ziehen – wie muss sie beschaffen sein, und welche Rolle spielt ihr Erscheinungskontext?

Eine künstlerische Versuchsanordnung
Fragen wie diese haben Nicolas Polli zu einem künstlerischen Experiment angeregt: Würde es möglich sein, einen wissenschaftlichen Archivbestand vollumfänglich zu «erfinden» und als echt auszugeben? Ende 2016 – just in jenem Jahr, als «Fake News» zum Anglizismus des Jahres gekürt wurde – begann er damit, seine Hypothese mit einer umfangreichen Versuchsanordnung zu überprüfen. Er erschuf eine eigene Raumfahrtagentur, die IEMS (für «International Exploration for the Mars Surroundings»). Zwischen 1976 und 2010 arbeiteten Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern für das zivile Forschungsprogramm. Ausgehend von einem rätselhaften Meteoritenfund in den Schweizer Alpen, suchten sie nach dessen Ursprung und entdeckten dabei Ferox. Die Mission, den neuen Himmelskörper mit einem Rover zu erkunden, scheiterte jedoch, und die Agentur wurde aufgelöst.

Übrig blieb das Archiv: eine umfassende Dokumentation aller Aktivitäten der IEMS, einschliesslich einer Vielzahl wissenschaftlicher Fotografien und Analysen, Renderings und Datensammlungen. In einer 336-seitigen Publikation (erschienen 2018 im Verlag Skinnerboox/Ciao Press) arbeitete Nicolas Polli dieses Material erstmals auf.

Camouflage, Mimikry, Überzeichnung
Die Ausstellung in der COALMINE konfrontiert die Besucher mit der Fülle dieses Archivs und führt sie gleichzeitig auf einen Weg der zunehmenden Verunsicherung. Die kühle Bildsprache, die fotografischen Spezialverfahren, die technischen Apparaturen und Diagramme und der wissenschaftliche Jargon untermauern den Wahrheitsanspruch. Sämtliche Elemente der Präsentation verbinden sich zu einem glaubwürdigen Narrativ, das jedoch bei genauerer Betrachtung Risse und Inkongruenzen offenbart.

Das Projekt versucht Sprach- und Bildpolitiken aufzudecken, wie sie im Kraftfeld des wissenschaftlichen, medialen und politischen Systems verwendet werden. Es eignet sich dessen visuelle Register an und hebt sie durch die Mittel des Mimikry und der Überzeichnung ins Bewusstsein. Auf formaler Ebene untersucht Nicolas Polli die Beziehung zwischen Fotografie und Grafikdesign sowie zwischen Wissenschaft und Storytelling. Mit einem Augenzwinkern, analytischem Spürsinn und enormer Schöpfungskraft leistet er damit einen künstlerischen Beitrag zu einigen der relevantesten gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit.

Künstlerbiografie
Nicolas Polli ist ein Schweizer Fotograf und Grafikdesigner, geboren 1989 in Brusino Arsizio TI. Er lebt in Lausanne, wo er an der ECAL (Ecole Cantonal d’Art de Lausanne) als Lehrassistent tätig ist. 2012 gründete er zusammen mit Salvatore Vitale «YET», eine internationale Zeitschrift für zeitgenössische Fotografie. Für seine jüngste Fotoarbeit «Ferox, the Forgotten Archives» wurde er für den Image Vevey Book Award, Kassel Book Award, Unseen Book Award, Luma Foundation Book Award und Aperture First Book Award nominiert. 2016 wurde er für den Prix de la Relève photographique der Pro Helvetia ausgewählt und 2018 mit einem Swiss Design Award ausgezeichnet. Im Jahr 2018 gründete er den Verlag CIAO Press.

(Text: Coalmine, Winterthur)

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Ausstellung | My Garden of Eden | Christophe Guye Galerie | Zürich
Mai
9
zu 24. Aug.

Ausstellung | My Garden of Eden | Christophe Guye Galerie | Zürich

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Christophe Guye Galerie | Zürich
9. Mai - 24. August 2019

My Garden of Eden
Daido Moriyama, Nobuyoshi Araki, Jean-Marc Bustamante, Grazia Conti Rossini, Armen Eloyan, Gabriela Fridriksdottir, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Klaas Kloosterboer, Loretta Lux, Paul McCarthy, Russ Meyer, Ernesto Neto, Julian Opie, Walter Pfeiffer, Thomas Ruff, Frank Thiel, Bernard Voïta


Nobuyoshi Araki

Nobuyoshi Araki


Die Christophe Guye Galerie freut sich sehr, die neue Ausstellung My Garden of Eden, kuratiert von Bob van Orsouw, anzukündigen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken namhafter Künstlerinnen und Künstler wie Nobuyoshi Araki, Jean-Marc Bustamante, Grazia Conti Rossini, Armen Eloyan, Gabriela Fridriksdottir, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Klaas Kloosterboer, Loretta Lux, Paul McCarthy, Russ Meyer, Ernesto Neto, Julian Opie, Walter Pfeiffer, Thomas Ruff, Frank Thiel, Bernard Voïta, um nur einige zu nennen.

(Text: Christophe Guye Galerie, Zürich)

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Ausstellung | Spiegel - Der Mensch im Widerschein | Museum Rietberg | Zürich
Mai
17
zu 22. Sep.

Ausstellung | Spiegel - Der Mensch im Widerschein | Museum Rietberg | Zürich


Museum Rietberg | Zürich
17. Mai - 22. September 2019

Spiegel - Der Mensch im Widerschein


Freizeit eines arbeitenden Mädchens. Berlin 1933 Marianne Breslauer (1909-2001), 1933/34 Silbergelatine Abzug, 17,0 x 23,5 cm Fotostiftung Schweiz, Inv-Nr. GoeV.1999.01 © Marianne Breslauer / Fotostiftung Schweiz

Freizeit eines arbeitenden Mädchens. Berlin 1933 Marianne Breslauer (1909-2001), 1933/34 Silbergelatine Abzug, 17,0 x 23,5 cm Fotostiftung Schweiz, Inv-Nr. GoeV.1999.01 © Marianne Breslauer / Fotostiftung Schweiz


«Wie sehe ich aus, was sagt mir mein Gesicht?» – Tag für Tag dient uns der Spiegel als Instanz zur Prüfung unseres Aussehens und Empfindens. Er begleitet uns ein Leben lang und wir pflegen mit ihm eine meist innige, mitunter auch selbstvergessene und distanzierte Beziehung. Aber was wissen wir über ihn, über seine Geschichte und seine Verwendung, und was erzählt der Spiegel über uns?

Die Ausstellung präsentiert erstmals die Jahrtausende alte Kulturgeschichte des Spiegels umfassend. Ob im alten Ägypten, bei den Maya in Mexiko, in Japan, in Venedig oder in der Kunst und im Spielfilm von heute – Zivilisationen rund um den Globus haben Spiegel hergestellt und ihnen unterschiedliche Bedeutungen und Wirkkräfte zugeschrieben.

Mit 220 Kunstwerken aus 95 Museen und Sammlungen weltweit, werden die wechselvolle handwerkliche und technologische Entwicklung wie auch die kulturelle und gesellschaftliche Tragweite dieses reflektierenden Mediums beleuchtet. Es geht um Spiegel als Artefakte aber auch um Selbsterkenntnis, um Eitelkeit und Weisheit, Schönheit, Mystik und Magie und nicht zuletzt um das Spiegelmedium unserer Zeit – das Selfie.


« De quoi ai-je l’air aujourd’hui? Qu’est-ce que me dit mon visage? » Jour après jour, le miroir est l’instance qui nous permet de vérifier notre aspect et de capter notre état d’âme. Il nous accompagne durant toute notre vie, et nous entretenons avec lui une relation intime, même si elle est parfois machinale et distanciée. Mais au fait, que savons-nous de lui, de son histoire et de son utilisation, et que raconte le miroir sur nous-même?

Cette exposition est la plus vaste jamais présentée sur l’histoire culturelle du miroir, qui s’étend sur plusieurs millénaires. Que ce soit dans l’Egypte ancienne, chez les Mayas du Mexique, au Japon ou en Italie, plus précisément à Venise, mais aussi dans l’art et les films actuels – d’un bout à l’autre de la planète, des miroirs ont été fabriqués dans toutes sortes de civilisations et se sont vus attribuer des significations et des pouvoirs particuliers.

A l’aide de 220 œuvres d’art provenant de 95 musées et collections du monde entier, nous mettons en lumière l’évolution artisanale et technologique mouvementée ainsi que la portée culturelle et sociale de cet intermédiaire qui nous renvoie notre propre reflet. Dans cette exposition, il est question du miroir en tant qu’artefact, mais aussi de connaissance de soi, d’orgueil et de sagesse, de beauté, de mystique et de magie, ainsi que du miroir de notre époque – le « selfie ». 


‘How do I look, what does my face tell me?’ Day for day we rely on mirrors to inform us about how we look and how we feel. The mirror is a lifelong companion with whom we usually harbour an intimate, although at times self-forgotten and distanced relationship. But what do we actually know about the mirror, its history and usage, and what do mirrors have to say about us?

This is the first time that an exhibition takes a global look at the cultural history of the mirror, stretching back thousands of years. In ancient Egypt, among the Maya of Mexico, in Japan, in Venice, as well as in the world of modern art and movies – over the ages civilizations across the globe have produced and relied on mirrors, and ascribed to them varying meanings and powers.

Based on 220 artworks from 95 museums and collections worldwide, we reveal the eventful craft history and technological development of this reflective medium, along with its cultural and social significance across the ages. We look at mirrors in their quality as artefacts but also address themes such as self-awareness, vanity and wisdom, beauty, mysticism and magic, and, last but not least, the latest mirror craze in the form of the selfie.

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Ausstellung | Mondsüchtig - Fotografische Erkundungen | Fotostiftung Schweiz | Winterthur
Jun
8
zu 6. Okt.

Ausstellung | Mondsüchtig - Fotografische Erkundungen | Fotostiftung Schweiz | Winterthur


Fotostiftung | Winterthur
8. Juni - 6. Oktober 2019

Mondsüchtig - Fotografische Erkundungen


Apollo 11 (oben: Detail), 1969 © Edy Brunner

Apollo 11 (oben: Detail), 1969 © Edy Brunner


Die Mondlandung am 21. Juli 1969 war ein Jahrhundertereignis. Fünfzig Jahre nachdem der erste Mensch seinen Fuss auf die Mondoberfläche setzte, fragt die Fotostiftung Schweiz nach der fotografischen Darstellung dieses Gestirns, das die Fantasien der Menschen schon seit jeher beflügelt. Dabei geht es nicht so sehr um eine wissenschaftliche oder dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Mond als vielmehr um die bildhafte Übersetzung einer schwer fassbaren Erfahrung. Die «Entzauberung» des Monds ist ein Schock, der auch künstlerische Energien freigesetzt hat. Die romantische Verklärung hat einer Diskussion um die Rolle des Menschen im Universum Platz gemacht. Dies kommt etwa in konzeptuellen und erkenntniskritischen Ansätzen zum Ausdruck, die aber immer auch die sinnliche Faszination bewahren, die vom Mond ausgeht. Was die in der Ausstellung vertretenen Positionen eint, ist die Befragung eines Ereignisses, dessen Ambivalenz auch heute noch zu denken gibt: Die Grossartigkeit der Unternehmung und der sie ermöglichenden technischen Leistungen kontrastieren mit der Banalität des Vorgefundenen und der Motive der Raumfahrtmissionen, des Space Race. Neben ausgewählten historischen Werken werden in erster Linie zeitgenössische Arbeiten und Installationen vorgestellt.

(Text: Fotostiftung Schweiz, Winterthur)

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Ausstellung | Un certain Regard - Sophie Calle | Fotomuseum | Winterthur
Jun
8
zu 25. Aug.

Ausstellung | Un certain Regard - Sophie Calle | Fotomuseum | Winterthur


Fotomuseum | Winterthur
8. Juni - 25. August 2019

Un certain Regard
Sophie Calle


Anne Collier, Negative (California), 2013 © Anne Collier; Courtesy of the artist; Anton Kern Gallery, New York; Galerie Neu, Berlin; and The Modern Institute/Toby Webster Ltd., Glasgow

Anne Collier, Negative (California), 2013 © Anne Collier; Courtesy of the artist; Anton Kern Gallery, New York; Galerie Neu, Berlin; and The Modern Institute/Toby Webster Ltd., Glasgow


Sophie Calle (*1953), eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart, erzählt Geschichten in Fotografien und kombiniert diese mit dem geschriebenen Wort. Im Fokus ihrer Arbeiten steht das Verhältnis von Erinnerung und deren visuelle Darstellung. Was passiert, wenn Bilder verschwinden oder das Sehen nicht mehr möglich ist? In akribischen Spurensuchen durchleuchtet die französische Künstlerin letzte, fehlende oder private Aufnahmen und reflektiert gleichzeitig die Beziehung von Text und Bild. Ihre Arbeiten sind durch eine starke Intimität geprägt, die sich in den Werkkomplexen entfaltet und die eine unausweichliche Anziehung ausüben.

Das Fotomuseum Winterthur und das Kunstmuseum Thun präsentieren in Zusammenarbeit und zum ersten Mal in der Schweiz Sophie Calles umfangreiches Schaffen der letzten Jahre in einer zweiteiligen Ausstellung. Zweiter Teil: Sophie Calle – Regard incertain, Kunstmuseum Thun, 07.09.–01.12.2019.

Mit freundlicher Unterstützung der Ringier AG, der Landis & Gyr Stiftung, der S. Eustachius-Stiftung sowie der Else v. Sick Stiftung.


One of the foremost artists of our time, Sophie Calle (*1953) tells stories through photographs and combines them with the written word. In her works, the French artist explores the relationship between memory and visual representation. What happens when images disappear or when seeing is no longer possible? Calle meticulously traces the last, missing or private photographs while reflecting on the relationship between text and image. There is a strong sense of intimacy that unfolds throughout her bodies of work and exerts an irresistible appeal.

For the first time in Switzerland, Fotomuseum Winterthur and Kunstmuseum Thun jointly present Sophie Calle’s wide-ranging oeuvre of the last years in a two-part exhibition. Second part: Sophie Calle – Regard incertain, Kunstmuseum Thun, 07.09.–01.12.2019.

Kindly supported by Ringier AG, Landis & Gyr Foundation, S. Eustachius-Foundation and Else v. Sick Foundation.

(Text: Fotomuseum Winterthur)

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Ausstellung | Traumbild Ägypten | Museum Rietberg | Zürich
Jun
20
zu 20. Okt.

Ausstellung | Traumbild Ägypten | Museum Rietberg | Zürich


Museum Rietberg | Zürich
20. Juni - 20. Oktober 2019

Traumbild Ägyten
Frühe Fotografien von Pascal Sebah und Émile Béchard


«Innenhof der Tulun-Moschee, Kairo». Émile Béchard. Albuminabzug. Ägypten, Kairo, um 1875. Museum Rietberg, Zürich | FRP 1-63

«Innenhof der Tulun-Moschee, Kairo». Émile Béchard. Albuminabzug. Ägypten, Kairo, um 1875. Museum Rietberg, Zürich | FRP 1-63


Die Ausstellung zeigt sechzig Originalabzüge aus den 1870er Jahren der in Kairo tätigen Fotografen Pascal Sebah und Émile Béchard.

