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Ausstellung | Atopia


  • ad hoc foto Schaalgasse 7 4500 Solothurn (Karte)

ad hoc foto | Solothurn
11. Mai 2018 - 13. Mai 2018
Atopia | Andrey Chezhin | Maryna Markova und Jörg Mollet

Freitag | 11. Mai 2018 | 19 Uhr
Literarisches Gespräch | Martin Rohde und Aurel Schmidt

Samstag | 12. Mai 2018 | 19 Uhr
Lesung | Margit Maria Bauer (Schauspielerin)

Sonntag | 13. Mai 2018 | 11 Uhr
Matinée | Literarisches Gespräch | Aurel Schmidt


HELENE LENI JESSE 2017Bildinstallation, 8-teilig, 270 x 650 cm | Acryl und Digitalprint mit UV-aushärtnder Tinte auf Muji-Papier 50 g | Auflage 1/3, Ankauf Kunsthaus Grenchen | MAMO Maryna Markova, Berlin und Jörg Mollet, Solothurn

HELENE LENI JESSE 2017
Bildinstallation, 8-teilig, 270 x 650 cm | Acryl und Digitalprint mit UV-aushärtnder Tinte auf Muji-Papier 50 g | Auflage 1/3, Ankauf Kunsthaus Grenchen | MAMO Maryna Markova, Berlin und Jörg Mollet, Solothurn

Im "Gastmahl" bezeichnete Plato Sokrates als "Atopos", einer der nicht zu fassen und anders sei - unangepasst und irgendwo.

Eine Künstlergruppe um MAMO – Agentur für Erinnerungsarbeit besetzt den Begriff neu und löscht Namen und Orte, zugleich benennt sie Ort- und Namenlosigkeit und führt sie in die Atopie – ins Irgendwo.

Eine Fotoserie von Andrey Chezhin bildet den Ausgangspunkt, in der er eine Installation von Jörg Mollet in der Alternativ-Galerie/Pushkinskaya 10 Art Center in St. Petersburg mit mehrfachbelichteten Fotografien ausweitet. Kristin Schulz reagiert mit lyrischen Texten und Recherchen auf die Fotografien von Andrey Chezhin. Mit Zitaten aus Zeitungen und Tagebüchern verbindet Michail Schischkin die Biografien der Musiker Dmitri Schostakowitsch und Sergei Prokofjew und damit auch ihre Musik in die politische Realität einer Diktatur. Maryna Markova und Jörg Mollet nehmen mit ihren bildnerisch-analogen Foto-Eingriffen die Medienrealität der olympischen Spiele 1936 und ihre Repräsentation in heutigen TV-Dokumentationen und im Internet auf. Auch Marie Christin Kremers und Aurel Schmidt klären die Begriffe Atopie und Biografie in philosophischer Art und Weise und mit unterschiedlichen Perspektiven.

All diese Verschmelzungen von Geschichten sind ein Beispiel von atopischer Realität. Es geschieht irgendwo – in Atopia. Martin Rohde als Kunsthistoriker oder als eine Art Reiseführer durch Atopia verbindet die verschiedenen Aspekte.

Kunstschaffende und Kunstvermittelnde
Andrey Chezhin, Fotograf, St. Petersburg
Marie Christine Kremers, Philosophin, Erwachsenenbildnerin und Galeristen, Berlin
Maryna Markova, bildende Künstlerin, Berlin
Jörg Mollet, bildender Künstler, Solothurn
Martin Rohde, Kunsthistoriker, Biberist
Michail Schischkin, Journalist und Schriftsteller, Kleinlützel
Aurel Schmidt, Publizist und Schriftsteller, Basel
Kristin Schulz, Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin, Berlin

Frühere Events: 10. Mai
Vernissage | Atopia
Späteres Event: 16. Mai
Buchvernissage | Atopia