Gekonnt erschufen sie für Touristen visuelle Wunschträume. Dennoch wurden die Bilder mit real existierenden Menschen und an wirklichen Orten geschaffen. «Traumbild Ägypten» zeichnet diese Mechanismen nach und zeigt, wie die Fotografen jene Traumwelt mit Hilfe von Schauspielern inszeniert und Bild für Bild zusammengesetzt haben.


L’exposition présente soixante tirages originaux de photos prises dans les années 1870 par Pascal Sebah et Émile Béchard, qui opéraient au Caire.

Avec talent, ces deux photographes créèrent des images telles qu’en rêvaient les touristes. Pourtant, elles représentent des personnages bien réels et des lieux existant vraiment. «Une Egypte imaginaire» retrace ce mécanisme et montre comment les photographes ont mis en scène ce monde fabuleux avec l’aide d’acteurs et l’ont composé en album, image après image


The exhibition presents sixty original prints from the 1870s by the photographers Pascal Sebah and Émile Béchard, who were based in Cairo.

With great skill they designed visual dreams for tourists, but relied on real people and real settings to create their images. ‘Egyptian dreamworld’ reveals how the photographers went about staging this dreamworld with actors and then pieced it together, shot by shot.

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Ausstellung | SEASIDE | Bildhalle
Jul
12
zu 31. Aug.

Ausstellung | SEASIDE | Bildhalle


Bildhalle | Zürich
12. Juli - 31. August 2019

SEASIDE
Albarrán Cabrera, Carole Bénitah, Werner Bischof, René Burri, Paul Cupido, Renato d'Agostin, Thomas Hoepker, Nicolas Hughes, Miho Kajioka, Philipp Keel, Barry Kornbluh, Douglas Mandry, Willy Spiller und Miriam Tölke


Albarrán Cabrera | Mouth of Krishna #222, 2016 | Pigment-Print auf Japan-Papier über Blattgold | Edition 20

Albarrán Cabrera | Mouth of Krishna #222, 2016 | Pigment-Print auf Japan-Papier über Blattgold | Edition 20

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Vernissage | Landed - Emma Summerton | Christophe Guye Galerie | Zürich
Aug
29
5:30 nachm.17:30

Vernissage | Landed - Emma Summerton | Christophe Guye Galerie | Zürich


Christophe Guye Galerie | Zürich
29. August 2019

Landed
Emma Summerton


Miami Blue, 1999

Miami Blue, 1999

Im Mittelpunkt der Weltpremiere stehen die Polaroidarbeiten der Künstlerin, die Teil eines Projekts sind, das ursprünglich aus einer Reihe von privaten visuellen Liebesbriefen in einer Fernbeziehung entstanden ist. Die Polaroids leiteten auch ihre Karriere in die Wege – und ermöglichten ihr sozusagen eine Art Landung in der Fotografie. Neben einer grossen Auswahl ihrer ausdrucksstärksten und stark vergrösserten Polaroids werden eine Super-8-Filmprojektion sowie ein Schaukasten mit Utensilien aus dem Entstehungsprozess der Werke zu sehen sein.

Emma Summerton (*1970, Australien) absolvierte die National Art School in Sydney, wo sie Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie studierte. 1998 zog Summerton nach London, um als Assistentin der Künstlerin Fiona Banner zu arbeiten. Zugleich startete sie ihre Karriere als Fotografin.

Der Durchbruch als professionelle Fotografin gelang ihr mit der Zusammenarbeit mit Terry de Havilland 2004/2005, aus der die Ausstellung eine grosse Auswahl der wichtigsten Werke zeigt, und die jetzt erstmals zugänglich gemacht werden. Seitdem hat sich Summerton als eine der talentiertesten Fotografinnen etabliert, die Mitte der 2000er Jahre hervorgingen. Ihr fundiertes technisches Wissen gepaart mit ihrem Blick für Details und ihrer Liebe zur Mode haben ihre Bilder nicht nur einzigartig, sondern auch unverwechselbar gemacht und heben sie deutlich von anderen Fotografen ab, die heute in dieser Branche arbeiten. 

Summertons Werk dreht sich um die Themen Mode, Liebe, Begehren und Intimität. Ihre Polaroidarbeiten sind Teil eines Projekts, das Summerton im Jahr 1999 als Serie von Selbstporträts begann, zunächst als visuelle Liebesbriefe an ihren damaligen Partner und auch in der Absicht, ihre Sprache durch Fotografie neu zu entdecken. ‚Meine Mutter war Modeschöpferin, und für die Schule fertigte sie mir Kleider an auf der Grundlage meiner Zeichnungen, die ich zu Tanzveranstaltungen trug‘, sagt sie. Damals waren Kostüme ein Ausgangspunkt, um Summertons Fantasie zu entfesseln. In ihren ‚Polaroid-Experimenten‘, wie sie sie nennt, wurden Kostüme wieder zu einem Vehikel für sie, um ihr Innenleben auszudrücken. 

‚Sie haben vielleicht Geschichten gelesen oder Ausstellungen von Frauen gesehen, die Fotos von sich selbst machen, und Sie denken an die grossen Künstlerinnen, die das Selbstporträt erforscht haben: Cindy Sherman, Nan Goldin, sogar Sarah Lucas; Frauen, die Selbstbehauptung porträtierten, Neuerfindung, Frauen, wie sie von Männern angestarrt werden, Sex und Substitute für den menschlichen Körper. Aber was ist mit der Liebe? Hier setzt die in Australien geborene Kunst- und Modefotografin Emma Summerton an. Ihre Leidenschaft für die Selbstdokumentation durch Polaroids war nicht nur eine Möglichkeit, ihren kreativen Ausdruck als Künstlerin zu nutzen, um mit ihrem Geliebten während ihrer Fernbeziehung zu kommunizieren, sondern gab ihr auch ein Gefühl von Individualität als Modefotografin.‘

Njide Ugboma

Emma Summerton Werke wurden bereits in der ArtisTree in Hongkong an der von Nathalie Herschdorfer kuratierten Ausstellung ‚Beyond Fashion‘ zusammen mit u.a. Paolo Roversi, Jürgen Teller und Bruce Weber gezeigt sowie im Victoria & Albert Museum in London an der ‚Christian Dior: Designer of Dreams‘ Ausstellung. Zurzeit ist sie zusammen mit Peter Lindbergh, Nick Knight sowie weiteren Künstlern im National Museum of Scotland in der Ausstellung ‚Body Beautiful‘ zu sehen.

(Text: Christophe Guye Galerie, Zürich)

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Vernissage | Das Auge der Welt - Henri Cartier-Bresson | Rossart | Zürich
Aug
29
6:00 nachm.18:00

Vernissage | Das Auge der Welt - Henri Cartier-Bresson | Rossart | Zürich


Rossart | Zürich
29. August 2019

Das Auge der Welt
Henri Cartier-Bresson


Rossart_Cartier_Bresson_41078.jpg

Das Auge der Welt

Wenn man in der Photographie eine Analogie zu den großen Malern des 20. Jahrhundert, ihrer vitalen Kreativität und ihrer spontanen Fähigkeit auf Gesehenes zu reagieren suchte, würde man sicherlich in einem ersten Atemzug Henri Cartier-Bresson nennen. Kaum jemand hat das photographische Sehen im 20 Jahrhundert mehr geprägt, als der 1908 geborene Franzose.

Nun bereitet die Züricher Photographie Galerie RossArt eine Cartier-Bresson Show vor, die nicht nur bekannte ikonographische Werke des herausragenden Jahrhundert Talents zeigt, sondern auch reizvolle Motive und Portraits die auf den zahlreichen, weltumspannenden Reisen Cartier-Bressons entstanden sind. Das rastlose Bedürfnis die zahlreichen Schauplätze der Geschichte und ihre Akteure einzufangen führte ihn bereits mit 23 Jahren an die Elfenbeinküste, wenig später nach New York. Mit 29 photographierte er die Krönung George des VI in London und nur wenige Monate später wurde im spanischen Bürgerkrieg gesichtet. Als treuer Begleiter an seiner Seite stets die Leica Kleinbildkamera, gefüllt mit schwarz-weiss Filmmaterial. Noch heute erstaunt uns wie Cartier-Bresson mit dieser, vergleichsweise bescheidenen Ausrüstung Bilder von einer so intensiv ästhetischen Dichte schaffen konnte. Wie kein Zweiter prägte er stilistisch ganze Generationen von Photographen, zog Museumsleute, Sammler und Betrachter in seinen Bann.

Das Werk Henri Cartier-Bresson spiegelt fast ein ganzes Jahrhundert wieder. Mit dem Blick auf ein ebenso abenteuerliches wie schaffensreiches Leben hat man für die intime und feine Ausstellung deshalb Bilder gewählt, die zum einem Cartier-Bressons interessierten Blick auf die zahlreich bereisten Orte, etwa Indien, Mexico, Amerika oder die Türkei widerspiegeln. Im Dialog dazu gibt es jene Bilder-Ikonen wie etwa Giacometti im Regen, den berühmten Sonntag an der Marne, einen brilliantes Jean-Paul Satre Portrait oder den Duke of Windsor. So ensteht ein lebhafes, spannendes Miteinander der Bilder, die man ganz diskret aus einer renommierten Privatsammlung übernehmen konnte.

Ohne unbescheiden zu sein darf man Cartier-Bresson wohl zurecht 'das Auge der Welt' nennen. Die perfekte Komposition, auch unter Zeitdruck und in unkomfortablen Situationen war immer sein Anspruch. Mit welch wunderbaren Bildern er diesen Anspruch eingelöst hat, dass kann man vom 29. August diesen Jahres an in der RossArt Galerie betrachten. Die Züricher Galeristin Svetlana Minati hat für die Show eine Selektion zusammengestellt die ganz wunderbar Gelegenheit bietet museale Exponate in Original zu erleben, wie auch den Blick auf jene Photographien zu richten, welche den Blick des weit herumgekommenen und vielgereisten Cartier-Bresson dokumentieren.

(Text: Hans Irrek)

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Ausstellung | Landed - Emma Summerton | Christophe Guye Galerie | Zürich
Aug
30
zu 23. Nov.

Ausstellung | Landed - Emma Summerton | Christophe Guye Galerie | Zürich

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Christophe Guye Galerie | Zürich
30. August - 23. November 2019

Landed
Emma Summerton


Miami Blue, 1999

Miami Blue, 1999

Im Mittelpunkt der Weltpremiere stehen die Polaroidarbeiten der Künstlerin, die Teil eines Projekts sind, das ursprünglich aus einer Reihe von privaten visuellen Liebesbriefen in einer Fernbeziehung entstanden ist. Die Polaroids leiteten auch ihre Karriere in die Wege – und ermöglichten ihr sozusagen eine Art Landung in der Fotografie. Neben einer grossen Auswahl ihrer ausdrucksstärksten und stark vergrösserten Polaroids werden eine Super-8-Filmprojektion sowie ein Schaukasten mit Utensilien aus dem Entstehungsprozess der Werke zu sehen sein.

Emma Summerton (*1970, Australien) absolvierte die National Art School in Sydney, wo sie Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie studierte. 1998 zog Summerton nach London, um als Assistentin der Künstlerin Fiona Banner zu arbeiten. Zugleich startete sie ihre Karriere als Fotografin.

Der Durchbruch als professionelle Fotografin gelang ihr mit der Zusammenarbeit mit Terry de Havilland 2004/2005, aus der die Ausstellung eine grosse Auswahl der wichtigsten Werke zeigt, und die jetzt erstmals zugänglich gemacht werden. Seitdem hat sich Summerton als eine der talentiertesten Fotografinnen etabliert, die Mitte der 2000er Jahre hervorgingen. Ihr fundiertes technisches Wissen gepaart mit ihrem Blick für Details und ihrer Liebe zur Mode haben ihre Bilder nicht nur einzigartig, sondern auch unverwechselbar gemacht und heben sie deutlich von anderen Fotografen ab, die heute in dieser Branche arbeiten. 

Summertons Werk dreht sich um die Themen Mode, Liebe, Begehren und Intimität. Ihre Polaroidarbeiten sind Teil eines Projekts, das Summerton im Jahr 1999 als Serie von Selbstporträts begann, zunächst als visuelle Liebesbriefe an ihren damaligen Partner und auch in der Absicht, ihre Sprache durch Fotografie neu zu entdecken. ‚Meine Mutter war Modeschöpferin, und für die Schule fertigte sie mir Kleider an auf der Grundlage meiner Zeichnungen, die ich zu Tanzveranstaltungen trug‘, sagt sie. Damals waren Kostüme ein Ausgangspunkt, um Summertons Fantasie zu entfesseln. In ihren ‚Polaroid-Experimenten‘, wie sie sie nennt, wurden Kostüme wieder zu einem Vehikel für sie, um ihr Innenleben auszudrücken. 

‚Sie haben vielleicht Geschichten gelesen oder Ausstellungen von Frauen gesehen, die Fotos von sich selbst machen, und Sie denken an die grossen Künstlerinnen, die das Selbstporträt erforscht haben: Cindy Sherman, Nan Goldin, sogar Sarah Lucas; Frauen, die Selbstbehauptung porträtierten, Neuerfindung, Frauen, wie sie von Männern angestarrt werden, Sex und Substitute für den menschlichen Körper. Aber was ist mit der Liebe? Hier setzt die in Australien geborene Kunst- und Modefotografin Emma Summerton an. Ihre Leidenschaft für die Selbstdokumentation durch Polaroids war nicht nur eine Möglichkeit, ihren kreativen Ausdruck als Künstlerin zu nutzen, um mit ihrem Geliebten während ihrer Fernbeziehung zu kommunizieren, sondern gab ihr auch ein Gefühl von Individualität als Modefotografin.‘

Njide Ugboma

Emma Summerton Werke wurden bereits in der ArtisTree in Hongkong an der von Nathalie Herschdorfer kuratierten Ausstellung ‚Beyond Fashion‘ zusammen mit u.a. Paolo Roversi, Jürgen Teller und Bruce Weber gezeigt sowie im Victoria & Albert Museum in London an der ‚Christian Dior: Designer of Dreams‘ Ausstellung. Zurzeit ist sie zusammen mit Peter Lindbergh, Nick Knight sowie weiteren Künstlern im National Museum of Scotland in der Ausstellung ‚Body Beautiful‘ zu sehen.

(Text: Christophe Guye Galerie, Zürich)

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Ausstellung | Das Auge der Welt - Henri Cartier-Bresson | Rossart | Zürich
Aug
30
zu 26. Okt.

Ausstellung | Das Auge der Welt - Henri Cartier-Bresson | Rossart | Zürich


Rossart | Zürich
30. August - 26. Oktober 2019

Das Auge der Welt
Henri Cartier-Bresson


Rossart_Cartier_Bresson_41078.jpg

Das Auge der Welt

Wenn man in der Photographie eine Analogie zu den großen Malern des 20. Jahrhundert, ihrer vitalen Kreativität und ihrer spontanen Fähigkeit auf Gesehenes zu reagieren suchte, würde man sicherlich in einem ersten Atemzug Henri Cartier-Bresson nennen. Kaum jemand hat das photographische Sehen im 20 Jahrhundert mehr geprägt, als der 1908 geborene Franzose.

Nun bereitet die Züricher Photographie Galerie RossArt eine Cartier-Bresson Show vor, die nicht nur bekannte ikonographische Werke des herausragenden Jahrhundert Talents zeigt, sondern auch reizvolle Motive und Portraits die auf den zahlreichen, weltumspannenden Reisen Cartier-Bressons entstanden sind. Das rastlose Bedürfnis die zahlreichen Schauplätze der Geschichte und ihre Akteure einzufangen führte ihn bereits mit 23 Jahren an die Elfenbeinküste, wenig später nach New York. Mit 29 photographierte er die Krönung George des VI in London und nur wenige Monate später wurde im spanischen Bürgerkrieg gesichtet. Als treuer Begleiter an seiner Seite stets die Leica Kleinbildkamera, gefüllt mit schwarz-weiss Filmmaterial. Noch heute erstaunt uns wie Cartier-Bresson mit dieser, vergleichsweise bescheidenen Ausrüstung Bilder von einer so intensiv ästhetischen Dichte schaffen konnte. Wie kein Zweiter prägte er stilistisch ganze Generationen von Photographen, zog Museumsleute, Sammler und Betrachter in seinen Bann.

Das Werk Henri Cartier-Bresson spiegelt fast ein ganzes Jahrhundert wieder. Mit dem Blick auf ein ebenso abenteuerliches wie schaffensreiches Leben hat man für die intime und feine Ausstellung deshalb Bilder gewählt, die zum einem Cartier-Bressons interessierten Blick auf die zahlreich bereisten Orte, etwa Indien, Mexico, Amerika oder die Türkei widerspiegeln. Im Dialog dazu gibt es jene Bilder-Ikonen wie etwa Giacometti im Regen, den berühmten Sonntag an der Marne, einen brilliantes Jean-Paul Satre Portrait oder den Duke of Windsor. So ensteht ein lebhafes, spannendes Miteinander der Bilder, die man ganz diskret aus einer renommierten Privatsammlung übernehmen konnte.

Ohne unbescheiden zu sein darf man Cartier-Bresson wohl zurecht 'das Auge der Welt' nennen. Die perfekte Komposition, auch unter Zeitdruck und in unkomfortablen Situationen war immer sein Anspruch. Mit welch wunderbaren Bildern er diesen Anspruch eingelöst hat, dass kann man vom 29. August diesen Jahres an in der RossArt Galerie betrachten. Die Züricher Galeristin Svetlana Minati hat für die Show eine Selektion zusammengestellt die ganz wunderbar Gelegenheit bietet museale Exponate in Original zu erleben, wie auch den Blick auf jene Photographien zu richten, welche den Blick des weit herumgekommenen und vielgereisten Cartier-Bresson dokumentieren.

(Text: Hans Irrek)

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Vernissage | Last Summer - Philipp Keel | Bildhalle | Zürich
Sep
5
6:00 nachm.18:00

Vernissage | Last Summer - Philipp Keel | Bildhalle | Zürich


Bildhalle | Zürich
5. September 2019

Gastredner: Benedict Wells, Autor

Last Summer
Philipp Keel


© Philipp Keel, Julie, 2014, Color Print on Arches Water Color Rough 650g, Edition 3 of 5 & 2 AP, 153 x 102.8 cm (print)

© Philipp Keel, Julie, 2014, Color Print on Arches Water Color Rough 650g, Edition 3 of 5 & 2 AP, 153 x 102.8 cm (print)


«Die schönsten Sommer sind oft auch die schmerzlichsten. Weil wir uns selten lebendiger fühlen. Und an ihrem Ende umso stärker daran erinnert werden, dass alles einmal vorbeigeht.

Betrachtet man Philipp Keels neue Arbeiten für ‹Last Summer›, fällt einem – abgesehen von einem Akt – die Abwesenheit von Menschen auf. Stattdessen finden sich neben Stillleben vor allem Bilder von zunächst kühl und sommerlich anmutenden Palmen, Pools, Drinks, immer wieder auch kurze Momentaufnahmen und verspielte Augenwinkelpoesie. Alle Bilder eint der Blick ihres Künstlers für besondere Details und Stimmungen, doch beim genaueren Hin-sehen wird die Melancholie spürbar, die viele der Werke durchzieht. Nicht selten ist der Moment bereits vergangen oder nur noch unscharf an den Rändern des Bewusstseins zu sehen. Zurück bleibt ein Gefühl von Vergänglichkeit, vielleicht sogar ein Hauch Einsamkeit.

Eine der grossen Stärken dieser Arbeiten ist, dass die Bilder subtil und zurückhaltend bleiben. Der Betrachter findet in ihnen, was er finden möchte. Mal ist die Melancholie unbeschwert und nur wie ein sanftes, nicht unangenehmes Zupfen an einer gespannten Saite tief in uns. Manchmal steckt aber auch mehr dahinter. ‹Last Summer› führt uns an eine Schwelle. Der Abend ist angebrochen, man steht allein mit einem Drink auf der Veranda und blickt hinaus, hört das Gelächter von Freunden im Hintergrund, sieht das letzte Licht des Tages schwinden. Im Kopf laufen wieder die mal flirrenden, mal klaren Bilder eines Tages ab, der viel zu schnell vorüberging. Vielleicht wird man dann kurz wehmütig, vielleicht dreht man sich aber auch um und geht zurück zu den anderen.» 

(Text: Benedict Wells, Juli 2019)

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Preisverleihung und Vernissage | 23. vfg nachwuchsförderpreis | Photobastei | Zürich
Sep
5
6:00 nachm.18:00
Vernissage | Mit F. C. Gundlach um die Welt | Photobastei | Zürich
Sep
5
6:00 nachm.18:00

Vernissage | Mit F. C. Gundlach um die Welt | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
5. September 2019

Mit F.C. Gundlach um die Welt


F.C. Gundlach | "Odaliske" | Lizzy Schaper für Triumph | Tanger, Marokko 1964

F.C. Gundlach | "Odaliske" | Lizzy Schaper für Triumph | Tanger, Marokko 1964


Der Grandseigneur der Modefotografie in der Photobastei!

In mehr als vier Jahrzehnten aktiver Tätigkeit avancierte er zu einem der bekanntesten Modefotografen des 20. Jahrhunderts. Seine zeitlosen Modeaufnahmen sind vielfach zu Ikonen geworden und haben das visuelle Gedächtnis ganzer Generationen geprägt. Neben F.C. Gundlachs prägnanter Formen- und Bildsprache, basiert ein essentieller Teil seines Erfolges auf seiner frühen und ausgeprägten Reisetätigkeit, die ihn wie keinen anderen Modefotografen der deutschen Nachkriegsära um den gesamten Globus führte. 500.000 Meilen reiste F.C. Gundlach von Location zu Location um die Welt.

Die Ausstellung 500.000 Meilen – mit F.C. Gundlach um die Welt zeigt mit mehr als 100 Exponaten in schwarz-weiss und Farbe einen repräsentativen Ausschnitt über die klare Bildsprache sowie die ästhetische Haltung des Fotografen. Sie bietet Einblick in seine kulturellen Interessen sowie die bisweilen abenteuerlichen Umstände, unter denen seine Bilder überall auf der Welt entstanden.

Zu sehen sind bekannte Ikone ebenso wie noch nie gezeigte Motive als Vintages und grossformatige Neu-Abzüge.

Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg kuratiert von Natalja Aljasova und Jasmin Seck


Le grand seigneur de la photographie de mode dans le Photobastei !

En plus de quarante ans d'activité, il est devenu l'un des photographes de mode les plus célèbres du XXe siècle. Ses photographies de mode intemporelles sont souvent devenues des icônes et ont façonné la mémoire visuelle de générations entières. Outre le langage formel et visuel concis de F.C. Gundlach, une partie essentielle de son succès est basée sur son activité de voyage précoce et prononcée, qui l'a mené autour du monde comme aucun autre photographe de mode de l'après-guerre allemand. F.C. Gundlach a parcouru 500 000 milles d'un endroit à l'autre dans le monde.

L'exposition 500'000 Miles - Around the World avec F.C. Gundlach présente avec plus de 100 expositions en noir et blanc et en couleur un extrait représentatif du langage visuel clair du photographe et de son attitude esthétique. Il offre un aperçu de ses intérêts culturels et des circonstances parfois aventureuses dans lesquelles ses photos ont été prises dans le monde entier.

Des icônes bien connues sont exposées, ainsi que des motifs inédits tels que des millésimes et de nouvelles estampes grand format.

Une exposition de la fondation F.C. Gundlach Hambourg organisée par Natalja Aljasova et Jasmin Seck.


Il grande signore della fotografia di moda nel Photobastei!

In oltre quattro decenni di attività attiva, è diventato uno dei più famosi fotografi di moda del XX secolo. Le sue fotografie di moda senza tempo sono spesso diventate icone e hanno plasmato la memoria visiva di intere generazioni. Oltre al conciso linguaggio formale e visivo di F.C. Gundlach, una parte essenziale del suo successo si basa sulla sua precoce e pronunciata attività di viaggi, che lo ha portato in giro per il mondo come nessun altro fotografo di moda del dopoguerra tedesco. F.C. C. Gundlach ha percorso 500.000 miglia da una località all'altra in tutto il mondo.

La mostra 500.000 Miles - Around the World con F.C. Gundlach presenta, con oltre 100 opere in bianco e nero e a colori, un estratto rappresentativo del chiaro linguaggio visivo e dell'atteggiamento estetico del fotografo. Offre una visione dei suoi interessi culturali e delle circostanze talvolta avventurose in cui le sue foto sono state scattate in tutto il mondo.

In mostra icone note e motivi inediti come le annate e le nuove stampe di grande formato.

Una mostra della fondazione F.C. Gundlach Hamburg a cura di Natalja Aljasova e Jasmin Seck.


The grand seigneur of fashion photography in the Photobastei!

In more than four decades of active activity, he became one of the most famous fashion photographers of the 20th century. His timeless fashion photographs have often become icons and have shaped the visual memory of entire generations. In addition to F.C. Gundlach's concise formal and visual language, an essential part of his success is based on his early and pronounced travel activity, which led him around the globe like no other fashion photographer of the German post-war era. F.C. Gundlach traveled 500,000 miles from location to location around the world.

The exhibition 500,000 Miles - Around the World with F.C. Gundlach shows with more than 100 exhibits in black and white and color a representative excerpt of the photographer's clear visual language and aesthetic attitude. It offers an insight into his cultural interests and the sometimes adventurous circumstances under which his pictures were taken all over the world.

On display are well-known icons as well as never-before-seen motifs as vintages and large-format new prints.

An exhibition of the foundation F.C. Gundlach Hamburg curated by Natalja Aljasova and Jasmin Seck.

(Text: Photobastei, Zürich)

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Ausstellung | Mit F. C. Gundlach um die Welt | Photobastei | Zürich
Sep
6
zu 27. Okt.

Ausstellung | Mit F. C. Gundlach um die Welt | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
6. September - 27. Oktober 2019

Mit F.C. Gundlach um die Welt


F.C. Gundlach | "Odaliske" | Lizzy Schaper für Triumph | Tanger, Marokko 1964

F.C. Gundlach | "Odaliske" | Lizzy Schaper für Triumph | Tanger, Marokko 1964


Der Grandseigneur der Modefotografie in der Photobastei!

In mehr als vier Jahrzehnten aktiver Tätigkeit avancierte er zu einem der bekanntesten Modefotografen des 20. Jahrhunderts. Seine zeitlosen Modeaufnahmen sind vielfach zu Ikonen geworden und haben das visuelle Gedächtnis ganzer Generationen geprägt. Neben F.C. Gundlachs prägnanter Formen- und Bildsprache, basiert ein essentieller Teil seines Erfolges auf seiner frühen und ausgeprägten Reisetätigkeit, die ihn wie keinen anderen Modefotografen der deutschen Nachkriegsära um den gesamten Globus führte. 500.000 Meilen reiste F.C. Gundlach von Location zu Location um die Welt.

Die Ausstellung 500.000 Meilen – mit F.C. Gundlach um die Welt zeigt mit mehr als 100 Exponaten in schwarz-weiss und Farbe einen repräsentativen Ausschnitt über die klare Bildsprache sowie die ästhetische Haltung des Fotografen. Sie bietet Einblick in seine kulturellen Interessen sowie die bisweilen abenteuerlichen Umstände, unter denen seine Bilder überall auf der Welt entstanden.

Zu sehen sind bekannte Ikone ebenso wie noch nie gezeigte Motive als Vintages und grossformatige Neu-Abzüge.

Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach Hamburg kuratiert von Natalja Aljasova und Jasmin Seck


Le grand seigneur de la photographie de mode dans le Photobastei !

En plus de quarante ans d'activité, il est devenu l'un des photographes de mode les plus célèbres du XXe siècle. Ses photographies de mode intemporelles sont souvent devenues des icônes et ont façonné la mémoire visuelle de générations entières. Outre le langage formel et visuel concis de F.C. Gundlach, une partie essentielle de son succès est basée sur son activité de voyage précoce et prononcée, qui l'a mené autour du monde comme aucun autre photographe de mode de l'après-guerre allemand. F.C. Gundlach a parcouru 500 000 milles d'un endroit à l'autre dans le monde.

L'exposition 500'000 Miles - Around the World avec F.C. Gundlach présente avec plus de 100 expositions en noir et blanc et en couleur un extrait représentatif du langage visuel clair du photographe et de son attitude esthétique. Il offre un aperçu de ses intérêts culturels et des circonstances parfois aventureuses dans lesquelles ses photos ont été prises dans le monde entier.

Des icônes bien connues sont exposées, ainsi que des motifs inédits tels que des millésimes et de nouvelles estampes grand format.

Une exposition de la fondation F.C. Gundlach Hambourg organisée par Natalja Aljasova et Jasmin Seck.


Il grande signore della fotografia di moda nel Photobastei!

In oltre quattro decenni di attività attiva, è diventato uno dei più famosi fotografi di moda del XX secolo. Le sue fotografie di moda senza tempo sono spesso diventate icone e hanno plasmato la memoria visiva di intere generazioni. Oltre al conciso linguaggio formale e visivo di F.C. Gundlach, una parte essenziale del suo successo si basa sulla sua precoce e pronunciata attività di viaggi, che lo ha portato in giro per il mondo come nessun altro fotografo di moda del dopoguerra tedesco. F.C. C. Gundlach ha percorso 500.000 miglia da una località all'altra in tutto il mondo.

La mostra 500.000 Miles - Around the World con F.C. Gundlach presenta, con oltre 100 opere in bianco e nero e a colori, un estratto rappresentativo del chiaro linguaggio visivo e dell'atteggiamento estetico del fotografo. Offre una visione dei suoi interessi culturali e delle circostanze talvolta avventurose in cui le sue foto sono state scattate in tutto il mondo.

In mostra icone note e motivi inediti come le annate e le nuove stampe di grande formato.

Una mostra della fondazione F.C. Gundlach Hamburg a cura di Natalja Aljasova e Jasmin Seck.


The grand seigneur of fashion photography in the Photobastei!

In more than four decades of active activity, he became one of the most famous fashion photographers of the 20th century. His timeless fashion photographs have often become icons and have shaped the visual memory of entire generations. In addition to F.C. Gundlach's concise formal and visual language, an essential part of his success is based on his early and pronounced travel activity, which led him around the globe like no other fashion photographer of the German post-war era. F.C. Gundlach traveled 500,000 miles from location to location around the world.

The exhibition 500,000 Miles - Around the World with F.C. Gundlach shows with more than 100 exhibits in black and white and color a representative excerpt of the photographer's clear visual language and aesthetic attitude. It offers an insight into his cultural interests and the sometimes adventurous circumstances under which his pictures were taken all over the world.

On display are well-known icons as well as never-before-seen motifs as vintages and large-format new prints.

An exhibition of the foundation F.C. Gundlach Hamburg curated by Natalja Aljasova and Jasmin Seck.

(Text: Photobastei, Zürich)

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Ausstellung | Last Summer - Philipp Keel | Bildhalle | Zürich
Sep
6
zu 19. Okt.

Ausstellung | Last Summer - Philipp Keel | Bildhalle | Zürich


Bildhalle | Zürich
6. September - 19. Oktober 2019

Last Summer
Philipp Keel


© Philipp Keel, Julie, 2014, Color Print on Arches Water Color Rough 650g, Edition 3 of 5 & 2 AP, 153 x 102.8 cm (print)

© Philipp Keel, Julie, 2014, Color Print on Arches Water Color Rough 650g, Edition 3 of 5 & 2 AP, 153 x 102.8 cm (print)


«Die schönsten Sommer sind oft auch die schmerzlichsten. Weil wir uns selten lebendiger fühlen. Und an ihrem Ende umso stärker daran erinnert werden, dass alles einmal vorbeigeht.

Betrachtet man Philipp Keels neue Arbeiten für ‹Last Summer›, fällt einem – abgesehen von einem Akt – die Abwesenheit von Menschen auf. Stattdessen finden sich neben Stillleben vor allem Bilder von zunächst kühl und sommerlich anmutenden Palmen, Pools, Drinks, immer wieder auch kurze Momentaufnahmen und verspielte Augenwinkelpoesie. Alle Bilder eint der Blick ihres Künstlers für besondere Details und Stimmungen, doch beim genaueren Hin-sehen wird die Melancholie spürbar, die viele der Werke durchzieht. Nicht selten ist der Moment bereits vergangen oder nur noch unscharf an den Rändern des Bewusstseins zu sehen. Zurück bleibt ein Gefühl von Vergänglichkeit, vielleicht sogar ein Hauch Einsamkeit.

Eine der grossen Stärken dieser Arbeiten ist, dass die Bilder subtil und zurückhaltend bleiben. Der Betrachter findet in ihnen, was er finden möchte. Mal ist die Melancholie unbeschwert und nur wie ein sanftes, nicht unangenehmes Zupfen an einer gespannten Saite tief in uns. Manchmal steckt aber auch mehr dahinter. ‹Last Summer› führt uns an eine Schwelle. Der Abend ist angebrochen, man steht allein mit einem Drink auf der Veranda und blickt hinaus, hört das Gelächter von Freunden im Hintergrund, sieht das letzte Licht des Tages schwinden. Im Kopf laufen wieder die mal flirrenden, mal klaren Bilder eines Tages ab, der viel zu schnell vorüberging. Vielleicht wird man dann kurz wehmütig, vielleicht dreht man sich aber auch um und geht zurück zu den anderen.» 

(Text: Benedict Wells, Juli 2019)

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Ausstellung | 23. vfg nachwuchsförderpreis | Photobastei | Zürich
Sep
6
zu 6. Okt.
Ausstellung | Als ob die Welt zu vermessen wäre - Guido Baselgia | Fotostiftung Schweiz | Winterthur
Okt
19
zu 16. Feb.

Ausstellung | Als ob die Welt zu vermessen wäre - Guido Baselgia | Fotostiftung Schweiz | Winterthur


Fotostiftung Schweiz | Winterthur
19. Oktober 2019 - 16. Februar 2020

Als ob die Welt zu vermessen wäre
Guido Baselgia


Templada I, 2018 © Guido Baselgia

Templada I, 2018 © Guido Baselgia


Der Fotograf als Forschungsreisender: In den vergangenen zwanzig Jahren bewegte sich Guido Baselgia mit seiner Kamera in geologischen Randzonen, tastete die karge Erdoberfläche ab und beobachtete Lichtphänomene in den Alpen, den Anden und im Norden Norwegens. Seine Studien übersetzte er in die Bildsprache einer langsamen, analogen Fotografie. So entstanden schwarzweisse Tableaus an der Grenze zur Abstraktion, ausgeführt als grossformatige Silbergelatineabzüge oder Heliogravüren, die sich durch ihre Detailliertheit und materielle Beschaffenheit auszeichnen. Die Ausstellung knüpft an die bekannten Werkzyklen – «Hochland», «Weltraum», «Silberschicht« und «Light Fall» – an und stellt erstmals Baselgias neuestes Projekt vor. Dieses führt ihn nach Ecuador und Peru, ins Amazonasbecken. Auf seinen Expeditionen setzt sich der Fotograf mit der Darstellbarkeit des tropischen Regenwaldes auseinander. Die flirrende Dichte und Vielfalt der Vegetation verwandelt er in Kompositionen grösster Ruhe und Konzentration. Porträts der indigenen Bewohner und Stillleben aus dem Umfeld der Siedlungen werden zu Reflexionen über die fotografische Repräsentation dieser bedrohten Lebenswelt. Wie ein Memento Mori würdigt Baselgias Arbeit diesen Landschaftsraum, dessen wirtschaftliche Ausbeutung sich längst auf das globale Klima auswirkt.

(Text: Fotostiftung Schweiz, Winterthur)

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Artist Talk | tut en flur - Elena Parris | Tart | Zürich
Jul
13
4:00 nachm.16:00

Artist Talk | tut en flur - Elena Parris | Tart | Zürich


Tart | Zürich
13. Juli 2019

Artist Talk mit Elena Parris

“tut en flur”
Anna Halm Schudel, Denise Haschke, Brigitte Lustenberger und Elena Parris


Elena Parris

Elena Parris


Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.


Auch Elena Parris’ gleichnamige Serie “Flowers“ inszeniert Blüten, indem sie sie zerpflückt, zerrupft und zu einer neuen scheinbar perfekten Blüte arrangiert. Sie lässt die filigranen Blütenblätter und Blütenstempel miteinander tanzen und ein neues Bild zeichnen.

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Vernissage | SEASIDE | Bildhalle
Jul
11
5:00 nachm.17:00

Vernissage | SEASIDE | Bildhalle


Bildhalle | Zürich
11. Juli 2019

SEASIDE
Albarrán Cabrera, Carole Bénitah, Werner Bischof, René Burri, Paul Cupido, Renato d'Agostin, Thomas Hoepker, Nicolas Hughes, Miho Kajioka, Philipp Keel, Barry Kornbluh, Douglas Mandry, Willy Spiller und Miriam Tölke


Albarrán Cabrera | Mouth of Krishna #222, 2016 | Pigment-Print auf Japan-Papier über Blattgold | Edition 20

Albarrán Cabrera | Mouth of Krishna #222, 2016 | Pigment-Print auf Japan-Papier über Blattgold | Edition 20

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Artist Talk | tut en flur - Brigitte Lustenberger | Tart | Zürich
Jul
6
4:00 nachm.16:00

Artist Talk | tut en flur - Brigitte Lustenberger | Tart | Zürich


Tart | Zürich
6. Juli 2019

Artist Talk mit Brigitte Lustenberger

“tut en flur”
Anna Halm Schudel, Denise Haschke, Brigitte Lustenberger und Elena Parris


Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger


Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.


Von Brigitte Lustenberger sind Bilder der Serie “Flowers“ zu sehen, in welchen sie das Thema Vergänglichkeit, durch das Beobachten und Inszenieren vom "Vergehen und Verwelken" von Blumen in den Vordergrund stellt. Sie bannt den Prozess mithilfe der Fotografie auf ein Negativ, das dem Innehalten eines Augenblicks gleichkommt und versucht somit mit dem “Momentfesthalten“ den Zerfall aufzuhalten.

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Artist Talk | tut en flur - Denise Haschke | Tart | Zürich
Jun
29
4:00 nachm.16:00

Artist Talk | tut en flur - Denise Haschke | Tart | Zürich


Tart | Zürich
29. Juni - 2019

Artist Talk mit Denise Haschke

“tut en flur”
Anna Halm Schudel, Denise Haschke, Brigitte Lustenberger und Elena Parris


Papaver raeticum | Denise Haschke

Papaver raeticum | Denise Haschke

Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.


Von Denise Haschke ist ein vielfältiges Erbari engiadinais mit Campanula, Clematis tamangutica, Papaver und vielen anderen Blumen in Form von Cyanotypien und Lumenprints zu sehen. Sie rückt das Unspektakuläre und das Verborgene in den Mittelpunkt - Dinge aus der Natur und insbesondere des alpinen Lebensraums. Das Werk ist inspiriert und geschaffen in der Berglandschaft und beeinflusst von der tiefen Verbundenheit mit der Natur.

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Auktion | Photographie | Koller Auktionen | Zürich
Jun
27
4:30 nachm.16:30

Auktion | Photographie | Koller Auktionen | Zürich


Koller Auktionen | Zürich
27. Juni 2019

Auktion


Magnum_A189_1700_NL.jpg

Eingeleitet wird die Sommer-Auktion mit einer frühen und zugleich seltenen Aussenaufnahme einer Fronleichnamsprozession im Verfahren der Daguerreotypie eines anonymen Photographen (Los 1609). Eine weitere überaus spannende historische Aufnahmen, nämlich Kinder-Gruppenportrait der Familie De Lessert, konnte aufgrund von Vergleichsobjekten in der Bibliothèque de Genève und im J. Paul Getty Museum Jean-Gabriel Eynard (1775-1863) zugeschrieben werden (Los 1610). Die berühmte Ikone von Edward Sheriff Curtis „Die untergehende Rasse – Navajo“ (Los 1622) sticht im Kapitel der Reisephotographie hervor. Die Schweizer Ansichten werden angeführt von schönen Veduten vom Bündner Land von Albert Steiner (Lose 1625, 1632, 1634, 1636). Auch weitere Schweizer Photographen wie Hans Finsler (Los 1646), Robert Frank (Lose 1679-1681, 1696 und 1699), René Groebli  (Lose 1654, 1669 und 1683), Balthasar Burkhard (Los 1653) und René Mächler (Lose 1651 und 1668) sind im Katalog vertreten. Im Bereich der Aktphotographie sind Prints von Daido Moryiama (Los 1662), Edward Weston (Los 1663) und Imogen Cunningham (Los 1664) hervorzuheben, wobei letztere beiden in einem korrespondierenden Spannungsverhältnis zueinander stehen. Insbesondere amerikanische Photographie ist mit Namen wie Robert Adams (Los 1687), Leon Levinstein (Lose 1692-1693), Dorothea Lange (Los 1691), Elliott Erwitt (Los 1695) stark repräsentiert. Ein Spitzenlos der diesjährigen Sommer-Auktion ist mit Ansel Adams‘ „Aspens, New Mexico“(Los 1675) im Angebot. Die tiefenscharfe Aufnahme profitiert einerseits von des Photographen Meisterschaft und vermittelt zugleich eine mythische Erfahrung. Ein weiteres Highlight der Auktion ist eine seltene Aufnahme des von Feuerwerk umfassten Eiffelturms von Brassaï (Los 1686), die bislang nur sehr selten auf internationalen Auktionen angeboten wurde.

Das absolute Toplos der Auktion stellt aber das Magnum Portfolio (Los 1700) mit 15 Original-Photographien von berühmten Presse-Photographen wie Steve McCurry, René Burri, Marc Riboud, Elliott Erwitt, Werner Bischoff, Dennis Stock, u.v.a. dar. Es handelt sich hierbei um eine persönliche Auswahl der namhaften und international bekannten Galeristin Esther Woerdehoff und ist in einer kleinen Auflage von nur 7 Exemplaren erschienen.

Im Bereich der Portrait-Photographie können unter anderem Thomas Hoepkers Aufnahmen von Muhammad Ali’s left und right fist (Lose 1710-1711) angeboten werden. Aufs Neue finden sich einige intime Aufnahmen von Marilyn Monroe, aufgenommen von Milton H. Green (Los 1712) und Bert Stern (Lose 1713-1716).

Die zeitgenössische Photographie ist mit starken Namen wie Thomas Ruff (Lose 1737, 1740), einer Sammelmappe mit Aufnahmen u.a. von Candida Höfer und Thomas Struth (Los 1739), Wolfgang Tillmans (Los 1725) und Vik Muniz (Los 1722) vertreten.


Kontakt:
Gabriel Müller
mueller@kollerauktionen.ch
+41 44 445 63 40

(Text: Koller Auktionen, Zürich)

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Artist Talk | tut en flur - Anna Halm Schudel | Tart | Zürich
Jun
22
4:00 nachm.16:00

Artist Talk | tut en flur - Anna Halm Schudel | Tart | Zürich


Tart | Zürich
22. Juni 2019

Artist Talk mit Anna Halm Schudel

“tut en flur”
Anna Halm Schudel, Denise Haschke, Brigitte Lustenberger und Elena Parris


Anna Halm Schudel

Anna Halm Schudel

Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.


Von Anna Halm Schudel ist der Rosenteil aus ihrem Langzeitprojekt zu sehen. Seit 25 Jahren nimmt sie Blumenkelche, Blütenblätter und Blütenstempel vor die Linse. Sie zelebriert die leuchtende Farbenpracht und die Formenvielfalt der Blumen. Sie taucht Blumensträusse ins Wasser und malt ein Blumenmeer. Sie lichtet nicht nur die Frische der Blüten ab, sondern auch den Prozess des Ausbleichens, Verdorrens und manchmal auch das Verfaulen ab.

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Ausstellung | tut en flur | Tart | Zürich
Jun
21
zu 20. Juli

Ausstellung | tut en flur | Tart | Zürich


Tart | Zürich
21. Juni - 20. Juli 2019

“tut en flur”
Anna Halm Schudel, Denise Haschke, Brigitte Lustenberger und Elena Parris


For better for Worse | Brigitte Lustenberger

For better for Worse | Brigitte Lustenberger


Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.

Anna Halm Schudel

Anna Halm Schudel

Von Anna Halm Schudel ist der Rosenteil aus ihrem Langzeitprojekt zu sehen. Seit 25 Jahren nimmt sie Blumenkelche, Blütenblätter und Blütenstempel vor die Linse. Sie zelebriert die leuchtende Farbenpracht und die Formenvielfalt der Blumen. Sie taucht Blumensträusse ins Wasser und malt ein Blumenmeer. Sie lichtet nicht nur die Frische der Blüten ab, sondern auch den Prozess des Ausbleichens, Verdorrens und manchmal auch das Verfaulen ab.

Papaver raeticum | Denise Haschke

Papaver raeticum | Denise Haschke

Von Denise Haschke ist ein vielfältiges Erbari engiadinais mit Campanula, Clematis tamangutica, Papaver und vielen anderen Blumen in Form von Cyanotypien und Lumenprints zu sehen. Sie rückt das Unspektakuläre und das Verborgene in den Mittelpunkt - Dinge aus der Natur und insbesondere des alpinen Lebensraums. Das Werk ist inspiriert und geschaffen in der Berglandschaft und beeinflusst von der tiefen Verbundenheit mit der Natur.

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Von Brigitte Lustenberger sind Bilder der Serie “Flowers“ zu sehen, in welchen sie das Thema Vergänglichkeit, durch das Beobachten und Inszenieren vom "Vergehen und Verwelken" von Blumen in den Vordergrund stellt. Sie bannt den Prozess mithilfe der Fotografie auf ein Negativ, das dem Innehalten eines Augenblicks gleichkommt und versucht somit mit dem “Momentfesthalten“ den Zerfall aufzuhalten.

Elena Parris

Elena Parris

Auch Elena Parris’ gleichnamige Serie “Flowers“ inszeniert Blüten, indem sie sie zerpflückt, zerrupft und zu einer neuen scheinbar perfekten Blüte arrangiert. Sie lässt die filigranen Blütenblätter und Blütenstempel miteinander tanzen und ein neues Bild zeichnen.

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Vernissage | tut en flur | Tart | Zürich
Jun
20
6:00 nachm.18:00

Vernissage | tut en flur | Tart | Zürich


Tart | Zürich
20. Juni 2019

“tut en flur”
Anna Halm Schudel, Denise Haschke, Brigitte Lustenberger und Elena Parris


For better for Worse | Brigitte Lustenberger

For better for Worse | Brigitte Lustenberger


Die Ausstellung "tut en flur" – in voller Blüte vereint vier Fotografinnen, die Blumen in verschiedener Art und Weise wahrnehmen und entsprechend darstellen.

Anna Halm Schudel

Anna Halm Schudel

Von Anna Halm Schudel ist der Rosenteil aus ihrem Langzeitprojekt zu sehen. Seit 25 Jahren nimmt sie Blumenkelche, Blütenblätter und Blütenstempel vor die Linse. Sie zelebriert die leuchtende Farbenpracht und die Formenvielfalt der Blumen. Sie taucht Blumensträusse ins Wasser und malt ein Blumenmeer. Sie lichtet nicht nur die Frische der Blüten ab, sondern auch den Prozess des Ausbleichens, Verdorrens und manchmal auch das Verfaulen ab.

Papaver raeticum | Denise Haschke

Papaver raeticum | Denise Haschke

Von Denise Haschke ist ein vielfältiges Erbari engiadinais mit Campanula, Clematis tamangutica, Papaver und vielen anderen Blumen in Form von Cyanotypien und Lumenprints zu sehen. Sie rückt das Unspektakuläre und das Verborgene in den Mittelpunkt - Dinge aus der Natur und insbesondere des alpinen Lebensraums. Das Werk ist inspiriert und geschaffen in der Berglandschaft und beeinflusst von der tiefen Verbundenheit mit der Natur.

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Flowers XXIX | Brigitte Lustenberger

Von Brigitte Lustenberger sind Bilder der Serie “Flowers“ zu sehen, in welchen sie das Thema Vergänglichkeit, durch das Beobachten und Inszenieren vom "Vergehen und Verwelken" von Blumen in den Vordergrund stellt. Sie bannt den Prozess mithilfe der Fotografie auf ein Negativ, das dem Innehalten eines Augenblicks gleichkommt und versucht somit mit dem “Momentfesthalten“ den Zerfall aufzuhalten.

Elena Parris

Elena Parris

Auch Elena Parris’ gleichnamige Serie “Flowers“ inszeniert Blüten, indem sie sie zerpflückt, zerrupft und zu einer neuen scheinbar perfekten Blüte arrangiert. Sie lässt die filigranen Blütenblätter und Blütenstempel miteinander tanzen und ein neues Bild zeichnen.

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Vorbesichtigung Auktion | Photographie | Koller Auktionen | Zürich
Jun
20
zu 25. Juni

Vorbesichtigung Auktion | Photographie | Koller Auktionen | Zürich


Koller Auktionen | Zürich
20. - 25. Juni 2019

Vorbesichtigung Auktion


Magnum_A189_1700_NL.jpg

Eingeleitet wird die Sommer-Auktion mit einer frühen und zugleich seltenen Aussenaufnahme einer Fronleichnamsprozession im Verfahren der Daguerreotypie eines anonymen Photographen (Los 1609). Eine weitere überaus spannende historische Aufnahmen, nämlich Kinder-Gruppenportrait der Familie De Lessert, konnte aufgrund von Vergleichsobjekten in der Bibliothèque de Genève und im J. Paul Getty Museum Jean-Gabriel Eynard (1775-1863) zugeschrieben werden (Los 1610). Die berühmte Ikone von Edward Sheriff Curtis „Die untergehende Rasse – Navajo“ (Los 1622) sticht im Kapitel der Reisephotographie hervor. Die Schweizer Ansichten werden angeführt von schönen Veduten vom Bündner Land von Albert Steiner (Lose 1625, 1632, 1634, 1636). Auch weitere Schweizer Photographen wie Hans Finsler (Los 1646), Robert Frank (Lose 1679-1681, 1696 und 1699), René Groebli  (Lose 1654, 1669 und 1683), Balthasar Burkhard (Los 1653) und René Mächler (Lose 1651 und 1668) sind im Katalog vertreten. Im Bereich der Aktphotographie sind Prints von Daido Moryiama (Los 1662), Edward Weston (Los 1663) und Imogen Cunningham (Los 1664) hervorzuheben, wobei letztere beiden in einem korrespondierenden Spannungsverhältnis zueinander stehen. Insbesondere amerikanische Photographie ist mit Namen wie Robert Adams (Los 1687), Leon Levinstein (Lose 1692-1693), Dorothea Lange (Los 1691), Elliott Erwitt (Los 1695) stark repräsentiert. Ein Spitzenlos der diesjährigen Sommer-Auktion ist mit Ansel Adams‘ „Aspens, New Mexico“(Los 1675) im Angebot. Die tiefenscharfe Aufnahme profitiert einerseits von des Photographen Meisterschaft und vermittelt zugleich eine mythische Erfahrung. Ein weiteres Highlight der Auktion ist eine seltene Aufnahme des von Feuerwerk umfassten Eiffelturms von Brassaï (Los 1686), die bislang nur sehr selten auf internationalen Auktionen angeboten wurde.

Das absolute Toplos der Auktion stellt aber das Magnum Portfolio (Los 1700) mit 15 Original-Photographien von berühmten Presse-Photographen wie Steve McCurry, René Burri, Marc Riboud, Elliott Erwitt, Werner Bischoff, Dennis Stock, u.v.a. dar. Es handelt sich hierbei um eine persönliche Auswahl der namhaften und international bekannten Galeristin Esther Woerdehoff und ist in einer kleinen Auflage von nur 7 Exemplaren erschienen.

Im Bereich der Portrait-Photographie können unter anderem Thomas Hoepkers Aufnahmen von Muhammad Ali’s left und right fist (Lose 1710-1711) angeboten werden. Aufs Neue finden sich einige intime Aufnahmen von Marilyn Monroe, aufgenommen von Milton H. Green (Los 1712) und Bert Stern (Lose 1713-1716).

Die zeitgenössische Photographie ist mit starken Namen wie Thomas Ruff (Lose 1737, 1740), einer Sammelmappe mit Aufnahmen u.a. von Candida Höfer und Thomas Struth (Los 1739), Wolfgang Tillmans (Los 1725) und Vik Muniz (Los 1722) vertreten.


Kontakt:
Gabriel Müller
mueller@kollerauktionen.ch
+41 44 445 63 40

(Text: Koller Auktionen, Zürich)

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Ausstellung | Foto und Faden - Marion Strunk | Never Stop Reading | Zürich
Jun
14
zu 2. Juli

Ausstellung | Foto und Faden - Marion Strunk | Never Stop Reading | Zürich


Never Stop Reading | Zürich
14. Juni - 2. Juli 2019

Foto und Faden
Marion Strunk


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Bestickte Fotografie und Texten dazu von Elisabeth Wandeler-Deck, Christine Lötscher, Ilma Rakusa, Birgit Kempker, Marion Strunk, Judith Kuckart, Ines Bauer und Jeannette Fischer

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Vernissage | Japanese Photography 1930s - 1970s | Mai 36 Galerie | Zürich
Jun
9
11:00 vorm.11:00

Vernissage | Japanese Photography 1930s - 1970s | Mai 36 Galerie | Zürich


Mai 36 Galerie | Zürich
9. Juni 2019

Japanese Photography 1930s – 1970s
Nobuyoshi Araki, Ken Domon, Ei-Q, Masahisa Fukase, Hiroshi Hamaya, Minoru Hirata, Eikoh Hosoe, Seiryu Inoue, Yasuhiro Ishimoto, Kikuji Kawada, Kineo Kuwabara, Daido Moriyama, Takuma Nakahira, Ikko Narahara, Yonosuke Natori, Kiyoji Otsuji, Akira Sato, Osamu Shiihara, Teikoh Shiotani, Issei Suda, Akira Tanno, Shoji Ueda, Hitomi Watanabe, Katsuhiro Yamaguchi, Kansuke Yamamoto


su_phv_49_033_350dpi_200mm.jpg

Die Mai 36 Galerie freut sich in der Gruppenausstellung “Japanese Photography 1930s-1970s” in Zusammenarbeit mit Taka Ishii Gallery, Tokyo eine Auswahl japanischer Fotografie aus den Jahren 1930 bis 1970 zu präsentieren. Seit 30 Jahren zeigt die Mai 36 Galerie zeitgenössische Positionen der Fotografie wie Thomas Ruff sowie analoge Fotografien von Roe Ethridge, Luigi Ghirri, Ion Grigorescu, Jitka Hanzlova, Peter Hujar, Robert Mapplethorpe und Torbjørn Rødland.

Seit den 1990er Jahren hat die globale Anerkennung für die japanische Kunstfotografie massiv zugenommen. Weltweit interessierte sich das Publikum dafür, wie japanische Fotografen, obwohl von den Ausdrucksmitteln der westlichen Fotografie beeinflusst, ihren je eigenen unverwechselbaren Kontext für ihre Arbeit fanden.

Was zunächst als Interesse für einzelne japanische Fotografen begann, weitete sich derart aus, dass zwischen den einzelnen Punkten Verbindungen geknüpft und Linien gezogen wurden, bis die Versuche, sich einen Überblick über die japanische Fotografie zu verschaffen, schließlich in eine systematische Erforschung derselben mündeten. 2005 wurde im Rahmen des Houston International Photography Festivals in Texas, USA, eine Ausstellung zur Geschichte der japanischen Fotografie gezeigt, die in Amerika zu einem vertieften Verständnis der japanischen Fotografie führte. 2008 präsentierte das International Center of Photography in New York die Ausstellung «Heavy Light: Recent Photography and Video from Japan», die auch nach den 1990er Jahren einsetzende Trends der japanischen Fotografie und Kunst vorstellte. Die Ausstellung «For a New World to Come: Experiments in Japanese Art and Photography 1968–1979» im Museum of Fine Arts, Houston, 2015, konzentrierte sich bei ihrer ausführlichen Darstellung der Entwicklung und Bedeutung der Fotografie im Kontext der zeitgenössischen japanischen Kunst ganz auf die Zeit zwischen den späten 1960er und 1970er Jahren. Da es in Europa noch keine Schau ähnlichen Umfangs gab, planen wir eine Ausstellung, in deren Zentrum Schlüsselwerke der unten aufgeführten Künstler stehen und den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen sollen, die Strömungen der japanischen Nachkriegsfotografie von den 1930er bis in die 1970er Jahre nachzuvollziehen.

(Text: Mai 36 Galerie, Zürich)

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Ausstellung | Japanese Photography 1930s - 1970s | Mai 36 Galerie | Zürich
Jun
7
zu 3. Aug.

Ausstellung | Japanese Photography 1930s - 1970s | Mai 36 Galerie | Zürich


Mai 36 Galerie | Zürich
7. Juni - 3. August 2019

Japanese Photography 1930s – 1970s
Nobuyoshi Araki, Ken Domon, Ei-Q, Masahisa Fukase, Hiroshi Hamaya, Minoru Hirata, Eikoh Hosoe, Seiryu Inoue, Yasuhiro Ishimoto, Kikuji Kawada, Kineo Kuwabara, Daido Moriyama, Takuma Nakahira, Ikko Narahara, Yonosuke Natori, Kiyoji Otsuji, Akira Sato, Osamu Shiihara, Teikoh Shiotani, Issei Suda, Akira Tanno, Shoji Ueda, Hitomi Watanabe, Katsuhiro Yamaguchi, Kansuke Yamamoto


su_phv_49_033_350dpi_200mm.jpg

Die Mai 36 Galerie freut sich in der Gruppenausstellung “Japanese Photography 1930s-1970s” in Zusammenarbeit mit Taka Ishii Gallery, Tokyo eine Auswahl japanischer Fotografie aus den Jahren 1930 bis 1970 zu präsentieren. Seit 30 Jahren zeigt die Mai 36 Galerie zeitgenössische Positionen der Fotografie wie Thomas Ruff sowie analoge Fotografien von Roe Ethridge, Luigi Ghirri, Ion Grigorescu, Jitka Hanzlova, Peter Hujar, Robert Mapplethorpe und Torbjørn Rødland.

Seit den 1990er Jahren hat die globale Anerkennung für die japanische Kunstfotografie massiv zugenommen. Weltweit interessierte sich das Publikum dafür, wie japanische Fotografen, obwohl von den Ausdrucksmitteln der westlichen Fotografie beeinflusst, ihren je eigenen unverwechselbaren Kontext für ihre Arbeit fanden.

Was zunächst als Interesse für einzelne japanische Fotografen begann, weitete sich derart aus, dass zwischen den einzelnen Punkten Verbindungen geknüpft und Linien gezogen wurden, bis die Versuche, sich einen Überblick über die japanische Fotografie zu verschaffen, schließlich in eine systematische Erforschung derselben mündeten. 2005 wurde im Rahmen des Houston International Photography Festivals in Texas, USA, eine Ausstellung zur Geschichte der japanischen Fotografie gezeigt, die in Amerika zu einem vertieften Verständnis der japanischen Fotografie führte. 2008 präsentierte das International Center of Photography in New York die Ausstellung «Heavy Light: Recent Photography and Video from Japan», die auch nach den 1990er Jahren einsetzende Trends der japanischen Fotografie und Kunst vorstellte. Die Ausstellung «For a New World to Come: Experiments in Japanese Art and Photography 1968–1979» im Museum of Fine Arts, Houston, 2015, konzentrierte sich bei ihrer ausführlichen Darstellung der Entwicklung und Bedeutung der Fotografie im Kontext der zeitgenössischen japanischen Kunst ganz auf die Zeit zwischen den späten 1960er und 1970er Jahren. Da es in Europa noch keine Schau ähnlichen Umfangs gab, planen wir eine Ausstellung, in deren Zentrum Schlüsselwerke der unten aufgeführten Künstler stehen und den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen sollen, die Strömungen der japanischen Nachkriegsfotografie von den 1930er bis in die 1970er Jahre nachzuvollziehen.

(Text: Mai 36 Galerie, Zürich)

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Ausstellung | Konkrete Fotografie - Roger Humbert | Fabian & Claude Walter Galerie | Zürich
Jun
6
zu 13. Juli

Ausstellung | Konkrete Fotografie - Roger Humbert | Fabian & Claude Walter Galerie | Zürich

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Fabien & Claude Walter Galerie | Zürich
6. Juni - 13. Juli 2019

Konkrete Fotografie
Roger Humbert


Roger Humbert_ Ohne Titel_1951_Silbergelatineabzug auf Baryt Papier (Agfa-Gevaert)_47 x 61 cm_Unikat.JPG

Die konkrete Fotografie strebt nach einer reinen Fotografie, die nur sich selbst thematisiert und von Ikonografie und Symbolik losgelöst ist. Der 1929 in Basel geborene Fotograf Roger Humbert ist ein Pionier dieser Konkreten Fotografie und hat von den 1950er Jahren bis heute ein umfangreiches Werk hervorgebracht. Die Fabian & Claude Walter Galerie präsentiert Humberts wichtige Position in der Fotografie des 20. Jahrhunderts in einer Einzelausstellung, welche eine Auswahl der mit experimentellen Lichtquellen und Formelementen entstandenen Fotogramme der 1950er, 1960er und 1970er Jahre sowie späte Arbeiten, die in den vergangenen 20 Jahren entstanden sind, zeigt.

Roger Humbert beschreibt seine Fotografie mit einem kurzen, prägnanten und doch komplexen Satz: „Ich fotografiere das Licht“. Basierend auf den Theorien des englischen Fotografen Alvin Langdon Coburn um 1916, steht im Zentrum der konkreten Fotografie die geheimnisvolle Qualität des Lichts. Weitere Stationen der Entwicklungsgeschichte sind die bekannten Schadographien von Christian Schad, die Rayographs von Man Ray, sowie die am Bauhaus entstandenen Fotogramme, Luminogramme und Fotomontagen von László Moholy-Nagy.

Obwohl eine erste internationale Übersichtsausstellung zum Thema und mit dem Titel Ungegenständliche Photographie 1960 im Gewerbemuseum Basel gezeigt wurde, kam der Begriff Konkrete Fotografie erst einige Jahre später auf. 1967 präsentierte die Berner Galerie aktuell die experimentellen Fotografien der jungen Schweizer Avantgarde-Fotografen Roger Humbert, René Mächler, Jean-Frédéric Schnyder und Rolf Schroeter unter dem Titel konkrete fotografie erstmals der Öffentlichkeit.

Roger Humbert, der tagsüber als ausgebildeter Fotograf und Grafiker arbeitete, begann Mitte der 1950er in der Dunkelkammer Fotogramme zu schaffen. Humbert war mit seinen fotografischen Zeitgenossen auf der Suche nach einer neuen modernen, experimentellen Bildsprache – einer Fotografie ohne Kamera. Er verneinte das Abbild, löste sich vom Gegenstand und verstand das Licht als entscheidendes, bilderzeugendes Element. Der Kunst- und Literaturwissenschaftler Bernd Stiegler vergleicht in der Publikation konkrete fotografie als programm Humberts Arbeit in der Dunkelkammer mit der eines Naturwissenschaftlers. Im Labor unternahm Humbert nämlich naturwissenschaftliche Experimente mit der Fotografie und versuchte mit der Verwendung von Formelementen wie Schablonen, Rastern und Lochkarten herauszufinden, was es bedeutet das Licht fotografisch festzuhalten.

Humberts Fotogramme wurden mittlerweile weltweit ausgestellt, wie u.a. in Tokyo, Osaka, Mailand, São Paulo, Anvers, Rom, Paris, Berlin und New York. Sie demonstrieren deutlich, wie der Einsatz der elementaren fotografischen Mittel gemeinsam mit einer subjektiven Gestaltungskraft neue Wege in der zeitgenössischen Kunst eröffnen konnten. In unserer heutigen Zeit, in der die Digitalisierung die Fotografie einmal mehr in Frage stellt und von vielen Künstlern wieder auf die alten fotografischen Techniken zurückgegriffen wird, ist Roger Humbert seinem wichtigen künstlerischen Schaffen - der gegenstandslosen Fotografie - treu geblieben.

(Text: Alessa Widmer)

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Vernissage | Konkrete Fotografie - Roger Humbert | Fabian & Claude Walter Galerie | Zürich
Jun
5
6:00 nachm.18:00

Vernissage | Konkrete Fotografie - Roger Humbert | Fabian & Claude Walter Galerie | Zürich


Fabien & Claude Walter Galerie | Zürich
5. Juni 2019

Konkrete Fotografie
Roger Humbert


Roger Humbert_ Ohne Titel_1951_Silbergelatineabzug auf Baryt Papier (Agfa-Gevaert)_47 x 61 cm_Unikat.JPG

Die konkrete Fotografie strebt nach einer reinen Fotografie, die nur sich selbst thematisiert und von Ikonografie und Symbolik losgelöst ist. Der 1929 in Basel geborene Fotograf Roger Humbert ist ein Pionier dieser Konkreten Fotografie und hat von den 1950er Jahren bis heute ein umfangreiches Werk hervorgebracht. Die Fabian & Claude Walter Galerie präsentiert Humberts wichtige Position in der Fotografie des 20. Jahrhunderts in einer Einzelausstellung, welche eine Auswahl der mit experimentellen Lichtquellen und Formelementen entstandenen Fotogramme der 1950er, 1960er und 1970er Jahre sowie späte Arbeiten, die in den vergangenen 20 Jahren entstanden sind, zeigt.

Roger Humbert beschreibt seine Fotografie mit einem kurzen, prägnanten und doch komplexen Satz: „Ich fotografiere das Licht“. Basierend auf den Theorien des englischen Fotografen Alvin Langdon Coburn um 1916, steht im Zentrum der konkreten Fotografie die geheimnisvolle Qualität des Lichts. Weitere Stationen der Entwicklungsgeschichte sind die bekannten Schadographien von Christian Schad, die Rayographs von Man Ray, sowie die am Bauhaus entstandenen Fotogramme, Luminogramme und Fotomontagen von László Moholy-Nagy.

Obwohl eine erste internationale Übersichtsausstellung zum Thema und mit dem Titel Ungegenständliche Photographie 1960 im Gewerbemuseum Basel gezeigt wurde, kam der Begriff Konkrete Fotografie erst einige Jahre später auf. 1967 präsentierte die Berner Galerie aktuell die experimentellen Fotografien der jungen Schweizer Avantgarde-Fotografen Roger Humbert, René Mächler, Jean-Frédéric Schnyder und Rolf Schroeter unter dem Titel konkrete fotografie erstmals der Öffentlichkeit.

Roger Humbert, der tagsüber als ausgebildeter Fotograf und Grafiker arbeitete, begann Mitte der 1950er in der Dunkelkammer Fotogramme zu schaffen. Humbert war mit seinen fotografischen Zeitgenossen auf der Suche nach einer neuen modernen, experimentellen Bildsprache – einer Fotografie ohne Kamera. Er verneinte das Abbild, löste sich vom Gegenstand und verstand das Licht als entscheidendes, bilderzeugendes Element. Der Kunst- und Literaturwissenschaftler Bernd Stiegler vergleicht in der Publikation konkrete fotografie als programm Humberts Arbeit in der Dunkelkammer mit der eines Naturwissenschaftlers. Im Labor unternahm Humbert nämlich naturwissenschaftliche Experimente mit der Fotografie und versuchte mit der Verwendung von Formelementen wie Schablonen, Rastern und Lochkarten herauszufinden, was es bedeutet das Licht fotografisch festzuhalten.

Humberts Fotogramme wurden mittlerweile weltweit ausgestellt, wie u.a. in Tokyo, Osaka, Mailand, São Paulo, Anvers, Rom, Paris, Berlin und New York. Sie demonstrieren deutlich, wie der Einsatz der elementaren fotografischen Mittel gemeinsam mit einer subjektiven Gestaltungskraft neue Wege in der zeitgenössischen Kunst eröffnen konnten. In unserer heutigen Zeit, in der die Digitalisierung die Fotografie einmal mehr in Frage stellt und von vielen Künstlern wieder auf die alten fotografischen Techniken zurückgegriffen wird, ist Roger Humbert seinem wichtigen künstlerischen Schaffen - der gegenstandslosen Fotografie - treu geblieben.

(Text: Alessa Widmer)

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Ausstellung | éphémère - Paul Cupido | Bildhalle | Zürich
Mai
24
zu 6. Juli

Ausstellung | éphémère - Paul Cupido | Bildhalle | Zürich


Bildhalle | Zürich
24. Mai - 6. Juli 2019

Éphémère
Paul Cupido


© Paul Cupido, Montserrat, 2019 | Courtesy Bildhalle

© Paul Cupido, Montserrat, 2019 | Courtesy Bildhalle


Anlässlich der ersten Einzelausstellung des aufstrebenden holländischen Künstlers Paul Cupido in der Schweiz, erscheint der gleichnamige Bildband sowie das exklusive und limitierte Artist Book „Continuum“ – beide von der Edition Bildhalle herausgegeben. Im Mai und Juni 2019 wird Paul Cupido’s Werk an der Photo London und an der Photo Basel zu sehen sein.

Paul Cupido ist 1977 auf einer kleinen holländischen Insel namens Terschelling geboren. Die Bewohner lebten weitgehend von dem, was die Natur zu bieten hatte: von einheimischen Lebensmitteln und Dingen, die an Land gespült wurden. Die tiefe Naturverbundenheit der Bevölkerung und ein Leben, das stark vom Rhythmus der Jahreszeiten, der Mondphasen und der Gezeiten beeinflusst war, prägen Paul Cupido bis heute auch in seiner künstlerischen Arbeit.

Cupido ist davon überzeugt, dass die Existenz des Menschen eng mit der Natur verwoben ist. «Ein wichtiger Aspekt in meiner Arbeit ist das, was ich Aufschichtung von Erinnerungen nenne. Eine glückliche Kindheit, das Erwachen der Jugend, Freundschaften, die erste Liebe, Wachstum und schliesslich der Tod: Ereignisse im Leben hinterlassen Spuren in unserem Gedächtnis, die irgendwann verblassen und zuweilen ganz verschwinden. Die Vergänglichkeit des Lebens ist allgegenwärtig. Die Verbundenheit des Menschen mit der Natur kann tröstlich sein, und dies möchte ich mit meinen Bildern sichtbar machen.»

Paul Cupidos weltweite fotografischen Erkundungen führten ihn kurz nach Abschluss der Fotoakademie zunächst nach Japan, auf die nordjapanische Insel Hokkaido. Später dann in die tropischen Zonen des brasilianischen Amazonas. Doch jede tatsächliche Erkundung eines Ortes mittels der Fotografie ist bei Cupido zugleich eine spirituelle Reise ins Innere. Seine elektrisierende Bildsprache und halluzinierenden Bildsequenzen spiegeln dies wider.

«Ephémère» ist der Titel dieser Ausstellung und auch von Cupidos erster Monografie. Zugleich ist es ein Schlüsselbegriff in seinem künstlerischen Werk. In der Botanik ist «ephemer» die Eigenschaft eines Organismus, der «nur einen Tag lebt», im übertragenen Sinne jedoch beschreibt das Wort den Prozess der Entstehung, der Verwandlung und des Verschwindens. Eine existenzielle Flüchtigkeit also, die Cupidos fragilen Bilder von Pflanzen, Menschen und Landschaften durchdringt. Seine Bilder scheinen im Moment des Übergangs von hellem Tageslicht zur schwarzen Nacht entstanden zu sein. In einer Zone ohne Zeit und geografische Verortung, aber voller Zauber, melancholischer Schönheit und tiefer poetischer Kraft.

(Text: Bildhalle, Zürich)

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Vernissage und Buchvernissage | éphémère - Paul Cupido | Bildhalle | Zürich
Mai
23
6:00 nachm.18:00

Vernissage und Buchvernissage | éphémère - Paul Cupido | Bildhalle | Zürich


Bildhalle | Zürich
23. Mai 2019

Éphémère
Paul Cupido


© Paul Cupido, Montserrat, 2019 | Courtesy Bildhalle

© Paul Cupido, Montserrat, 2019 | Courtesy Bildhalle


Anlässlich der ersten Einzelausstellung des aufstrebenden holländischen Künstlers Paul Cupido in der Schweiz, erscheint der gleichnamige Bildband sowie das exklusive und limitierte Artist Book „Continuum“ – beide von der Edition Bildhalle herausgegeben. Im Mai und Juni 2019 wird Paul Cupido’s Werk an der Photo London und an der Photo Basel zu sehen sein.

Paul Cupido ist 1977 auf einer kleinen holländischen Insel namens Terschelling geboren. Die Bewohner lebten weitgehend von dem, was die Natur zu bieten hatte: von einheimischen Lebensmitteln und Dingen, die an Land gespült wurden. Die tiefe Naturverbundenheit der Bevölkerung und ein Leben, das stark vom Rhythmus der Jahreszeiten, der Mondphasen und der Gezeiten beeinflusst war, prägen Paul Cupido bis heute auch in seiner künstlerischen Arbeit.

Cupido ist davon überzeugt, dass die Existenz des Menschen eng mit der Natur verwoben ist. «Ein wichtiger Aspekt in meiner Arbeit ist das, was ich Aufschichtung von Erinnerungen nenne. Eine glückliche Kindheit, das Erwachen der Jugend, Freundschaften, die erste Liebe, Wachstum und schliesslich der Tod: Ereignisse im Leben hinterlassen Spuren in unserem Gedächtnis, die irgendwann verblassen und zuweilen ganz verschwinden. Die Vergänglichkeit des Lebens ist allgegenwärtig. Die Verbundenheit des Menschen mit der Natur kann tröstlich sein, und dies möchte ich mit meinen Bildern sichtbar machen.»

Paul Cupidos weltweite fotografischen Erkundungen führten ihn kurz nach Abschluss der Fotoakademie zunächst nach Japan, auf die nordjapanische Insel Hokkaido. Später dann in die tropischen Zonen des brasilianischen Amazonas. Doch jede tatsächliche Erkundung eines Ortes mittels der Fotografie ist bei Cupido zugleich eine spirituelle Reise ins Innere. Seine elektrisierende Bildsprache und halluzinierenden Bildsequenzen spiegeln dies wider.

«Ephémère» ist der Titel dieser Ausstellung und auch von Cupidos erster Monografie. Zugleich ist es ein Schlüsselbegriff in seinem künstlerischen Werk. In der Botanik ist «ephemer» die Eigenschaft eines Organismus, der «nur einen Tag lebt», im übertragenen Sinne jedoch beschreibt das Wort den Prozess der Entstehung, der Verwandlung und des Verschwindens. Eine existenzielle Flüchtigkeit also, die Cupidos fragilen Bilder von Pflanzen, Menschen und Landschaften durchdringt. Seine Bilder scheinen im Moment des Übergangs von hellem Tageslicht zur schwarzen Nacht entstanden zu sein. In einer Zone ohne Zeit und geografische Verortung, aber voller Zauber, melancholischer Schönheit und tiefer poetischer Kraft.

(Text: Bildhalle, Zürich)

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Ausstellung | Women of India - Deepti Asthana | Photobastei | Zürich
Mai
17
zu 2. Juni

Ausstellung | Women of India - Deepti Asthana | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
17. Mai - 2. Juni 2019

Women of India
Deepti Asthana


Fischmarkt in Diu.jpg

Der wirtschaftliche und soziale Fortschritt hat das Leben in Indien nachhaltig verändert; er hat auch das Leben vieler Frauen in den städtischen Metropolen verbessert. Sie haben sich ein Stück weit vom traditionellen Korsett befreit; sie studieren, arbeiten und leben unabhängiger und emanzipierter als noch ihre Mütter.

Anders sieht es für die Frauen in den ländlichen Regionen aus. Für sie hat sich das Leben seit Jahrhunderten kaum verändert. Indien gilt nach wie vor als eines der frauenfeindlichsten Länder der Welt. Wenn sie nicht schon kurz nach der Geburt aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, erwartet die Mädchen in vielen Fällen Kinderarbeit, frühe Heirat, Armut, Gewalt und Ausbeutung durch Männer und deren Familien. Die jungen Frauen haben kaum Chancen, ihre eigenen Träume zu verwirklichen.

Die Schicksale der Mädchen und Frauen auf den Fotos von Deepti Asthana berühren. Die Geschichten, die sie erzählen, geben einen Einblick in ihren harten Alltag. Die Bilder zeigen aber auch ihre Freuden und Stärke, sei es bei einem Bad mit Freundinnen in einem Fluss oder bei der Hausarbeit mit ihren Kindern.

Deepti Asthana ist eine junge Fotografin aus Mumbai. Sie ist genau wie die von ihr porträtierten Frauen und Mädchen im ländlichen Indien aufgewachsen. Im Gegensatz zu diesen beharrte ihre Mutter auf einer soliden Schulbildung, was für Mädchen auf dem Lande nicht selbstverständlich ist. Deepti Asthana studierte Ingenieurwissenschaften.

Ihre Hingabe zur Fotografie folgte ein paar Jahre später mit dem Geschenk einer eigenen Kamera; seither bereist sie vor allem ihr Heimatland (auch im Auftrag von Reisemagazinen) und porträtiert die Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und Umgebungen, mit speziellem Fokus auf Frauen und Menschenrechtsthemen. Sie verbringt viel Zeit mit den Frauen und Mädchen, die sie porträtieren möchte, hört ihren Erzählungen zu und drückt erst danach auf den Auslöser. Ihre Fotos bekommen durch diese emotionale Nähe eine aussergewöhnliche Intimität und persönliche Anteilnahme.

Deepti Asthana hat Auszeichnungen und Stipendien in Indien, aber auch im Ausland bekommen. Ihre Fotos wurden in zahlreichen Zeitungen, Magazinen und in Ausstellungen in Indien und im Ausland gezeigt. Mehr Informationen finden sich unter www.deeptiasthana.com

(Text: Bettina Kubli, der andere Blick)

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Ausstellung | Vintage Addis Ababa | Photobastei | Zürich
Mai
17
zu 2. Juni

Ausstellung | Vintage Addis Ababa | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
17. Mai - 2. Juni 2019

Vintage Addis Ababa


550x440_h14.jpg

Vintage Addis Ababa ist eine Fotosammlung aus privaten Archiven der Einwohner der Hauptstadt Äthiopiens. Die Bilder zeigen persönliche Momente, fernab von Klischees des oft verkannten ostafrikanischen Landes.

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Ausstellung | Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip! | Photobastei | Zürich
Mai
17
zu 7. Juli

Ausstellung | Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip! | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
17. Mai - 7. Juli 2019

Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip!
Robert Frank & Gundula Schulze Eldowy in New York


New York 1992 | Gundula Schulze Eldowy

New York 1992 | Gundula Schulze Eldowy


Zwischen 1985 und 1989 schrieben sie sich über einen Westberliner Kontaktmann Briefe, die in wenigen Worten den Zeitgeist wiedergeben; 1988 schmuggelte sie ihre ersten Fotografien nach New York. In Robert Frank hatte Gundula Schulze Eldowy einen Verbündeten und Gleichgesinnten gefunden. Trotz der Unterschiede schienen sie sich erstaunlich nah. Sie waren Menschen, die sich gegenseitig ins Herz schauten.

Zwei Eisbären unter Wasser
Ich bin nicht
nach Rom gefahren
und auch nicht nach Paris
jedoch bin ich hinüber
ins kleine Paradies

Er antwortete auf dieselbe Art, schrieb »Keep A Stiff Upper Lip« auf ein weisses Blatt, was frei übersetzt Halt die Ohren steif« heisst, manchmal schrieb er aber auch nur: »Gundula, warte aufs Essen.« Auf diese Weise kommunizierten sie häufig miteinander.

Von 1990 bis 1993 lebte Gundula Schulze Eldowy in New York. Es entstanden die folgenden fotografischen Zyklen in dieser Zeit:
Halt die Ohren steif / KEEP A STIFF UPPER LIP zeigt Künstlerportraits von Robert Frank, Pablo Frank, June Leaf, Robert Wilson, Allen Ginsberg, Peter Orlowsky, Cindy Sherman, Bob Dylan, Ann Mandelbaum, Ted Croner und Jay Manis. Auch Bilder Robert Franks sind in der Ausstellung zu finden, die er von Gundula Schulze Eldowy, Pablo Frank und seiner Frau June Leaf machte.
Die Fotografien werden von Auszügen aus dem Briefwechsel zwischen Robert Frank und Gundula Schulze Eldowy, Texten aus ihrem Tagebuch und einem Video begleitet.
Die Werkgruppe In einem Wind aus Sternenstaub knüpft an die legendäre »straight photography« New Yorks an, die Gundula Schulze Eldowy schon bei Berlin in einer Hundenacht Pate stand. Aber ausgerechnet in der Stadt ihrer Träume begann sich ein neuer Stil abzuzeichnen. An Stelle der Berliner Hinterhof-Dunkelheit war das gleissende Licht New Yorks getreten, das sich in unzähligen Fensterscheiben und Spiegeln verdoppelte und verdreifachte und nicht ohne Einfluss blieb. Ihre Bilder begannen, in freien Tönen zu tanzen.
Spinning on my Heels scheint mehr der Malerei und Musik entlehnt zu sein als der Fotografie. Die Bilder beschreiben eine Geisterstadt, die sie traumwandelnd durchstreift, sie formulieren aber auch schon Zivilisationskritik.
Die Polaroids mit dem poetischen Titel Flügelschlag des Herzens sind Ausdruck ihrer Romanzen, Freundschaften und Selbstbetrachtungen.

(Text: Photobastei, Zürich)

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Artist Talk | Erotik des Augenblicks | Bildhalle | Zürich
Mai
16
7:00 nachm.19:00

Artist Talk | Erotik des Augenblicks | Bildhalle | Zürich


Bildhalle | Zürich
16. Mai 2019

Erotik des Augenblicks
Willy Spiller im Gespräch mit Stefan Zweifel


©Willy Spiller | Sigmar Polke und Lady Shiva, Kunsthaus Zürich, 1976

©Willy Spiller | Sigmar Polke und Lady Shiva, Kunsthaus Zürich, 1976

Willy Spiller und Stefan Zweifel sprechen über die Fotografie zwischen Dichtung und Wahrheit. Zugleich ist die Veranstaltung die Finissage der Doppelausstellung «Zürich 1967-1976 / Zürcher Panoptikum» von Willy Spiller und Fred Mayer. Willy Spiller wird bei einem anschliessenden Apéro sein neustes Buch über Zürich in den 1960er und 1970er Jahren signieren.

Die Ausstellung zeigt die Stadt Zürich und ihre Menschen, wie sie zwischen 1967 und 1976, in Zeiten von Jugendunruhen, sexueller Revolution und Biederkeit, lebten und arbeiteten. Es war eine Zeit, in der Zürich eine ganz andere Stadt war: Rauer, wilder aber auch konservativ, spiessig und sexistisch.

Willy Spiller hat sich als Fotojournalist, weit über die Schweiz hinaus, einen Namen gemacht. Mit seiner unverwechselbaren künstlerischen Handschrift und seinem präzisen Blick hat er Schweizer und internationale Persönlichkeiten in historisch bewegten Jahren fotografiert: Bekannte Gesichter wie Alfred Hitchcock, Paul Nizon, Federico Fellini, Jimi Hendrix, Lady Shiva, Walter Pfeiffer oder David Weiss.

Fred Mayer zeigt Aufnahmen aus der dreiteiligen Serie «Zürcher Panoptikum», die 1972 in der Wochenendausgabe der Neuen Zürcher Zeitung erschienen ist. Ob Verleger, Künstler, Strassenfeger oder Trödler, sie alle sind für M ayer vo r die Kamera getreten. Nach dem Prinzip des US-Fotografen Irving Penn liess Fred Mayer seine Protagonisten nicht in ihrem angestammten Milieu, sondern schutzlos vor einem neutralen Hintergrund posieren. Resultat sind die Aufnahmen von etwa 90 Zürchern und Zürcherinnen, darunter Prominente wie Max Bill, Hugo Loetscher, Sigmund Widmer oder der Maler Varlin.

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Vernissage | Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip! | Photobastei | Zürich
Mai
16
6:00 nachm.18:00

Vernissage | Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip! | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
16. Mai 2019

Halt die Ohren steif! Keep A Stiff Upper Lip!
Robert Frank & Gundula Schulze Eldowy in New York


New York 1992 | Gundula Schulze Eldowy

New York 1992 | Gundula Schulze Eldowy


Zwischen 1985 und 1989 schrieben sie sich über einen Westberliner Kontaktmann Briefe, die in wenigen Worten den Zeitgeist wiedergeben; 1988 schmuggelte sie ihre ersten Fotografien nach New York. In Robert Frank hatte Gundula Schulze Eldowy einen Verbündeten und Gleichgesinnten gefunden. Trotz der Unterschiede schienen sie sich erstaunlich nah. Sie waren Menschen, die sich gegenseitig ins Herz schauten.

Zwei Eisbären unter Wasser
Ich bin nicht
nach Rom gefahren
und auch nicht nach Paris
jedoch bin ich hinüber
ins kleine Paradies

Er antwortete auf dieselbe Art, schrieb »Keep A Stiff Upper Lip« auf ein weisses Blatt, was frei übersetzt Halt die Ohren steif« heisst, manchmal schrieb er aber auch nur: »Gundula, warte aufs Essen.« Auf diese Weise kommunizierten sie häufig miteinander.

Von 1990 bis 1993 lebte Gundula Schulze Eldowy in New York. Es entstanden die folgenden fotografischen Zyklen in dieser Zeit:
Halt die Ohren steif / KEEP A STIFF UPPER LIP zeigt Künstlerportraits von Robert Frank, Pablo Frank, June Leaf, Robert Wilson, Allen Ginsberg, Peter Orlowsky, Cindy Sherman, Bob Dylan, Ann Mandelbaum, Ted Croner und Jay Manis. Auch Bilder Robert Franks sind in der Ausstellung zu finden, die er von Gundula Schulze Eldowy, Pablo Frank und seiner Frau June Leaf machte.
Die Fotografien werden von Auszügen aus dem Briefwechsel zwischen Robert Frank und Gundula Schulze Eldowy, Texten aus ihrem Tagebuch und einem Video begleitet.
Die Werkgruppe In einem Wind aus Sternenstaub knüpft an die legendäre »straight photography« New Yorks an, die Gundula Schulze Eldowy schon bei Berlin in einer Hundenacht Pate stand. Aber ausgerechnet in der Stadt ihrer Träume begann sich ein neuer Stil abzuzeichnen. An Stelle der Berliner Hinterhof-Dunkelheit war das gleissende Licht New Yorks getreten, das sich in unzähligen Fensterscheiben und Spiegeln verdoppelte und verdreifachte und nicht ohne Einfluss blieb. Ihre Bilder begannen, in freien Tönen zu tanzen.
Spinning on my Heels scheint mehr der Malerei und Musik entlehnt zu sein als der Fotografie. Die Bilder beschreiben eine Geisterstadt, die sie traumwandelnd durchstreift, sie formulieren aber auch schon Zivilisationskritik.
Die Polaroids mit dem poetischen Titel Flügelschlag des Herzens sind Ausdruck ihrer Romanzen, Freundschaften und Selbstbetrachtungen.

(Text: Photobastei, Zürich)

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Vernissage | Women of India - Deepti Asthana | Photobastei | Zürich
Mai
16
6:00 nachm.18:00

Vernissage | Women of India - Deepti Asthana | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
16. Mai 2019

Women of India
Deepti Asthana


Fischmarkt in Diu.jpg

Der wirtschaftliche und soziale Fortschritt hat das Leben in Indien nachhaltig verändert; er hat auch das Leben vieler Frauen in den städtischen Metropolen verbessert. Sie haben sich ein Stück weit vom traditionellen Korsett befreit; sie studieren, arbeiten und leben unabhängiger und emanzipierter als noch ihre Mütter.

Anders sieht es für die Frauen in den ländlichen Regionen aus. Für sie hat sich das Leben seit Jahrhunderten kaum verändert. Indien gilt nach wie vor als eines der frauenfeindlichsten Länder der Welt. Wenn sie nicht schon kurz nach der Geburt aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, erwartet die Mädchen in vielen Fällen Kinderarbeit, frühe Heirat, Armut, Gewalt und Ausbeutung durch Männer und deren Familien. Die jungen Frauen haben kaum Chancen, ihre eigenen Träume zu verwirklichen.

Die Schicksale der Mädchen und Frauen auf den Fotos von Deepti Asthana berühren. Die Geschichten, die sie erzählen, geben einen Einblick in ihren harten Alltag. Die Bilder zeigen aber auch ihre Freuden und Stärke, sei es bei einem Bad mit Freundinnen in einem Fluss oder bei der Hausarbeit mit ihren Kindern.

Deepti Asthana ist eine junge Fotografin aus Mumbai. Sie ist genau wie die von ihr porträtierten Frauen und Mädchen im ländlichen Indien aufgewachsen. Im Gegensatz zu diesen beharrte ihre Mutter auf einer soliden Schulbildung, was für Mädchen auf dem Lande nicht selbstverständlich ist. Deepti Asthana studierte Ingenieurwissenschaften.

Ihre Hingabe zur Fotografie folgte ein paar Jahre später mit dem Geschenk einer eigenen Kamera; seither bereist sie vor allem ihr Heimatland (auch im Auftrag von Reisemagazinen) und porträtiert die Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und Umgebungen, mit speziellem Fokus auf Frauen und Menschenrechtsthemen. Sie verbringt viel Zeit mit den Frauen und Mädchen, die sie porträtieren möchte, hört ihren Erzählungen zu und drückt erst danach auf den Auslöser. Ihre Fotos bekommen durch diese emotionale Nähe eine aussergewöhnliche Intimität und persönliche Anteilnahme.

Deepti Asthana hat Auszeichnungen und Stipendien in Indien, aber auch im Ausland bekommen. Ihre Fotos wurden in zahlreichen Zeitungen, Magazinen und in Ausstellungen in Indien und im Ausland gezeigt. Mehr Informationen finden sich unter www.deeptiasthana.com

(Text: Bettina Kubli, der andere Blick)

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Vernissage | Vintage Addis Ababa | Photobastei | Zürich
Mai
16
6:00 nachm.18:00

Vernissage | Vintage Addis Ababa | Photobastei | Zürich


Photobastei | Zürich
16. Mai 2019

Vintage Addis Ababa


550x440_h14.jpg

Vintage Addis Ababa ist eine Fotosammlung aus privaten Archiven der Einwohner der Hauptstadt Äthiopiens. Die Bilder zeigen persönliche Momente, fernab von Klischees des oft verkannten ostafrikanischen Landes.

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Art Tour | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
Mai
14
6:30 nachm.18:30

Art Tour | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur

  • Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie (Karte)
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Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
14. Mai 2019

Akteure und Artefakte
Kyra Tabea Balderer


4.-Ohne-Titel-Kopie.jpg

Kyra Tabea Balderer (*1984 in Luzern, lebt und arbeitet in Berlin) spielt mit unserer Wahrnehmung. Sobald wir erfahren, dass ihre Arbeiten Fotografien sind, juckt es in den Fingern, stehen doch Auge und Information im Widerspruch. Ihre fotografischen Werke sind ausserordentlich malerisch und haben für das zweidimensionale Medium überraschende Eigenschaften wie Haptik und Tiefe. Die Künstlerin erreicht dies mit genuin fotografischen Mitteln: Sie setzt Licht und Schatten gezielt ein und wählt Fokus und Tiefenschärfe äusserst präzis, wenn sie ihre Konstruktionen mit der Grossformatkamera fotografiert. Fotografien sind mal gerahmt, mal hinter Glas, lehnen an Stellwänden. Manchmal stehen die an die Wand genagelten Fotodrucke bauchig von der Ausstellungswand ab.

Ihre Inspiration findet Kyra Tabea Balderer zwar ebenso im Stadtraum wie in Bildbänden skulpturaler Werke, ihre Fotografien zeigen aber ausschliesslich selbst gebaute Objekte: Bricollage-Skulpturen aus einfachen Materialien, die sie farbig bemalt. Dass dabei die Grösse der Formen im Unklaren bleibt, verstärkt die Irritation. Kyra Tabea Balderer verbindet in ihrer Arbeit auf raffinierte Art und Weise Plastik, Malerei und Fotografie, im Einzelbild ebenso wie in der installativen Präsentation.

Anfang 2018 wurde der in Luzern aufgewachsenen Künstlerin der Manor-Kunstpreis Zentralschweiz verliehen, einer der bedeutendsten Nachwuchsförderpreise der Schweiz. Ende 2018 stellte sie ihr Schaffen im Kunstmuseum Luzern einem grösseren Publikum vor. Für die Ausstellung der COALMINE entwickelt die Künstlerin eine komplett neue Installation, wobei die Skulptur eine zentrale Rolle spielen wird. 

(Text: Coalmine, Winterthur)

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Vernissage | My Garden of Eden | Christophe Guye Galerie | Zürich
Mai
8
5:30 nachm.17:30

Vernissage | My Garden of Eden | Christophe Guye Galerie | Zürich


Christophe Guye Galerie | Zürich
9. Mai - 24. August 2019

My Garden of Eden
Daido Moriyama, Nobuyoshi Araki, Jean-Marc Bustamante, Grazia Conti Rossini, Armen Eloyan, Gabriela Fridriksdottir, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Klaas Kloosterboer, Loretta Lux, Paul McCarthy, Russ Meyer, Ernesto Neto, Julian Opie, Walter Pfeiffer, Thomas Ruff, Frank Thiel, Bernard Voïta


Nobuyoshi Araki

Nobuyoshi Araki


Die Christophe Guye Galerie freut sich sehr, die neue Ausstellung My Garden of Eden, kuratiert von Bob van Orsouw, anzukündigen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken namhafter Künstlerinnen und Künstler wie Nobuyoshi Araki, Jean-Marc Bustamante, Grazia Conti Rossini, Armen Eloyan, Gabriela Fridriksdottir, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Klaas Kloosterboer, Loretta Lux, Paul McCarthy, Russ Meyer, Ernesto Neto, Julian Opie, Walter Pfeiffer, Thomas Ruff, Frank Thiel, Bernard Voïta, um nur einige zu nennen.

(Text: Christophe Guye Galerie, Zürich)

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Vernissage | Ferox, the Forgotten Archives - Nicolas Polli | Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur
Apr
26
6:30 nachm.18:30

Vernissage | Ferox, the Forgotten Archives - Nicolas Polli | Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur

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Coalmine - Forum für Dokumentarfotografie | Winterthur
26. April 2019

Einführung mit Nicolas Polli und Sascha Renner

Ferox, the Forgotten Archives
Nicolas Polli


IEMS_l23.jpg

Täglich begegnen wir Bildern, die wir nicht überprüfen können. Seien es Fotografien aus Kriegsgebieten, die für Zivilisten kaum betretbar sind, seien es Astrofotografien, die ferne Gestirne oder Errungenschaften der Raumfahrt darstellen: Wir sind aufgefordert, ihnen Glauben zu schenken. Selber verifizieren können wir sie nicht, weil es dazu teurer Apparaturen oder der Augenzeugenschaft bedarf. Aber was bringt uns dazu, einer Fotografie zu vertrauen oder sie in Zweifel zu ziehen – wie muss sie beschaffen sein, und welche Rolle spielt ihr Erscheinungskontext?

Eine künstlerische Versuchsanordnung
Fragen wie diese haben Nicolas Polli zu einem künstlerischen Experiment angeregt: Würde es möglich sein, einen wissenschaftlichen Archivbestand vollumfänglich zu «erfinden» und als echt auszugeben? Ende 2016 – just in jenem Jahr, als «Fake News» zum Anglizismus des Jahres gekürt wurde – begann er damit, seine Hypothese mit einer umfangreichen Versuchsanordnung zu überprüfen. Er erschuf eine eigene Raumfahrtagentur, die IEMS (für «International Exploration for the Mars Surroundings»). Zwischen 1976 und 2010 arbeiteten Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern für das zivile Forschungsprogramm. Ausgehend von einem rätselhaften Meteoritenfund in den Schweizer Alpen, suchten sie nach dessen Ursprung und entdeckten dabei Ferox. Die Mission, den neuen Himmelskörper mit einem Rover zu erkunden, scheiterte jedoch, und die Agentur wurde aufgelöst.

Übrig blieb das Archiv: eine umfassende Dokumentation aller Aktivitäten der IEMS, einschliesslich einer Vielzahl wissenschaftlicher Fotografien und Analysen, Renderings und Datensammlungen. In einer 336-seitigen Publikation (erschienen 2018 im Verlag Skinnerboox/Ciao Press) arbeitete Nicolas Polli dieses Material erstmals auf.

Camouflage, Mimikry, Überzeichnung
Die Ausstellung in der COALMINE konfrontiert die Besucher mit der Fülle dieses Archivs und führt sie gleichzeitig auf einen Weg der zunehmenden Verunsicherung. Die kühle Bildsprache, die fotografischen Spezialverfahren, die technischen Apparaturen und Diagramme und der wissenschaftliche Jargon untermauern den Wahrheitsanspruch. Sämtliche Elemente der Präsentation verbinden sich zu einem glaubwürdigen Narrativ, das jedoch bei genauerer Betrachtung Risse und Inkongruenzen offenbart.

Das Projekt versucht Sprach- und Bildpolitiken aufzudecken, wie sie im Kraftfeld des wissenschaftlichen, medialen und politischen Systems verwendet werden. Es eignet sich dessen visuelle Register an und hebt sie durch die Mittel des Mimikry und der Überzeichnung ins Bewusstsein. Auf formaler Ebene untersucht Nicolas Polli die Beziehung zwischen Fotografie und Grafikdesign sowie zwischen Wissenschaft und Storytelling. Mit einem Augenzwinkern, analytischem Spürsinn und enormer Schöpfungskraft leistet er damit einen künstlerischen Beitrag zu einigen der relevantesten gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit.

Künstlerbiografie
Nicolas Polli ist ein Schweizer Fotograf und Grafikdesigner, geboren 1989 in Brusino Arsizio TI. Er lebt in Lausanne, wo er an der ECAL (Ecole Cantonal d’Art de Lausanne) als Lehrassistent tätig ist. 2012 gründete er zusammen mit Salvatore Vitale «YET», eine internationale Zeitschrift für zeitgenössische Fotografie. Für seine jüngste Fotoarbeit «Ferox, the Forgotten Archives» wurde er für den Image Vevey Book Award, Kassel Book Award, Unseen Book Award, Luma Foundation Book Award und Aperture First Book Award nominiert. 2016 wurde er für den Prix de la Relève photographique der Pro Helvetia ausgewählt und 2018 mit einem Swiss Design Award ausgezeichnet. Im Jahr 2018 gründete er den Verlag CIAO Press.

(Text: Coalmine, Winterthur)

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Vernissage | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
Apr
26
6:30 nachm.18:30

Vernissage | Akteure und Artefakte - Kyra Tabea Balderer | Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur

  • Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie (Karte)
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Coalmine - Raum für zeitgenössische Fotografie | Winterthur
26. April 2019

Akteure und Artefakte
Kyra Tabea Balderer


4.-Ohne-Titel-Kopie.jpg

Kyra Tabea Balderer (*1984 in Luzern, lebt und arbeitet in Berlin) spielt mit unserer Wahrnehmung. Sobald wir erfahren, dass ihre Arbeiten Fotografien sind, juckt es in den Fingern, stehen doch Auge und Information im Widerspruch. Ihre fotografischen Werke sind ausserordentlich malerisch und haben für das zweidimensionale Medium überraschende Eigenschaften wie Haptik und Tiefe. Die Künstlerin erreicht dies mit genuin fotografischen Mitteln: Sie setzt Licht und Schatten gezielt ein und wählt Fokus und Tiefenschärfe äusserst präzis, wenn sie ihre Konstruktionen mit der Grossformatkamera fotografiert. Fotografien sind mal gerahmt, mal hinter Glas, lehnen an Stellwänden. Manchmal stehen die an die Wand genagelten Fotodrucke bauchig von der Ausstellungswand ab.

Ihre Inspiration findet Kyra Tabea Balderer zwar ebenso im Stadtraum wie in Bildbänden skulpturaler Werke, ihre Fotografien zeigen aber ausschliesslich selbst gebaute Objekte: Bricollage-Skulpturen aus einfachen Materialien, die sie farbig bemalt. Dass dabei die Grösse der Formen im Unklaren bleibt, verstärkt die Irritation. Kyra Tabea Balderer verbindet in ihrer Arbeit auf raffinierte Art und Weise Plastik, Malerei und Fotografie, im Einzelbild ebenso wie in der installativen Präsentation.

Anfang 2018 wurde der in Luzern aufgewachsenen Künstlerin der Manor-Kunstpreis Zentralschweiz verliehen, einer der bedeutendsten Nachwuchsförderpreise der Schweiz. Ende 2018 stellte sie ihr Schaffen im Kunstmuseum Luzern einem grösseren Publikum vor. Für die Ausstellung der COALMINE entwickelt die Künstlerin eine komplett neue Installation, wobei die Skulptur eine zentrale Rolle spielen wird. 

(Text: Coalmine, Winterthur)

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Buchvernissage | Blossom - Anna Halm Schudel | Never Stop Reading | Zürich
Apr
11
7:00 nachm.19:00

Buchvernissage | Blossom - Anna Halm Schudel | Never Stop Reading | Zürich


Never Stop Reading | Zürich
11. April 2019

Blossom
Anna Halm Schudel


Blossom.jpg

Vom antiken Wandbild über das barocke Stillleben bis zur Fotografie der Gegenwart: Blumen gehören zu den beliebtesten Motiven der Kunstgeschichte. Seit 25 Jahren beschäftigt sich die Zürcher Fotografin Anna Halm Schudel mit dem traditionsreichen Sujet. Mit der Kamera zoomt sie in Blumenkelche hinein und an Blütenstempel oder Blattadern heran. Sie zelebriert die leuchtende Farbenpracht und Formenvielfalt und damit die Verführungskunst der Blumen. Ebenso leidenschaftlich verfolgt die Fotografin den Prozess des Ausbleichens, Verdorrens und Welkens und nimmt trockene, faulende oder unter Wasser driftende Sträusse auf. Blossom vereint dekorative Pracht mit einem Memento mori. Diese Symbolik und die Bezüge zur Geschichte des Blumenstilllebens thematisieren die Kunst- und Fotohistorikerin Franziska Kunze und die Fotopublizistin Nadine Olonetzky in ihren Essays.

(Klappentext)

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Art Tour | Babysitting a Shark in a Coldroom – Comoros Encounters - Kelvin Haizel | Vontobel | Zürich
Apr
4
6:30 nachm.18:30

Art Tour | Babysitting a Shark in a Coldroom – Comoros Encounters - Kelvin Haizel | Vontobel | Zürich


Vontobel | Zürich
4. April 2019

Art Tour mit Luisa Baselgia

Babysittung a Shark in a Coldroom - Comoros Encounters
Kelvin Haizel


Kelvin Haizel:  A Father’s Care,  68 × 106 cm ,  Bottom:  Stasis I,  59 × 92 cm

Kelvin Haizel: A Father’s Care, 68 × 106 cm, Bottom: Stasis I, 59 × 92 cm

Der ghanaische Künstler Kelvin Haizel setzte sich mit seinem Projektvorschlag im Herbst 2017 unter 80 Bewerbungen durch. 

Sein Projekt zum Thema Identität führte ihn auf die Komoren, eine Inselgruppe im Indischen Ozean. Die zwischen Madagaskar und Mosambik gelegene Inselgruppe setzt sich aus der unabhängigen Union der Komoren und der Insel Mayotte, einem französischen Übersee-Departement, zusammen. 

Die Komoren, eine ehemalige Kolonie Frankreichs, gelten als Inselparadies, gehören aber auch zu den ärmsten und unruhigsten Ländern der Welt. Als Teil Frankreichs profitiert die Insel Mayotte von Transferzahlungen aus Paris, was den Lebensstandard der Bevölkerung wesentlich anhebt. Die Trennung zwischen Mayotte und der Union der Komoren wurde 1975 vollstreckt. Die 1995 eingeführte Visumspflicht für BewohnerInnen der Nachbarinseln löste ein grosses Flüchtlingsdrama aus. Jedes Jahr versuchen hunderte Komorer mit Holzbooten nach Mayotte und so in die Europäische Union zu gelangen, was bis heute für Tausende von Menschen im tödlichen Unglück endet. 

Diese aussergewöhnliche Situation veranlasste Kelvin Haizel dazu, sich mittels Fotografie und Video mit dem Ort und seinen multiplen Identitäten auseinanderzusetzen. Haizel machte sich zunächst auf die Suche nach einer gemeinsamen Identität der Inseln, wobei er immer tiefer in die Mikrokosmen eintauchte. So lernte er die Unterschiede zwischen den BewohnerInnen wie auch Freund- und Feindschaften kennen und stiess auf die Fragen der Zugehörigkeit. 

Seit der Jurierung im November 2017 lebte und arbeitete Haizel während mehrerer Wochen auf den einzelnen Inseln. Das zusammengetragene Material – inszenierte Fotografien, Sachaufnahmen, Reportagebilder, gefundenes Bild- und Videomaterial – verarbeitete er für die Ausstellung zu installativen Arbeiten, die in komplexer Beziehung zueinander stehen – ganz wie die Inseln des Archipels.

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